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Borussia Dortmund

 - 

1. FC Nürnberg

 

2:1 (1:1)

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Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












31. Spieltag, Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg 2:1 (1:1)

Nürnberg scheitert an Kringe

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Drei neue Spieler brachte BVB-Coach Bert van Marwijk nach dem 0:0 in Berlin in die Startformation. Kruska und Sahin ersetzten die Gelb-gesperrten (Kehl) bzw. Grippe-erkrankten (Rosicky) Stammkräfte im Mittelfeld. Odonkor bekleidete die rechte Seite des Dreierangriffs, Buckley musste dafür weichen. Club-Trainer Hans Meyer änderte seine Anfangself gegenüber dem 3:2-Erfolg gegen Kaiserslautern auf zwei Positionen. Schroth kam für Kießling im Sturmzentrum zum Einsatz, Banovic durfte anstelle des nach seiner zehnten Gelben Karte gesperrten Pinola auflaufen.


Der 31. Spieltag im Überblick


Dortmund machte vor über 70000 Zuschauern von Beginn an Tempo – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dank seiner enormen Schnelligkeit setzte sich Odonkor auf der rechten Seite gegen Wolf durch und passte flach auf Amoah, der aus wenigen Metern aber zu unplatziert abschloss und Schäfer die Chance zu einer guten Parade gab (2.). Auch wenn die FCN-Abwehr nach diesem Weckruf aufmerksamer agierte, war der BVB in der Anfangsphase klar tonangebend. Nach 15 Minuten war es wiederum Odonkor, der mit einem erfolgreich geführten Zweikampf gegen Wolf für Gefahr sorgte, freistehend vor Keeper Schäfer verzog der U-21-Nationalstürmer allerdings. Besser machte es in der Folge Kringe, der nach einem herrlichen Steilpass aus der eigenen Hälfte durch Dede am linken Strafraumeck vor Schäfer an den Ball kam und die Kugel über den Club-Torwart zur verdienten Führung ins Netz hob (18.). Zwangsläufig wurden die Franken nach dem Rückstand aktiver, auch wenn die Dortmunder Abwehr mit den drei Spitzen Vittek, Saenko und Schroth nur wenig Mühe hatte. Symptomatischerweise richteten es die Abwehrrecken für die Gäste: Cantaluppi brachte eine Ecke hoch an den Fünfmeterraum, wo Nikl von Amoah nicht am Kopfball gehindert wurde. Als Aufsetzer sprang das Leder über den am Pfosten postierten Sahin unter die Latte des BVB-Gehäuses (29.). Der überraschende Ausgleich gab den Gästen zusätzliche Sicherheit. Fortan gelang es besser, die Hausherren vom eigenen Tor fern zu halten, auch wenn diese auf den Außenpositionen agil blieben. Doch spätestens am Strafraumrand war Endstation für die schwarz-gelben Angriffsversuche, so dass es mit dem Remis in die Halbzeitpause ging. Dem Team von Bert van Marwijk war zu Beginn des zweiten Durchgangs der Wille anzumerken, doch fehlte vielfach die zündende Idee, um das fränkische Bollwerk zu knacken. Und wenn die Gäste doch einmal Möglichkeiten zuließen, dann scheiterten die Borussen an Schlussmann Schäfer oder am eigenen Unvermögen. Amoah setzte einen Kopfball im Rückwärtslaufen neben das Tor (56.), Smolarek mochte sogar ein Geschenk von Cantaluppi, der einen katastrophalen Fehlpass am eigenen Strafraum spielte, nicht annehmen, als er freistehend an Schäfer scheiterte (64.). Einzig ein Alleingang von Mnari, der von Wörns und Gentenaar gestoppt wurde, dokumentierte Nürnberger Offensivgeist (60.) Um den Führungstreffer zu erzielen, brauchten die Dortmunder allerdings eine Standardsituation. Sahin schlug eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld hoch herein. Eingeklemmt zwischen Banovic und Nikl stieg Kringe hoch und verlängerte das Leder gemeinsam mit Banovic, der den Ball im Luftkampf ebenfalls berührte, exakt neben den langen Pfosten ins Netz (76.). Nach dem Gegentreffer versuchte der FCN, auf Offensive umzuschalten. Doch trotz der umgehenden Einwechslung von Kießling als viertem Stürmer behielt der BVB auch in der Schlussphase die Oberhand. So verrannen die Minuten, ohne dass die Gäste torgefährlich wurden. Aufregung gab es nur noch in der Nachspielzeit, als Kießling nach einem Zweikampf mit Wörns abseits des Balles zu Boden ging. Vehement beschwerte sich der Stürmer über den Ellenbogeneinsatz des Dortmunders, der ohne Konsequenzen durch Schiedsrichter Peter Gegelmann blieb. Unmittelbar nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, beendete der Referee die Partie. Dank eines Doppelpacks von Kringe feiert Dortmund einen knappen Erfolg gegen den Club. Damit bleibt es bei sechs Punkten Rückstand auf Platz fünf. Die Franken können hingegen noch nicht den endgültigen Klassenerhalt feiern, haben aber noch sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang.

21.04.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Borussia Dortmund
Aufstellung:
Gentenaar (3) - 
P. Degen (3) , 
Brzenska (3)        
Wörns (3) , 
Dede (2) - 
Kruska (3,5)    
Kringe (2,5)        
Sahin (4)    
Smolarek (4) - 
Odonkor (3) , 
Amoah (5)    

Einwechslungen:
46. Metzelder (3) für Brzenska
67. Buckley für Amoah
83. Caliskan für Sahin

Trainer:
van Marwijk
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3,5) - 
Reinhardt (4)    
Nikl (4)    
Cantaluppi (4)    
Wolf (5)        
Mnari (2,5) - 
Polak (5)    
Banovic (4) - 
Saenko (4,5) , 
Schroth (4) , 
Vittek (4)

Einwechslungen:
68. Lense     für Wolf
78. Kießling für Polak
80. Glauber     für Cantaluppi

Trainer:
Meyer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kringe (18., Rechtsschuss, Dede)
1:1
Nikl (29., Kopfball, Cantaluppi)
2:1
Kringe (76., Kopfball, Sahin)
Gelbe Karten
Dortmund:
Brzenska
(7. Gelbe Karte)
,
Kruska
(5., gesperrt)
Nürnberg:
Reinhardt
(3. Gelbe Karte)
,
Wolf
(7.)
,
Lense
(2.)
,
Glauber
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
22.04.2006 15:30 Uhr
Stadion:
Westfalenstadion, Dortmund
Zuschauer:
70700
Spielnote:  3,5
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 4,5
Probleme in der Vorteilsauslegung; die Tätlichkeit von Wörns an Kießling (90./+2) hätte, wenn nicht von Gagelmann selbst, von einem seiner Assistenten registriert werden müssen.
Spieler des Spiels:
Dede
Dank seiner Zweikampfstärke defensiv eine Bank. Unternehmungslustig im Spiel nach vorn. Traumpass vor dem Führungstor
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