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02.09.2016, 23:52

Testspiele der Zweitligisten am Freitag

Finne sorgt für FCH-Sieg - Fürth und DSC je 1:1

Länderspielpause ist auch Testspielphase. Am Freitagabend nutzten einige Zweitligisten die Ligapause zu Freundschaftsspielen, Fürth, Heidenheim und Bielefeld lieferten sich knappe Duelle mit Drittligisten. Aue siegte deutlich gegen einen Kreisoberligisten.

Fürther Remis gegen Mainz II

Fürths Zlatko Trpic und der Mainzer Daniel Bohl
Enges Duell: Fürths Zlatko Trpic und der Mainzer Daniel Bohl.
© imagoZoomansicht

Die SpVgg Greuther Fürth ist in einem Test gegen die Drittliga-Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 nicht über ein Remis hinausgekommen. Vor rund 300 Zuschauern kam der Zweitligist nach Rückstand zumindest noch zum Ausgleich. Schon im ersten Durchgang boten sich Chancen auf beiden Seiten, im Ernstfall waren aber die Torhüter Sascha Burchert (Fürth) und Lukas Watkowiak (Mainz) auf dem Posten.

Kurz nach der Pause schlugen die Mainzer dann aber zu: Patrick Schorr überwand Burchert in der 54. Spielminute. Lange konnte der FSV-Nachwuchs die Führung aber nicht halten: Nur sieben Minuten später zog Khaled Narey vom Strafraumrand ab, hinter dem zur Halbzeit eingewechselten Marco Aulbach schlug es im Netz der Rheinhessen zum 1:1 ein, das auch nach 90 Minuten Bestand hatte.

Heidenheim dreht Spiel gegen Jahn Regensburg

Ebenfalls zu einem Duell Zweitligist gegen Drittligist kam es in Glött (Landkreis Dillingen), wo der 1. FC Heidenheim auf den SSV Jahn Regensburg traf. FCH-Trainer Frank Schmidt verzichtete vor 600 Zuschauern auf Kapitän Marc Schnatterer und Denis Thomalla wegen muskulären Problemen, David Atanga fehlte zudem krankheitsbedingt. Dennoch standen etliche Akteure auf dem Platz, die zuletzt auch das Gerüst in den Pflichtspielen gebildet hatten. Zur Pause führte dennoch der Jahn, für den Marco Grüttner in der 43. Minute zum 1:0 traf.

Nach Wiederbeginn drehte Heidenheim aber auf - und letztlich das Spiel. Für die Wende sorgte ein Joker: Bard Finne kam erst zur Schlussphase in die Partie, war dann aber hellwach. In der 82. Minute markierte der Angreifer den Ausgleich, in der Schlussminute ließ er den 2:1-Siegtreffer folgen. "Es war ein sehr intensiver Test für uns, in dem wir in der zweiten Halbzeit den Klassenunterschied mehr als deutlich gemacht haben", kommentierte FCH-Trainer Schmidt das Spiel. "Es spricht für die Mannschaft, dass wir das Spiel noch gedreht und verdient gewonnen haben."

"Das war pomadig": Putaro rettet Bielefeld ein 1:1

Arminia Bielefeld konnte dem Ligenduell "Zwei gegen Drei" keinen weiteren Sieg hinzufügen: Die Ostwestfalen mussten sich gegen Drittliga-Aufsteiger SF Lotte vor über 1000 Zuschauern mit einem 1:1 begnügen. DSC-Trainer Rüdiger Rehm, dem Manuel Hornig (krank) und Keanu Staude (U 20) nicht zur Verfügung standen, gab im Vergleich zum spektakulären letzten Liga-Auftritt gegen Union Berlin (4:4) Daniel Davari im Tor, Florian Hartherz und Malcom Cacutalua in der Abwehrreihe, Manuel Junglas im Mittelfeld sowie David Ulm vorne die Möglichkeit, sich in der Startformation zu zeigen. Doch schon nach fünf Minuten lagen die Bielefelder mit 0:1 zurück: Nach einem Foul von Julian Börner nutzte Lottes André Dej den folgenden Foulelfmeter.

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Bielefeld tat sich offensiv lange schwer und kam erst kurz nach der Pause zum Ausgleich. Leandro Putaro, zur Halbzeit eingewechselt und einer von insgesamt 20 eingesetzten Bielefeldern, traf in der 48. Minute in bester Stürmermanier. Putaro konnte auch in der Folge noch auf sich aufmerksam machen, es blieb aber bis zum Schluss beim 1:1. "Der ein oder andere muss sich zukünftig strecken: Das war in der ersten Halbzeit pomadig und nicht der Fußball, den wir uns vorstellen", kritisierte Rehm im Anschluss den Auftritt seiner Mannschaft. "Die zweite Halbzeit war gut und wir hätten uns den Sieg auch verdient, aber die erste Hälfte war insgesamt einfach zu langsam."

