Jubiläums- und Aufstiegsparty auf dem Kiez?
St. Pauli freut sich auf den Mai
Die Chancen dafür stehen gut, denn in der Zweiten Liga sind die Hamburger das Team der Stunde. Drei Spiele, drei Siege, kein Gegentor - so lautet die eindrucksvolle Rückrundenbilanz der Schützlinge von Coach Holger Stanislawski. Beim 2:0 in Duisburg stellte St. Pauli seine spielerische und taktische Klasse eindrucksvoll unter Beweis, bot eine überragende erste Hälfte, begeisterte mit schnellem Kurzpassspiel und erarbeitete sich Großchancen im Minutentakt. "Die haben sich da in einen Rausch gespielt", urteilte Stanislawski. Gleich fünf St. Paulianer schafften es in die kicker-Elf des Tages.
Wir werden den Geburtstag des Klubs nicht nur an einem Tag begehen, sondern sechs Monate lang durchfeiern und durchtrinken. Corny Littmann, Präsident FC St. Pauli
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Vor dem 21. Spieltag liegen die Hamburger mit 42 Punkten auf Platz zwei knapp hinter dem 1. FC Kaiserslautern (43) und schon fünf Zähler vor dem FC Augsburg, der momentan den Relegationsplatz inne hat. Nun darf St. Pauli, das mit 46 Toren die beste Offensive des deutschen Profifußballs stellt, zweimal in Folge zuhause ran: Am Freitag kommt der Karlsruher SC, eine Woche später Abstiegskandidat FSV Frankfurt. "Wir haben uns eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen und haben alles selbst in der Hand. Dieses schöne Polster haben wir uns auch erarbeitet", meint Stanislawski, der aber nicht abhebt: "Hotels in Dortmund und Leverkusen haben wir jedenfalls noch keine gebucht."
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Großes Theater beim FC St.Pauli
Beim Gedanken an den Mai kommt Corny Littmann dennoch schon jetzt ins Schwärmen. "Wir werden den Geburtstag des Klubs nicht nur an einem Tag begehen, sondern sechs Monate lang durchfeiern und durchtrinken. Wir feiern anders als andere Vereine und werden den Stadtteil St. Pauli in Braun und Weiß erstrahlen lassen", kündigte der Präsident an.
Bislang gilt das Jubiläumsspiel am 18. Mai gegen den schottischen Traditionsverein Celtic, mit dem die Hamburger eine lange Freundschaft verbindet, als Höhepunkt der Festwochen. Das könnte sich aber noch ändern, falls im letzten Saisonspiel gegen den SC Paderborn mit dem Schlusspfiff die große Aufstiegsparty rund ums Millerntor beginnt.
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