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VfL Bochum

 - 

VfB Stuttgart

 

2:0 (0:0)

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VfL Bochum
VfB Stuttgart
1.
15.
30.
45.
46.
60.
75.
90.












33. Spieltag: VfL Bochum - VfB Stuttgart 2:0 (0:0)

Bochum steigt ab - Stuttgart verpasst Sprung auf Platz 2

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Bochums Trainer Peter Neururer konnte in seinem letzten Heimspiel auf der Bank des VfL Bochums auf Torhüter van Dujnhoven zurückgreifen, Skov-Jensen musste nach seinem Debüt beim 1:2 in Nürnberg wieder aus dem Kasten. In der Offensive musste Bechmann Misimovic weichen. Auf Seiten der Stuttgarter nahm Trainer Sammer im Vergleich zum jüngsten 1:0 über Hannover drei Änderungen vor. Stranzl (Gelb-Sperre) und Zivkovic mussten passen, dafür begannen Meißner und Delpierre, der überraschend den Vorzug vor Meira erhielt. Außerdem entschied sich Sammer mit Szabics für Tiffert für eine offensivere Variante.


Der 33. Spieltag im Überblick


Für Bochum zählte nur ein hoher Sieg, um bei einer Gladbacher Niederlage eine letzte theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Die Stuttgarter dagegen hatten ebenfalls nichts zu verschenken. Im Kampf um die Champions-League benötigten die Schwaben jeden Punkt, um die Herthaner auf Distanz zu halten. Zunächst konnte sich aber keine der beiden Mannschaften recht in Szene setzen. Viele hektische Abspiele, wenig Ruhe in den Aktionen, viele Unterbrechungen – den Zuschauern wurde viel Stückwerk geboten. Ordentlich Sand im Getriebe auf beiden Seiten auch in der Folgezeit, Torszenen waren Fehlanzeige. Die Stuttgarter hatten zwar insgesamt mehr vom Spiel, konnten sich spielerisch aber keine Vorteile verschaffen. Vor dem Strafraum der Gäste war meist Schluss. Dies änderte sich erst nach knapp einer halben Stunde, als zunächst die Schwaben zwei gute Gelegenheiten in Person des Nationalspielers Kevin Kuranyi vergaben (26., 28.). Positiv für die Begegnung: Die Torchancen des VfB schienen den VfL aufgeweckt zu haben. Plötzlich spielte die Neururer-Elf schnell und direkt nach vorne. In der 30. Minute scheiterte Edu noch an einem glänzend reagierenden VfB-Keeper Hildebrand, drei Minuten später hatte der Brasilianer die Führung aber auf dem Fuß. Ein Heber über Hildebrand klatschte an den rechten Innenpfosten, von dort sprang das Leder zurück ins Feld. Edu, der durchgelaufen war, hätte nur noch einschieben brauchen, er traf jedoch das Leder nicht. Eine Minute später avancierte der linke VfL-Flügelspieler endgültig zur tragischen Figur der ersten Hälfte. Seine Flanke auf Lokvenc kam einen Tick zu spät. Der Tscheche stand bereits im Abseits, der Treffer zählte nicht. Zur Pause hatte sich Stuttgarts Trainer Sammer offenbar einige Änderungen überlegt. Für den bis dato unsicher wirkenden Delpierre kam Meira, in der Offensive musste Szabics in der Kabine bleiben. Für den Ungarn lief Tiffert auf und Cacau rückte so von der linken Seite in die Spitze. Die Änderungen schienen Wirkung zu zeigen. Die Schwaben setzten sich mehr und mehr in der Hälfte der Bochumer fest. Bis auf zwei Schusschancen für Tiffert (53.) und Hleb (55.) sprang für die Sammer-Elf aber nichts heraus. Nach knapp einer Stunde befreiten sich die Bochumer wieder, störten früher und erkämpften sich die Bälle im Mittelfeld. Die Folge: Nach einer Edu-Flanke von der rechten Seite legte Lokvenc per Kopf den Ball auf Misimovic, der eiskalt zur Führung einnetzte (60.). Beim VfB ging nun gar nichts mehr zusammen, die Süddeutschen wirkten wie blockiert. Anders der VfL, der nun befreit nach vorne spielte. Das 2:0 in der 71. Minute war die logische Konsequenz, auch wenn Lokvencs Treffer nach Kopfballvorlage von Edu stark nach Abseits roch. Stuttgart hatte in der verbleibenden Spielzeit keine passende Antwort parat. Trotz einer starken Leistung und drei Punkten muss der VfL Bochum zum fünften Mal seit 1993 den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, da Gladbach dank eines torlosen Remis gegen Hertha nun uneinholbare vier Punkte vorne liegt. Stuttgart verpasst mit dieser mageren Darbietung den Sprung auf Platz zwei. Glück für die Schwaben, dass die Berliner nur einen Punkt, Schalke dank der Niederlage gegen Dortmund keinen Punkt holten. Die Entscheidung um die Champions-League-Teilnahme ist so auf den letzten Spieltag vertagt.

13.05.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Colding (3,5)    
Knavs (3) , 
Maltritz (3) , 
Meichelbeck (3)    
Zdebel (3,5) , 
Preuß (3) - 
Misimovic (2)        
Wosz (3) , 
Edu (2,5)    
Lokvenc (2,5)    

Einwechslungen:
64. Bemben für Colding
80. Diabang für Misimovic
84. Bönig für Edu

Trainer:
Neururer
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Hildebrand (2) - 
Hinkel (4,5) , 
Delpierre (5)    
Babbel (4) , 
Lahm (5) - 
Soldo (3,5)    
Meißner (3,5) , 
Cacau (4,5)    
Hleb (4) - 
Kuranyi (3,5) , 
Szabics (5)    

Einwechslungen:
46. Fernando Meira (5) für Delpierre
46. Tiffert (4)     für Szabics
71. Streller für Cacau


Trainer:
Sammer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Misimovic (60., Rechtsschuss, Lokvenc)
2:0
Lokvenc (71., Linksschuss, Edu)
Gelbe Karten
Bochum:
Meichelbeck
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Stuttgart:
Soldo
(9. Gelbe Karte)
,
Tiffert
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
14.05.2005 15:30 Uhr
Stadion:
Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer:
30980
Spielnote:  3
Chancenverhältnis:
9:7
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 4
lange Zeit sehr aufmerksam und ohne größere Fehler, übersah aber vor dem 2:0 die Abseitsstellung von Lokvenc
Spieler des Spiels:
Zvjezdan Misimovic
Neben Edu das Schwungrad der VfL-Offensive, mit geschickten Pässen und zündenden Ideen, zudem Torschütze zum 1:0.
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