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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

3
:
2

Halbzeitstand
0:1
1. FC Köln

1. FC Köln


SC PADERBORN 07
1. FC KÖLN
15.
30.
45.



60.
75.
90.
















Comebacker trifft drei Minuten nach seiner Einwechslung

3:2 nach 0:2 - Sonntagsschüsse verderben Modeste-Rückkehr

Nach acht Toren in Müngersdorf begeisterten der SC Paderborn und der 1. FC Köln im Rückspiel mit immerhin fünf Treffern - am Ende gewannen die Hausherren mit 3:2, nachdem Rückkehrer Modeste in der 73. Minute noch zum 0:2 getroffen hatte. Zwei Traumtore ebneten den Weg eines verrückten SCP-Comebacks.

Pröger (vorne) erfreut sich seines sehenswerten Ausgleichs. Der ganz große Jubel sollte aber noch kommen.
© Getty ImagesZoomansicht

Paderborns Trainer Steffen Baumgart sah sich nach dem 1:2-Erfolg in Bochum nicht gezwungen, Veränderungen an seiner Anfangsformation vorzunehmen.

Auch Kölns Coach Markus Anfang vertraute der Startelf, die den 4:1-Sieg gegen St. Pauli eingefahren hatte.

In einem Schlagabtausch der Angriffsreihen - die beste gastierte bei der zweitbesten Offensive der Liga - bekam der SCP die Gelegenheit zu einem Blitzstart: Michel nahm nach 13 Sekunden aus gut 20 Metern Maß, setzte seinen Linksschuss aber zu hoch an. Danach begann der Kölner Effzeh, seine Favoritenrolle spielerisch zu untermauern. Paderborn-Keeper Zingerle, dessen Vertragsverlängerung bis 2021 wenige Minuten vor dem Anpfiff bekannt worden war, musste nach einem abgefälschten Cordoba-Schuss zupacken (6.). Den ersten Hochkaräter verbuchten wiederum die formstarken Paderborner, Tekpetey verarbeitete einen Zolinski-Querpass aber nicht gut, sein Abschluss aus spitzem Winkel konnte Horn somit nicht in die Bredouille bringen (11.).

Drexler für Cordoba - 1:0

Die Gäste spielten sich in der Folge mehr und mehr in der gegnerischen Hälfte fest, näherten sich über Kainz (18.) und Hector (24.) dem Paderborner Kasten an. Zwischenzeitlich vertändelten Cordoba (19.) und Terodde (20.) vielversprechende Gelegenheiten bereits in ihrer Entstehung. Die gerade nach Gegenstößen gefährliche Sturmreihe der Baumgart-Elf spielte eben diese über Zolinski, Tekpetey und Michel derweil ungewohnt inkonsequent zu Ende. Kurz vor dem Seitenwechsel gingen die Geißböcke dann verdient in Front: Im Nachgang an einen Freistoß aus dem Halbfeld, Terodde setzte nach, spielte Drexler Kainz' zu lange Flanke mit dem ersten Kontakt wieder in die Mitte, wo der freistehende Cordoba trocken verwertete - 1:0 (38.). Der zuletzt glänzend aufgelegte Paderborner Michel (drei Tore und vier Vorlagen in den vergangenen drei Spielen) vergab aus einer aussichtsreichen Schussposition den Ausgleich (42.).

Nach einem physisch intensiven Beginn in den zweiten Abschnitt - Terodde und Kainz sahen binnen 90 Sekunden Gelb - spielten die Domstädter emsig auf den zweiten Treffer hin. Terodde fing einen Collins-Rückpass beinahe noch vor Zingerle ab (50.), vier Zeigerumdrehungen später entschied Schiedsrichter Waschitzki nach einem Zweikampf des Goalgetters mit Strohdiek nicht auf Elfmeter (54.). Geis verpasste es via direktem Freistoß, nachzulegen (57.), der heranstürmende Clemens drosch die Kugel aus vielversprechender Position über den Querbalken (63.). Der glücklose Terodde fand seinen Meister in Zingerle (68.).