Kumbela und Biada treffen auch gegen Viktoria Berlin

Gegen den Nordost-Regionalligisten Viktoria Berlin setzte sich Eintracht Braunschweig mit 3:1 durch. Dabei legten die Löwen schnell los, Torjäger Domi Kumbela traf schon in der 2. Minute zur 1:0-Führung. Der Zweitligist agierte überlegen, musste aber den Ausgleich hinnehmen. Saulo Decarli verursachte mit seinem Einsatz im Strafraum einen Foulelfmeter, Karim Benyamina verwandelte nach einer Viertelstunde zum 1:1. Ein Zwischenstand, der aber nur kurz Bestand hatte: Erneut war Kumbela zu Stelle (18.).

Mit sieben neuen Spielern schickte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht zur zweiten Halbzeit raus, nur Mirko Boland, Adam Matuschyk, Hendrick Zuck und Onel Hernandez spielten durch. Bei einigen weiteren Chancen gelang den Braunschweigern zumindest noch ein weiteres Tor zum 3:1: Julius Biada markierte den Endstand (70.). "Wir hätten noch das eine oder andere Tor mehr schießen können, aber die, die wir geschossen haben, waren schön herausgespielt", freute sich Lieberknecht. "Das Spiel hat definitiv Sinn gemacht. Gerade für die Jungs, die zuletzt weniger gespielt haben. Für sie war es gut, dass sie heute über die 90 Minuten gehen konnten."

Drei Kluft-Tore bei Aues 9:0

Der FC Erzgebirge Aue absolvierte einen vergleichsweise lockeren Auftritt bei der SG Neustadt/Vogtland. Im Bezelbergstadion des Teams aus der Kreisoberliga Vogtland siegten die Veilchen klar mit 9:0. Dabei wechselte Trainer Pavel Dotchev zur Pause alle Feldspieler aus. Sebastian Hertner, Cebio Soukou und Nicky Adler aus der Startformation sorgten für den 3:0-Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang schoss sich Björn Kluft in den Vordergrund, der dreifache Torschütze traf als einziger Auer mehrfach. Die weiteren Tore steuerten Simon Handle, Simon Skarlatidis und Pascal Köpke bei.


Klarer Sieg für St. Pauli

Für den FC St. Pauli stand ein Test beim Wiener Sportklub an. Der österreichische Regionalligist ging zwar durch Kracher in Führung (17.), aber bis zur Pause drehten Kyoung-Rok Choi (23.) und Sören Gonther (35.) das Spiel. Nach dem Seitenwechsel waren die Hamburger das überlegene Team und schraubten das Ergebnis durch Treffer von Jan-Philipp Kalla (64.), Waldemar Sobota (70.) und Marcel Sobotta (75.) in die Höhe. "Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht, viele Tore erzielt und verdient gewonnen. Die Jungs waren von der ersten Minute da, auch die jungen Spieler haben sich gut eingefügt. Mit dem Auftritt bin ich sehr zufrieden", freut sich Ewald Lienen auf der Vereinswebsite.

Die Tests der Zweitligisten im Überblick

SpVgg Greuter Fürth - 1. FSV Mainz 05 II 1:1 (0:0)
1. FC Heidenheim - Jahn Regensburg 2:1 (0:1)
Arminia Bielefeld - SF Lotte 1:1 (0:1)
Eintracht Braunschweig - Viktoria Berlin 3:1 (2:1)
FC Erzgebirge Aue - SG Neustadt/Vogtland 9:0 (3:0)
Wiener Sportklub - FC St. Pauli 1:5 (1:2)
VfL Wolfsburg - Dynamo Dresden 1:0 (1:0)
Borussia Mönchengladbach - Hannover 96 2:1 (2:1)

bru

Alle 18 Kapitäne im Unterhaus
Die Anführer der 2. Bundesliga
Felix Kroos, Christian Gentner und Oliver Fink (von links)
Die 18 Kapitäne der 2. Bundesliga

Sie führen die Mannschaft auf das Feld, tragen die Binde, sind der verlängerte Arm des Trainers und geben auf dem Platz den Ton an: Die Zweitligisten haben die Frage nach dem Kapitän für die anstehende Saison überwiegend beantwortet, wenige offizielle Bestätigungen stehen noch aus. Während viele Trainer auf Kontinuität und Erfahrung setzen, wird auch jüngeren Leitwölfen dieses hohe Amt zugetraut. Die 18 Kapitäne in Bildern...
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