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1. FC Heidenheim

 - 

Eintracht Braunschweig

 

0:1 (0:1)

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1. FC Heidenheim
Eintracht Braunschweig
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.








Heidenheim mit erster Heimniederlage seit Oktober

Kruppke schürt Braunschweiger Hoffnung

Im ersten Flutlicht-Spiel in der Gagfah-Arena musste sich Heidenheim nach sieben Heimspielen ohne Niederlage erstmals wieder geschlagen geben. Gegen Eintracht Braunschweig zeigten sich die Gäste cleverer in der Chancenverwertung und siegten knapp mit 1:0. Heidenheim hat damit den Sprung an die Tabellenspitze verspielt und wurde sogar von Ingolstadt auf den Relegationsplatz verdrängt. Braunschweig hingegen nutzte die Chance, die Hoffnung auf den Aufstieg am Leben zu halten und ist sechs Punkte hinter Rang drei Tabellensechster.

Bei Heidenheim veränderte Trainer Frank Schmidt seine Startformation nach dem 3:1-Sieg in Burghausen lediglich auf einer Position: Krebs rückte nach auskuriertem Pferdekuss für Beisel in die Abwehr.

Sein Gegenüber Torsten Lieberknecht ließ im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen Dresden zwei neue Kräfte von Beginn an auflaufen: Fuchs und Vrancic starteten für Kragl (muskuläre Probleme) und Kapitän Brinkmann, der in Heidenheim nicht im Kader stand.

Eintracht startete forsch in die Partie und nahm die Zweikämpfe gut an. Die starke Anfangsphase machte sich bezahlt: Bereits nach zehn Minuten konnten sich die Niedersachen über die frühe Führung freuen. Kruppke traf, nachdem Kumbela unbedrängt zum Flanken gekommen war. Im Anschluss an den Treffer versuchten die Braunschweiger zwar nachzusetzen, doch Heidenheim kam besser in die Partie und spielte sich mehr und mehr am Eintracht-Sechzehner fest. Zählbares kam allerdings nicht dabei heraus.

Nach einer halben Stunde befreite sich Braunschweig etwas aus dem Griff der Heidenheimer und hatte in der 35. Minute die Chance zum 2:0: Kumbela entwischte seinem Gegenspieler nach einem Kruppke-Zuspiel und kam zum Abschluss, doch Sabanov zwischen den Pfosten des FCH reagierte gut. Zwar blieben die Hausherren bis zum Pausenpfiff das aktivere Team, im Abschluss war die Schmidt-Elf in dieser Phase aber zu harmlos.

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Der zweite Durchgang begann zerfahren: Das Spiel konzentrierte sich im Mittelfeld und wurde häufig durch kleine Fouls unterbrochen. Erst ein Braunschweiger Freistoß in der 61. Minute diente dem FCH als Weckruf. Aber wie schon im ersten Durchgang konnten die Schützlinge von Schmidt das optische Übergewicht nicht in Tore ummünzen. Dafür hatten die Gäste die Möglichkeit zum zweiten Treffer: Einen Kruppke-Freistoß brachte Boland vor das Tor, doch Sabanov rettete mit einer Glanztat (72.).

In der Schlussphase erhöhte Heidenheim noch einmal den Druck und ließ die Zuschauer in der 87. Minute über einen Treffer jubeln - allerdings vergeblich: Göhlert traf ins Tor von Petkovic, stand jedoch dabei im Abseits. Und auch Klarer brachte bei seiner Chance in der letzten Minute den Ball nicht über die Linie.

Der FCH gastiert am Samstag bei der Reserve von Werder Bremen. Braunschweig erwartet zeitgleich den Wuppertaler SV auf heimischem Rasen.

30.03.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Sabanov (3) - 
Meier (4)   
Göhlert (3,5) , 
Krebs (4,5) , 
Feistle (3,5) - 
Klarer (3,5)   
Weil (4)      
Bagceci (3,5) , 
Schnatterer (3,5)   
Heidenfelder (4) , 
Spann (3,5)

Einwechslungen:
46. Mayer (4,5) für Weil
59. Gül (3) für Meier
74. Jarosch für Schnatterer

Trainer:
Schmidt
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Petkovic (3) - 
B. Fuchs (3,5) , 
Henn (1,5) , 
Dogan (2,5)   
Reichel (3,5) - 
Pfitzner (3,5) , 
Kruppke (2,5)    
Boland (3)   
Vrancic (3) - 
Kumbela (2,5)   
Morabit (2)   

Einwechslungen:
77. Theuerkauf    für Boland
87. Danneberg für Morabit
90. Washausen für Kumbela

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kruppke (10., Rechtsschuss, Kumbela)
Gelbe Karten
Heidenheim:
Weil
(3. Gelbe Karte)
,
Klarer
(7.)
Braunschweig:
Theuerkauf
(5. Gelbe Karte)
,
Dogan
(5.)

Spielinfo

Anstoß:
30.03.2010 18:30 Uhr
Stadion:
Gagfah-Arena
Zuschauer:
5640
Schiedsrichter:
Karl Valentin (Taufkirchen)   Note 3,5
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