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03.01.2013, 13:22

Duisburg: Neustart nach Herzmuskelentzündung

Gjasula: "Ein unbeschreibliches Gefühl"

Das Schicksal hat es nicht gerade gut gemeint mit Jürgen Gjasula (27). "Für das Jahr 2013 wünsche ich mir vor allem eines: Gesundheit", sagt der offensive Mittelfeldspieler bescheiden. Seit dem 5. Juli 2012, als er mit den Duisburgern vom Integrations-Trainingslager auf Borkum zurückkehrte und sich "ein bisschen schlapp" fühlte, geriet die Fußballwelt des ursprünglich fest eingeplanten Führungsspielers komplett aus den Fugen. Nun aber greift er wieder an.

Den Blick wieder nach vorne gerichtet: Duisburgs Jürgen Gjasula greift nach seiner Herzmuskelentzündung wieder an. Rechts Teamkollege Brosinski.
Den Blick wieder nach vorne gerichtet: Duisburgs Jürgen Gjasula greift nach seiner Herzmuskelentzündung wieder an. Rechts Teamkollege Brosinski.
© picture allianceZoomansicht

Bei einer Untersuchung wurde eine tückische Herzmuskelentzündung festgestellt. "Für mich war das ein Schock. Ich hatte mich riesig auf die Trainingswochen und vor allem den Saisonstart gefreut. Auf einmal hieß es: kein Sport, keine Bewegung, keine Belastung", so Gjasula.

Während der MSV in den Abstiegssumpf rutschte, sah Jürgen Gjasula bei fast jedem Heimspiel auf der Tribüne tatenlos zu: "Es ist schlimm, wenn du nicht helfen kannst und nur draußen sitzt. Im August bin ich mitten in der Spielzeit mit meinen Eltern nach Albanien in Urlaub gefahren. Ich musste mal abschalten und mir Kraft in der Familie holen."

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Ein Mal pro Monat unterzog sich Gjasula einem Medizincheck, ließ die Werte kontrollieren und bekam lange kein grünes Licht von den Ärzten. "Natürlich überlegst du dir in so einer Phase, wie es ohne Fußball weitergeht. Vielleicht wäre ich der jüngste Spielerberater in Deutschland geworden. In so einer Situation merkt man erst, wie sehr man den Fußball braucht und wie sehr man ihn vermisst." Mittlerweile kann Gjasula wieder lachen.

Die Untersuchung am 4. Dezember brachte das langersehnte Okay von den Medizinern, die ihn zuvor in der Berliner Charité drei Tage lang komplett auf den Kopf gestellt hatten. "Es war ein unbeschreibliches Gefühl, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen", strahlt Jürgen Gjasula, der am 14. Dezember das erste Mal seit Monaten wieder mit dem Ball arbeitete.

Über die Feiertage absolvierte der Mittelfeldmann ein Sonderprogramm, das er auch im Urlaub in Dubai abarbeitete. Gjasula ist ehrgeizig und will in der Rückrunde unbedingt wieder ins Geschehen eingreifen. "Ich wünsche mir, dass ich im Februar wieder auf dem Platz stehe. Wenn es März wird, dann ist das aber auch in Ordnung." Geduld ist etwas, das Jürgen Gjasula im vergangenen Halbjahr gelernt hat.

Thomas Tartemann

03.01.13
 

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weitere Infos zu J. Gjasula

Vorname:Jürgen
Nachname:Gjasula
Nation: Deutschland
  Albanien
Verein:Litex Lovetsch
Geboren am:05.12.1985

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