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06.05.2015, 20:23

RB begrüßt am Freitag Sandhausen - Kann Coltorti spielen?

Leipzigs Kaiser erwartet Probleme

Obwohl RB Leipzig am Sonntag mit dem 0:1 auf St. Pauli seine letzten Aufstiegshoffnungen verspielt und damit Ralf Rangnick verärgert hat, erkennt der ehrgeizige Sportdirektor durchaus eine positive Entwickelung der Mannschaft. Für die Elf von Trainer Achim Beierlorzer gilt es nun, die Saison anständig über die Bühne zu bringen - angefangen mit dem Freitagabendspiel gegen Sandhausen (LIVE! ab 18.30 Uhr bei kicker.de). Doch nicht nur der Coach, auch Mittelfeldmann Dominik Kaiser warnt.

Der Trainer und sein Schützling: Achim Beierlorzer und Mittelfeldmann Dominik Kaiser.
Der Trainer und sein Schützling: Achim Beierlorzer und Mittelfeldmann Dominik Kaiser.
© imagoZoomansicht

Schon Ende Februar hatte Ralf Rangnick den Aufstieg ad acta gelegt. Seine Leipziger hatten gerade nur zwei Punkte aus vier Partien geholt und damit an Boden auf die Spitzenplätze verloren. So nahm der Sportdirektor den Druck von der Mannschaft - und diese meldete sich mit nur einer Niederlage aus neun Spielen unverhofft im Rennen um die 1. Bundesliga zurück.

Spätestens seit der Niederlage am Sonntag auf St. Pauli ist aber klar: Es wird nichts mit dem Durchmarsch von der Regionalliga in die Beletage. "Wir haben uns zu sehr beeindrucken lassen und das hat mich enttäuscht und frustriert", sagte Rangnick am Mittwoch geknickt. Der 56-Jährige hat nun Planungssicherheit - für mindestens ein weiteres Jahr im Unterhaus.

Auch wenn RB von den Hamburgern aus allen Aufstiegsträumen gerissen wurde: Rangnick erkennt unter der Regie von Coach Achim Beierlorzer durchaus einen Fortschritt: "Es ist uns gelungen, uns spielerisch zu verbessern und kreativer Torchancen zu kreieren. Gerade zuhause haben wir das bewiesen." Gleichwohl gelte es für das Team, "die Auswärtsauftritte anders zu gestalten".

Das Hinspiel war sehr unbequem und so wird es auch am Freitag werden.RB-Coach Achim Beierlorzer vor dem Rückspiel gegen Sandhausen

Gut für die Sachsen, dass Freitag wieder eine Partie vor eigenem Publikum ansteht. Leipzig will die Saison gesittet zu Ende bringen - und damit gegen Sandhausen anfangen: "Das Hinspiel war sehr unbequem und so wird es auch am Freitag werden", warnt Beierlorzer seine Mannen mit Blick auf die Nullnummer Ende November, "Sandhausen ist eine Mannschaft, die gewachsen ist und sich im Laufe der Saison stetig gesteigert hat."

Coltorti fraglich, Sebastian fehlend, Klostermann fit

Auch Mittelfeldspieler Dominik Kaiser stellt sich auf ein schweres Spiel ein: "Sie werden kompakt stehen, ihr Tor gut verteidigen und uns über schnelle Konter vor Probleme stellen." Der Aufsteiger indes brauche wieder seine Passsicherheit und müsse "alles reinwerfen, um das Spiel zu gewinnen".

Unklar ist derweil noch, ob Fabio Coltorti mitwirken kann. Der Schlussmann klagt seit dem Spiel bei St. Pauli über anhaltende Schmerzen an der Achillessehne. Tim Sebastian hingegen wird sicher fehlen, der Abwehrmann ist Gelb-gesperrt. Lukas Klostermann indes hat seine Knieprobleme überwunden und trainiert wieder.

lei

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