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf

Nachdem Tekpetey wuchtig knapp drüber schoss (72.), brachen beim drei Minuten zuvor eingewechselten Modeste, der erst zuletzt alle Spielberechtigungen bekommen hatte, alle Dämme: Nach einer Kainz-Flanke reagierte er am ersten Pfosten am schnellsten - 2:0 für Köln (73.). Der Rückkehrer weinte Tränen der Rührung. Die Entscheidung? Mitnichten! Paderborn wachte auf und schaltete ein, zwei Gänge hoch. Nach einem flachen Freistoß von Ritter schob der blank stehende Tekpetey zum Anschlusstreffer ein (80.). Abermals ein Standard leitete den Ausgleich ein, den Pröger per ansatzlosem Volley aus der Distanz herstellte (86.). Noch ausgefallener fiel der Jubel der Paderborner nur in der 92. Minute aus, als Ritter aus 20 Metern abzog - und zur Komplettierung des Comebacks wie Pröger genau in den Winkel traf (90.+2). Kurz zuvor hatte der Kölner Kainz nach einem harten Einsteigen gegen Hünemeier Gelb-Rot gesehen.

Der SCP springt damit vorübergehend auf Rang drei, der Effzeh lässt den HSV bei derzeit gleicher Spielanzahl auf vier Zälher davonziehen.

Paderborn ist am Sonntag zu Gast in Magdeburg (13.30 Uhr). Köln empfängt am Samstag Sandhausen (13 Uhr).

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Zingerle (3) - 
Dräger (3,5)    
Schonlau (3) , 
Strohdiek (3,5)        
Collins (3,5) - 
Vasiliadis (3) - 
Pröger (2,5)    
Klement (3,5)    
Tekpetey (3)    
Zolinski (4)    
Michel (3,5)    

Einwechslungen:
46. Ritter (2)         für Klement
65. Gueye für Zolinski
85. Hünemeier für Dräger

Trainer:
Baumgart
1. FC Köln
Aufstellung:
T. Horn (5) - 
Schmitz (5)        
Jorge Meré (3) , 
Czichos (5)        
Clemens (4,5) , 
Geis (5) , 
Kainz (3,5)    
Drexler (3) , 
J. Hector (4)    
Cordoba (2,5)    
Terodde (3,5)        

Einwechslungen:
46. L. Sobiech (4) für Schmitz
69. Modeste     für Terodde
78. Sörensen     für Czichos

Trainer:
Anfang

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Cordoba (38., Rechtsschuss, Drexler)
0:2
Modeste (73., Rechtsschuss, Kainz)
1:2
Tekpetey (80., Rechtsschuss, Ritter)
2:2
Pröger (85., Rechtsschuss)
3:2
Ritter (90. + 2, Rechtsschuss, Hünemeier)
Gelb-Rote Karten
Paderborn:
-
Köln:
Kainz
(89.)

Gelbe Karten
Paderborn:
Strohdiek
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Michel
(4.)
,
Ritter
(4.)
Köln:
Schmitz
(4. Gelbe Karte)
,
Czichos
(5., gesperrt)
,
Terodde
(3.)
,
Sörensen
(1.)

Spieldaten

SC Paderborn 07       1. FC Köln
Tore 3 : 2 Tore
 
Torschüsse 19 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 323 : 314 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 243 : 203 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 80 : 111 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 65% Passquote
 
Ballbesitz 51% : 49% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 28 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 26 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 4 Abseits
 
Ecken 3 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
15.02.2019 18:30 Uhr
Zuschauer:
15000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
beide Teams begegneten sich zunächst mit Respekt. Nach der Führung wurde Köln tonangebend. Paderborn aber steckte auch nach dem 0:2 nicht auf und drehte die Partie in einer höchst spannenden Schlussphase mit ein wenig Glück.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Sven Waschitzki (Essen)   Note 3,5
lag bei den Gelben Karten und dem Platzverweis richtig, hätte aber beim Zweikampf zwischen Strohdiek und Terodde (54.) auf Strafstoß für Köln entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Marlon Ritter
benötigte nach seiner Einwechslung etwas Anlaufzeit, kurbelte später die SCP-Offensive mächtig an, bereitete den Anschlusstreffer vor und entschied sehenswert die Partie.

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