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05.01.2019, 15:59

Trainingsauftakt beim Hamburger SV

Wolf mahnt: "Es gibt keine Garantien"

Die Mission beim Hamburger SV ist klar: die Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs. Dementsprechend motiviert ging der Tabellenführer der 2. Bundesliga am Samstag den Trainingsauftakt der Wintervorbereitung an. Die Ziele in der Hansestadt sind klar, wenngleich es in jüngerer Vergangenheit ein warnendes Beispiel gab, dass ebendiese nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen.

Hannes Wolf
Die Vorfreude auf die Restrunde ist da: HSV-Trainer Hannes Wolf.
© imagoZoomansicht

Kyriakos Papadopoulos arbeitete nach seinem im Juli erlittenen Kreuzbandriss gemeinsam mit Reha-Trainer Sebastian Capel abseits des Teams, ansonsten war bis auf den bei der Asienmeisterschaft weilenden Hee-Chan Hwang die gesamte Truppe anwesend. Für HSV-Coach Hannes Wolf durchaus ein wichtiger Fingerzeig im Hinblick auf die kommenden Tage und Wochen.

"Wir wollen eine gute Vorbereitung absolvieren und jeden Tag auf das Ziel Sandhausen hinarbeiten", gab HSV-Coach Hannes Wolf den Takt vor. Einen Takt, der im Musik-Jargon wohl als "Presto", also als "sehr schnell" bezeichnet werden kann. Der Fokus liegt auf dem Rückrundenstart, der in 25 Tagen mit einer englischen Woche beim SV Sandhausen eingeläutet wird. Bis dahin will Wolf sein Rudel fit bekommen - "und zwar auf allen Ebenen: körperlich, mental, emotional".

Die nächsten viereinhalb Monate werden schwer und intensiv, dafür brauchen wir eine Top-Verfassung.Hannes Wolf

Die sofortige Rückkehr in die Erstklassigkeit steht ganz oben auf der Agenda, der erstmalige Abstieg soll auch ein einmaliger Ausrutscher bleiben. Um in der 2. Liga den Platz an der Sonne "in den schweren und intensiven nächsten viereinhalb Monaten" behaupten zu können, "brauchen wir eine Top-Verfassung", mahnt Wolf und blickte zurück auf die letzte Zweitliga-Partie.

Gegen Holstein Kiel setzte es die erste Pleite in der Ära Wolf, und brachte dem Trainer einige Erkenntnisse darüber, "was nicht gut gelaufen" sei. Dieses Wissen im Hinterkopf behaltend, fordert der gebürtige Bochumer, "die Intensität, die Härte und die Geschwindigkeit der Liga" noch mehr als bisher anzunehmen.

Apropos intensiv: So und auch als spannend bezeichnet Wolf die nächsten Monate. Obwohl er sich darauf freut, hebt er einmal mehr den Zeigefinger, denn: "Es gibt keine Garantie, unser Ziel zu erreichen." Nichtsdestotrotz will er die Reise zurück in die Erstklassigkeit "mit Leben füllen" und geht dementsprechend "hochmotiviert an diese Aufgabe".

kög

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