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Hertha BSC |
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VfL Bochum |
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3:3 (1:2) |
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Pantelic mit achtem Treffer
Hertha-Coach Falko Götz musste gegenüber dem 2:2-Remis in Bielefeld auf den verletzten Simunic (Bänderverletzung im Knie) verzichten, dafür kehrte Rekonvaleszent Dardai zurück in die Anfangsformation. Nicht zur Verfügung stand weiter Bastürk. Verletzungssorgen hatte auch VfL-Trainer Marcel Koller nach der 1:3-Heimniederlage gegen Leverkusen. Drsek (Sprunggelenksverletzung) musste passen, dafür rückte Butscher zurück in die Abwehr. Außerdem nahmen Grote und Fabio Junior zunächst auf der Bank Platz. Neu im Team dafür der zuletzt Gelb-gesperrte Trojan und Misimovic.
Mit dem Selbstvertrauen der heimstärksten Bundesligamannschaft nahmen die Berliner von Beginn an das Heft in die Hand. Die Bochumer dagegen standen tief und hofften auf eine Konterchance. Diese Taktik musste schon bald revidiert werden. Butscher erlaubte sich einen folgenschweren Fehler im Mittelfeld. Pantelic erkämpfte sich das Leder und schloss die Aktion mit einem herrlichen Lupfer aus 18 Metern ab, der sich unhaltbar über Keeper Bade hinweg ins Netz senkte (9.).
Der frühe Treffer spielte den Hauptstädtern natürlich in die Karten. Sicher kontrollierten sie nun die Partie. Die Bochumer machten ihnen dieses Vorhaben nicht allzu schwer. Im Spiel nach vorne war der Aufsteiger schlicht ungefährlich, sieht man von einem Schuss von Misimovic ab, den Keeper Fiedler entschärfen konnte (21.).
Zwar hatten die Berliner das Spiel auch weiter klar im Griff, doch sie begnügten sich damit, den knappen Vorsprung zu verwalten. Das sollte sich rächen. Wie aus dem Nichts köpfte Gekas das Leder nach einer Ecke von Misimovic aus fünf Metern in die Maschen (39.). Damit nicht genug. Mit dem Pausenpfiff brachte Misimovic den VfL sogar in Führung. Zuvor hatte Chahed mit einem katastrophalen Fehler den Ball gegen Trojan verloren, der dann den völlig freien Misimovic in der Mitte in Szene setzte.
Der zweite Durchgang begann für die Hertha wie der erste endete — mit einem Nackenschlag. Zunächst konnte der davon eilende Gekas von Friedrich auf Kosten einer Gelben Karte noch gebremst werden. Doch gegen den anschließenden direkten Freistoß von Misimovic war kein Kraut gewachsen (47.).
Die Berliner waren zunächst konsterniert. Nichts mehr war zu sehen von der Souveränität, mit der sie Bochum über weite Teile der ersten Hälfte dominiert hatten.

Ein Gewaltschuss von Gilberto, den Bade gerade noch mit einer Faustabwehr entschärfen konnte, war ein Weckruf (58.). Wenig später narrte Gilberto auf links die Bochumer Abwehr und flankte mit viel Übersicht auf den von hinten heran stürmenden van Burik, der überlegt zum 2:3 einnickte (58.).
Die Berliner hatten durch den Anschlusstreffer neuen Mut gefasst. Doch den Angriffen fehlte die Präzison, so dass nur wenige zwingende Aktionen gelangen. Friedrichs Kopfball, den Bade mit den Fingerspitzen noch über den Querbalken lenkte, blieb zunächst eine rühmliche Ausnahme (72.). Erst eine beherzte Einzelleistung von Boateng brachte die Wende. Er drang auf rechts in den Strafraum ein. Bade war zwar an der Flanke dran, ließ aber nach vorne abprallen. Dort stand der eingewechselte Neuendorf und vollendete sicher zum Ausgleich (80.). In der Schlussphase hatten beide Teams noch Möglichkeiten, doch blieb es schließlich beim 3:3. Kurz vor dem Ende verloren die Bochumer noch Pallas durch eine Gelb-Rote Karte.
Die Berliner müssen nun in der kommenden Woche zu den punktgleichen Dortmundern. Die Bochumer dagegen hoffen gegen Frankfurt auf den zweiten Heimsieg.
| Hertha BSC |
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| VfL Bochum |
Gelb-Rote Karten |
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Gelbe Karten |

