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VfL Wolfsburg

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1. FC Nürnberg

 
VfL Wolfsburg

1:1 (0:1)

1. FC Nürnberg
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VfL Wolfsburg
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Nürnberg bereits mit dem siebten 1:1

Menseguez gleicht aus

Nach dem Schlusspfiff durften beide Teams mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Der VfL Wolfsburg hatte viel gekämpft, Engagement und Kraft investiert, um die Nürnberger Defensive zu überwinden. Der Club muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nach der Führung nicht nachgesetzt zu haben und sich zu weit in die eigene Hälfte zurückgezogen zu haben.

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Trotz Überlegenheit: Wolfsburgs Offensive am Boden (Hanke)
Trotz drückender Überlegenheit: Wolfsburgs Offensive, hier Hanke, lag über weite Distanz des Spiels am Boden.
© dpa Zoomansicht

Klaus Augenthaler ersetzte gegenüber dem 0:0 von Bielefeld am vergangenen Spieltag den verletzten Krzynowek durch Menseguez und stellte in der Offensive auf eine Spitze, Hanke, um. Boakye musste auf die Bank und wurde durch Thiam ersetzt. Keine Veränderung gab es in der Startformation von Coach Hans Meyer auf Seiten des 1. FC Nürnberg. Es begannen die gleichen elf Profis wie zuletzt beim 3:2-Sieg über Leverkusen am 13. Spieltag.

Nürnberg begann stark und übernahm sofort die Initiative. Während die Wolfsburger noch ihre Reihen sortierten, setzte sie der Club sofort unter Druck. Bereits in der zweiten Minute hatte Saenko eine Torchance, verzog jedoch vom linken Strafraumeck.

Doch in der 7. Minute war dann die Führung für die Franken fällig. Dabei halfen die "Wölfe" in Person von Verteidiger Möhrle tatkräftig mit. Einen langen Ball von Wolf aus der Hälfte des Club versuchte Möhrle mit der Brust zum Torwart zurückzuspielen. Saenko sprintete in den viel zu kurzen Ball, umspielte noch VfL-Keeper Jentzsch und schob den Ball unbedrängt ins Wolfsburger Tor.

Der 14. Spieltag

Die "Wölfe" steckten den Schock des frühen Rückstandes aber schnell weg und kamen in der 10. Minute zu ihrer ersten Tormöglichkeit. Ein Schuss von Menseguez ging aber knapp am linken Pfosten vorbei.

In der Folgezeit zog sich der 1. FC Nürnberg aber tief in die eigene Hälfte zurück und überließ den Wolfsburgern das Mittelfeld. Dies führte zwar zu einer optischen Überlegenheit des VfL Wolfsburg im Mittelfeld, jedoch nicht zu zwingenden Torchancen. Die Nürnberger Defensive stand sicher und ließ die Heimelf nur selten in Tornähe kommen.

Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe die "Wölfe" für Gefahr sorgen konnten. Menseguez hatte auf der rechten Seite Pinola überspielt und scharf in die Mitte geflankt. Hanke versuchte zunächst den Ball direkt mit der Hacke zu nehmen, wurde aber abgelockt. Den Nachschuss drosch der Wolfsburger Nationalstürmer dann über das Tor.

Auch an der zweiten guten Szene der "Wölfe" war Hanke beteiligt. Makiadi hatte eine Flanke von der rechten Seite per Kopf auf den Wolfsburger Stürmer abgelegt. Hanke brachte aber den Fuß nicht mehr richtig an den Ball, so dass Schäfer im Club-Tor den Roller locker abfangen konnte.

Auch die Schlussphase der ersten Hälfte überstanden die Nürnberger gegen überlegene, jedoch harmlose Hausherren locker und nahmen die 1:0-Führung mit in die Pause.

Mit Boakye für den glücklosen Hanke versuchte Klaus Augenthaler der Offensive des VfL wieder Leben einzuhauchen. Diese Maßnahme führte zu Beginn der zweiten Hälfte zu mehr Druck, vor allem über Wolfsburgs rechte Seite.

Die Flanken von Menseguez und Santana verpufften jedoch am Nürnberger Bollwerk, wo Glauber und Wolf alles unter Kontrolle hatten. Nach einer knappen Stunde zeigte die Partie wieder das gleiche Bild wie Ende der ersten Hälfte. Wolfsburg hatte viel Platz im Mittelfeld und viel Ballbesitz, doch die Stürmer waren abgemeldet. Nürnbergs Abwehr hatte offenbar alles unter Kontrolle.

Dies änderte sich erst in der 74. Minute. Hristov führte im Mittelkreis einen Freistoß schnell aus und legte den Ball lang auf Menseguez. Der tanzte an der Strafraumgrenze Pinola aus und zog ab. Glauber fälschte den Ball noch ab, so dass das Sportgerät unhaltbar im Nürnberger Tor einschlug.

Für einige Minuten verloren die Nürnberger daraufhin ihre Souveränität in der Abwehr und der Druck der "Wölfe" nahm zu, doch ab der 80. Minute hatte der Club wieder alles unter Kontrolle.

Erst in der Schlussphase gab der 1. FCN die totale Defensive auf und startete eigene Angriffe. Dabei hatte Vittek sogar noch das Siegtor auf dem Fuß, scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Jentzsch im Wolfsburger Tor (89.).

Mit dem Unentschieden festigen beide Teams ihre Position im Niemandsland der Tabelle. Der 1. FC Nürnberg hat aus den bisherigen 14 Saisonspielen schon neun Unentschieden geholt und erwartet am nächsten Spieltag Tabellenführer Schalke 04. Der VfL Wolfsburg muss nächsten Samstag zum Gastspiel bei Tabellen-Nachbar Borussia Dortmund antreten.

25.11.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Jentzsch (3) - 
Möhrle (5) , 
Quiroga (3) , 
Hofland (3)    
Sarpei (3,5) - 
van der Leegte (3)    
Thiam (4,5)    
Santana (4,5) - 
Menseguez (3)        
Makiadi (3,5) - 
Hanke (5)    

Einwechslungen:
46. Boakye (4) für Hanke
59. Hristov (5) für Thiam

Trainer:
Augenthaler
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Reinhardt (4)    
Wolf (3) , 
Glauber (4) , 
Pinola (4,5) - 
Galasek (4,5)        
Mnari (4) - 
Kristiansen (4) - 
Vittek (4) , 
Saenko (3)    
Schroth (4,5)    

Einwechslungen:
79. Banovic für Galasek
79. Polak für Schroth

Trainer:
Meyer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Saenko (7., Linksschuss)
1:1
Menseguez (74., Rechtsschuss, van der Leegte)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Menseguez
(1. Gelbe Karte)
,
Hofland
(6.)
,
van der Leegte
(5., gesperrt)
Nürnberg:
Reinhardt
(3. Gelbe Karte)
,
Galasek
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
25.11.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
16397
Spielnote:  5
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
7:1
Schiedsrichter:
Lutz Wagner (Kriftel)   Note 5
etliche kleine Fehler (Vorteilsauslegung, Abstoß statt Eckball) und eine gravierende Fehleinschätzung: Hätte das Einsteigen von Saenko gegen Makiadi mit Elfmeter ahnden müssen (19.).
Spieler des Spiels:
Tom van der Leegte
Fing als zweikampfstarker Abräumer viele Nürnberger Angriffsversuche ab und leitete beim Freistoß gedankenschnell das 1:1 ein.
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