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09.01.2015, 19:48

Testspiele am Freitag

Klassenhöherer KSC siegt - Löwen blamieren sich

Während die Bundesliga schon wieder am 30. Januar ihre Pforten öffnet, steigen die Zweitligisten erst ab dem 6. Februar ins Geschehen ein. Das bedeutet aber nicht unbedingt mehr Urlaub, sondern eher mehr Zeit, um sich auf den Ligaalltag und die dort gesteckten Ziele vorbereiten zu können. Denn Trainingseinheiten und Testspiele stehen schon jetzt auf den Tagesplänen. Am Freitag präsentierten sich die Kicker vom Karlsruher SC und die Löwen vom TSV 1860 München - mit arg unterschiedlichen Resultaten.

Dominic Peitz
Dominic Peitz und Co. setzten sich mit 2:1 gegen die SG Sonnenhof Großaspach durch.
© imagoZoomansicht

Der KSC hat sein erstes Testspiel in der Wintervorbereitung auf Kunstrasen und vor 200 Zuschauern gewonnen. Gegen den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, der mit 21 Zählern in akuter Abstiegsnot steckt, haben die Badener am Freitag ein 2:1 gefeiert. Das Team von Trainer Markus Kauczinski musste gegen die Elf des ehemaligen KSC-Coachs Uwe Rapolder allerdings zunächst einem Rückstand hinterherlaufen.

Nach der Pause wussten Stürmer Dimitrij Nazarov (56.) und Marvin Mehlem nach Vorarbeit von Nachwuchstalent Eray Gür (64.) aber zu stechen und sicherten dem Überraschungs-Tabellenzweiten der 2. Bundesliga (33 Punkte) in der zweiten Spielhälfte den Sieg. Der gesamte Tross der Karlsruher stimmte sich damit auf den Montagmorgen ein, an dem die Reise ins Wintertrainingslager in Rota (Spanien) ansteht. Dort stehen weitere Testspiele gegen den FC Basel und den SC Freiburg an.

Gänzlich fehlten bei diesem Test noch die Akteure Ilian Micanski, Jan Mauersberger, Jung-Bin Park, Enrico Valentini, Ylli Sallahi und Selcuk Alibaz. Dafür war allerdings schon der aus Japan heimgekehrte Hiroki Yamada am Start und durfte die gesamte erste Hälfte absolvieren.

Stuttgarts Torwart demütigt die Löwen

TSV 1860 München gegen VfB Stuttgart II
Das Bild täuscht: Die Löwen, hier vertreten durch Moritz Volz (links) und Martin Angha, waren nicht obenauf, sondern gegen den VfB II klar unterlegen.
© imagoZoomansicht

Am Donnerstag hatten die in Abstiegsnot steckenden Münchner Löwen ihr Trainingsprogramm im Jahr 2015, in dem eigentlich alles besser werden soll, aufgenommen. Am Freitag stand direkt das erste Testspiel an - wie beim KSC kam der Gegner aus der 3. Liga. Doch anders als beim KSC konnte kein Sieg eingefahren werden - ganz im Gegenteil: Es gab eine heftige 0:4-Schmach. Gehen die Giesinger Chaostage etwa auch im neuen Jahr nahtlos weiter?

"Für mich ist es von Vorteil, dass ich schon vor der Winterpause mit der Mannschaft arbeiten konnte. Jetzt geht es darum, ein Fundament zu legen", hatte sich der während des Jahresausklangs arg kritisierte 1860-Coach Markus von Ahlen zum geplanten und besseren Neuanfang geäußert. Nach der heftigen Pleite dürfte dieser Eindruck bei den Beteiligten und Fans jedoch wieder verschwommen sein. Das noch nicht gegossene neue Fundament bröckelt schon.

Highlight der Partie auf dem Vereinsgelände des Zweitligisten war ganz klar das 3:0 durch VfB-Torhüter Benjamin Uphoff, der den Ball vom eigenen Strafraum mit freundlicher Unterstützung des heftigen Windes ins gegnerische Netz drosch. Rund 80 Meter - ein Gegentor, das irgendwie in die missliche Lage der Münchner passt. Vitus Eicher, der zur Pause für die etatmäßige Nummer eins Stefan Ortega kam, ließ den Ball passieren.

Von Ahlen: "Haben noch viel Arbeit vor uns"

Bemerkenswert: Auch in der Höhe ging das Ergebnis absolut in Ordnung. Den Löwen fiel gegen gut organisierte Schwaben zu keiner Zeit etwas Effektives ein, lediglich die zur Pause gekommenen Daniel Adlung und Korbinian Vollmann machten mit einigen Tempodribblings etwas Dampf. Insgesamt aber klar zu wenig für die eigenen Ansprüche. Das sah auch Trainer von Ahlen, der auf der Vereinswebsite zitiert wurde, so: "In der ersten Halbzeit war definitiv zu wenig Leben. Das war in der zweiten Halbzeit besser - da haben sich die Jungs gegenseitig gepusht, die Körpersprache war eine andere." Die Gegentreffer bezeichnete der 44-Jährige als "Geschenke" und fügte an: "Es ist der zweite Trainingstag. Es war wichtig, zu sehen, wo wer steht. Topform kann man noch nicht erwarten. Manche sind schon in einer guten Verfassung, andere brauchen länger, um in Tritt zu kommen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns."


Statistik zu den Spielen:

1860 München - VfB Stuttgart II 0:4 (0:2)

1860, 1. Halbzeit: 24 Ortega - 18 Angha, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Hertner - 13 Sanchez - 29 Stark, 14 Tomasov - 27 Wolf, 31 Neudecker
1860, 2. Halbzeit: 30 Eicher - 38 Weber, 25 Kagelmacher, 4 Bülow, 32 Wittek - 35 Taffertshofer - 2 Volz, 28 Weigl, 11 Adlung - 34 Mulic, 33 Vollmann
VfB II, 1. Halbzeit: 30 Uphoff - 3 Mwene, 15 Kirchhoff, 26 Degenek, 23 Leibold - 6 Lovric, 29 Tashchy, 7 Sirgedas - 20 Kiesewetter, 19 Eisele, 11 Breier
VfB II, 2. Halbzeit: 30 Uphoff - 2 Lang, 15 Kirchhoff, 26 Degenek, 21 Büyüksakarya -13 Wilske, 10 Wanitzek, 17 Rathgeb, 29 Tashchy (ab 60. , 24 Obernosterer ) - 18 Lohkemper, 9 Grüttner
Tore: 0:1 Leibold (6.), 0:2 Breier (19.), 0:3 Uphoff (49.), 0:4 Grüttner (64.)

Karlsruher SC - SG Sonnenhof Großaspach 2:1 (0:1)

KSC: Orlishausen (46. Vollath) - Kempe (46. Max), Gulde (46. Schuster), Stoll (46. Gordon), Klingmann (46. Grupp) - Peitz (46. Varnhagen) - Yamada (46. Mehlem), Yabo (46. Meffert), Krebs (46. Nazarov), Torres (46. Gür/73. De Santis) - Hennings (46. Barry)

mag

 
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