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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


1. FC KAISERSLAUTERN
FC ST. PAULI
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Defensivspieler sieht Rot - Lautern zeigt Moral

Zwei Joker egalisieren Callsen-Brackers Aussetzer

Die Partie zwischen Kaiserslautern und St. Pauli lief lange Zeit ausgeglichen und ohne viele Torchancen. Doch dann leistete sich FCK-Defensivspieler Callsen-Bracker einen folgenschweren Aussetzer, die Hamburger nutzten diesen zur Führung. Die brachte sie aber nicht über die Zeit, weil beim FCK war Joker hellwach waren.

Kaiserslauterns Leon Guwara (re.) stellt gegen St. Paulis Dimitrios Diamantakos den Körper rein.
Kaiserslauterns Leon Guwara (re.) stellt gegen St. Paulis Dimitrios Diamantakos den Körper rein.
© picture allianceZoomansicht

FCK-Coach Michael Frontzeck nahm nach dem 1:2 beim Abstiegskrimi in Fürth einen Wechsel vor: Kessel kam nach seiner Gelbsperre zurück, für ihn nahm Jenssen zunächst auf der Bank Platz. Der Defensivmann spielte hinten rechts, Mwene rückte dafür vor ins rechte Mittelfeld, wo er zuletzt zu überzeugen wusste.

Auch St. Paulis Trainer Markus Kauczinski tauschte im Vergleich zur Nullnummer gegen Eintracht Braunschweig einmal: Diamantakos begann für Bouhaddouz (Bank).

Müller stark gegen Allagui

Der FCK begann die Partie sehr forsch, war besser in den Zweikämpfen und setzte St. Pauli früh unter Druck. Mehr als ein Distanzschuss von Borrello kam allerdings nicht heraus (10.). Nach etwa einer Viertelstunde wurden die Hamburger mutiger und hatten eine gute Phase. Neudeckers Distanzschuss blieb noch harmlos (18.), kurz darauf hatte Allagui die Riesenchance zur Führung: Den Kopfball des Angreifers aus kurzer Distanz lenkte Müller mit einem starken Reflex über die Latte (21.). Eine Minute später tauchte wieder Allgui im Strafraum der Pfälzer auf, diesmal schob er das Leder aus spitzem Winkel ans Außennetz (22.).

Auf der Gegenseite meldeten die Lauterer durch Seufert wieder Torgefahr an, sein Kopfball zischte über den Kasten (23.). Anschließend beruhigte sich die Begegnung, beide Teams wollten erst einmal keinen Fehler machen und scheuten das Risiko. In der 31. Minute gab es allerdings eine sehr gute Chance für die Roten Teufel: Mwene und Borrello tauchten frei im gegnerischen Sechzehner auf, der Österreicher ließ allerdings durch und überraschte damit seinen Mitspieler. So ging es leistungsgerecht mit 0:0 in die Kabinen.

St. Pauli kam mit Möller Daehli und Bouhaddouz für Neudecker und Diamantakos aus der Kabine. Und die Gäste waren am Anfang aktiver, Sahin setzte einen ersten Warnschuss (54.). Die Pfälzer taten sich zu Beginn sehr schwer, Osawes Abschluss aus 20 Metern ging genau in die Arme von Himmelmann (53.). Chancen waren nach der Pause Mangelware, Bouhaddouz versuchte es mal per Kopf, zielte aber zu ungenau (67.). Auf der Gegenseite zog Osawe aus der Distanz ab, stellte Himmelmann allerdings vor keine Probleme (68.).

Callsen-Brackers Aussetzer - Rot und Elfmeter

Die Partie plätscherte so dahin, da leistete sich Callsen-Bracker einen folgenschweren Aussetzer: Dem Defensivspieler unterlief ein Stockfehler, Allagui ging dazwischen. Der Stürmer drang in den Strafraum ein und wurde von Callsen-Bracker festgehalten - es gab Elfmeter für St. Pauli und Rot für den FCK-Abwehrspieler. Bouhaddouz bliebt cool und traf sicher ins linke Eck (73.).

Altintop schaltet blitzschnell

Anschließend hatten die Gäste natürlich Räume, verpassten es aber, die Entscheidung zu besorgen. Sahin scheiterte aus spitzem Winkel an Müller (80.). Kaiserslautern gab nie auf - und wurde belohnt: Der eingewechselte Altintop führte einen Freistoß schnell aus und schickte den ebenfalls eingewechselten Spalvis auf die Reise, der zum Ausgleich einschob (84.). Beinahe hätten die Pfälzer das Spiel sogar komplett gedreht, Guwara fand in Himmelmann seinen Meister (89.). Da auch Allaguis Abschluss den Weg nicht ins Tor fand (90.+1), endete die Begegnung 1:1. Die Hamburger verpassten es, weiter Druck auf Rang drei aufzubauen, für die Roten Teufel ist der Punkt im Abstiegskampf wohl zu wenig.

Für Lautern geht es nach der Länderspielpause am Samstag (13 Uhr), den 31. März, mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg weiter. St. Pauli ist tags darauf (13.30 Uhr) zu Hause gegen den SV Sandhausen gefordert.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
M. Müller (3) - 
Kessel (4,5) , 
Callsen-Bracker (5)    
Vucur (3,5) , 
Guwara (3) - 
Seufert (3,5) , 
Moritz (4)    
Mwene (3,5)    
Borrello (4)    
Andersson (3,5)    
Osawe (3,5)

Einwechslungen:
65. Spalvis     für Borrello
78. Halil Altintop für Andersson
78. Jenssen für Mwene

Trainer:
Frontzeck
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Park (3,5)    
Ziereis (3) , 
Avevor (3,5) , 
Buballa (3) - 
Nehrig (2,5)    
Flum (4)    
Cenk Sahin (3,5)    
Neudecker (4)    
Allagui (4)    
Diamantakos (5)    

Einwechslungen:
46. Bouhaddouz (3)     für Diamantakos
46. Möller Daehli (3,5) für Neudecker
75. Dudziak für Flum

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Bouhaddouz (73., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Allagui)
1:1
Spalvis (84., Rechtsschuss, Halil Altintop)
Rote Karten
K'lautern:
Callsen-Bracker
(71., Notbremse, Allagui)
St. Pauli:
-
Gelbe Karten
K'lautern:
-
St. Pauli:
Cenk Sahin
(3. Gelbe Karte)
,
Park
(2.)
,
Allagui
(3.)

Spieldaten

1. FC Kaiserslautern       FC St. Pauli
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 13 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 480 : 343 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 402 : 256 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 78 : 87 Fehlpässe
 
Passquote 84% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 8 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
17.03.2018 13:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
32243
Spielnote:  4
ein Spiel auf schwachem Niveau mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Immerhin war die Schlussphase turbulent.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 2,5
vollkommen richtig, beim Foul von Callsen-Bracker Rot und Elfmeter zu geben. Auch sonst souverän und unauffällig.
Spieler des Spiels:
Bernd Nehrig
sorgte zweikampfstark für viel Präsenz im Zentrum und unterband einige gefährliche Szenen schon im Ansatz.

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