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FC St. Pauli

FC St. Pauli

3
:
2

Halbzeitstand
1:2
Holstein Kiel

Holstein Kiel


FC ST. PAULI
HOLSTEIN KIEL
15.
30.
45.






60.
75.
90.








Kiel seit elf Spielen ohne Sieg

Avevors später Treffer entscheidet das Nordduell

Der FC St. Pauli hat Holstein Kiel mit 3:2 bezwungen. Die Kiezkicker jubelten nach einem intensiven Nordduell dank eines späten Treffers von Verteidiger Avevor. Kiels Negativlauf verlängerte sich damit auf nun elf Spiele ohne Sieg. Die Störche hätten allerdings einen Punkt am Millerntor verdient gehabt. Bei besserer Chancenverwertung im zweiten Durchgang wäre auch der Sieg möglich gewesen.

Avevor jubelt
Später Treffer zum Sieg: St. Paulis Avevor (M.) bejubelt sein Kopfballtor gegen Kiel.
© picture allianceZoomansicht

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski vertraute derselben Startelf, die 1:0 in Ingolstadt gewonnen hatte. Der 48-Jährige verzichtete damit zum zweiten Mal in Folge auf Veränderungen.

Kiels Coach Markus Anfang nahm dagegen nach dem 2:2 gegen Aue drei Veränderungen vor: Herrmann (zurück nach Gelbsperre), Peitz und Seydel spielten für Heidinger, Mühling und Lewerenz (alle Bank).

Die Partie begann mit Vorsicht auf beiden Seiten: St. Pauli hatte in den ersten zehn Minuten die etwas größeren Spielanteile, Kiel stand jedoch gut organisiert. Dann schlugen die Kiezkicker mit ihrer ersten Chance zu: Bouhaddouz zog von der Strafraumkante ab und scheiterte am rechten Pfosten. Der eingerückte Neudecker schaltete jedoch schnell und schoss den Abpraller direkt ins Tor (11.).

Der Schock auf Kieler Seite hielt jedoch nicht lange an: Zwei Minuten nach dem Rückstand wurde Kinsombi unglücklich von Sobiech auf der Strafraumkante gefoult. Den fälligen Strafstoß schoss Schindler ins Tor (13.). Fünf Minuten später drehten die Gäste das Spiel komplett, profitierten aber von mehreren Fehlern die Gastgeber: Sobiech sprang an einem weiten Schlag nach vorne vorbei, Avovor ließ Ducksch gewähren, bei dessen Schuss aus spitzem Winkel Himmelmann eine schlechte Figur abgab (19.).

Kiel verdient sich die Führung

In den Folgeminuten verdiente sich Kiel die Führung: Ducksch hätte nach erneut schwacher Bewachung von Avevor beinahe nachgelegt (21.) und scheiterte nach etwas mehr als einer halben Stunde an einem starken Reflex von Himmelmann (33.). St. Pauli enttäuschte offensiv, auch weil die Kiezkicker ihr Pressing nur unzureichend und kopflos aufzogen. Defensiv offenbarte die Kauczinski-Elf viele Lücken und hatte Glück, dass die Gäste aus ihrer Dominanz nicht noch mehr Kapital schlugen. Zwingende Toraktionen blieben allerdings bis zur Pause aus. Einzig ein direkter Freistoß von Neudecker, der einen halben Meter am Tor vorbeisauste, sorgte wieder für etwas Gefahr (45.).

Nach dem Seitenwechsel war zunächst Kiel am Drücker, Himmelmann parierte einen Herrmann-Schuss erneut mit einer starken Parade (50.). St. Pauli kämpfte sich nach etwa einer Stunde mit Engagement in die Partie und verzeichnete einige vielversprechende Ansätze. Doch wirklich zwingend waren die Bemühungen der Kiezkicker weiterhin nicht.

Neudecker und Avevor drehen das Spiel erneut

Stattdessen hätten Drexler und Seydel auf 3:1 stellen können, doch als Himmelmann aus seinem Kasten gelaufen war, zögerten beide mit einem Abschluss nacheinander zu lange (62.). Avevor verhinderte kurz danach den Einschlag nach einem Schindler-Schuss aus spitzem Winkel (71.).

St. Pauli legte nun noch einmal eine Schippe drauf - und wurde belohnt. Nach einer unzureichenden Abwehr der Kieler Defensive landete die Kugel bei Bouhaddouz, der Neudecker mit einem Lupfer in den Strafraum schickte. Die Direktabnahme des 21-Jährigen schlug im kurzen Eck ein (74.) - 2:2! Nun war für eine spannende Schlussphase gesorgt, die für die Hausherren das glücklichere Ende fand: Nach einem Eckstoß von Neudecker köpfte Avevor die Hereingabe ins Tor, hatte dabei aber Glück, dass Kronnholm die Kugel durch die Beine rutschte (89.). Danach warf Kiel alles nach vorne, St. Paulis knapper Vorsprung hatte jedoch Bestand bis zum Schlusspfiff.

Die Kiezkicker spielen nun am Sonntag (13.30 Uhr) in Düsseldorf. Kiel, das seit elf Spielen auf einen Sieg wartet, empfängt am Samstag (13 Uhr) den punktgleichen MSV Duisburg.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (4) - 
Park (3,5) , 
L. Sobiech (5) , 
Avevor (3)    
Buballa (4) - 
Nehrig (4)            
Dudziak (2,5) - 
Sobota (3) , 
Neudecker (1)            
Allagui (5)    

Einwechslungen:
46. Flum (3) für Nehrig
62. Schneider für Allagui
90. + 1 Ziereis für Neudecker

Trainer:
Kauczinski
Holstein Kiel
Aufstellung:
Kronholm (3) - 
Herrmann (4) , 
Schmidt (4)    
Czichos (2,5)    
J. van den Bergh (3,5)    
Peitz (4)    
Schindler (3,5)    
Kinsombi (3) , 
Drexler (3) , 
Seydel (4)    
Ducksch (2,5)        

Einwechslungen:
66. Mühling für Seydel
85. C. Lenz für Ducksch

Trainer:
Anfang

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Neudecker (11., Linksschuss, Bouhaddouz)
1:1
Schindler (14., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Kinsombi)
1:2
Ducksch (19., Rechtsschuss, Seydel)
2:2
Neudecker (74., Linksschuss, Bouhaddouz)
3:2
Avevor (89., Kopfball, Neudecker)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Nehrig
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Kiel:
Czichos
(7. Gelbe Karte)
,
Peitz
(6.)
,
J. van den Bergh
(4.)

Spieldaten

FC St. Pauli       Holstein Kiel
Tore 3 : 2 Tore
 
Torschüsse 11 : 16 Torschüsse
 
gespielte Pässe 324 : 529 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 192 : 393 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 132 : 136 Fehlpässe
 
Passquote 59% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 39% : 61% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 5 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.02.2018 13:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29546 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
ein packendes Nordderby. Kiel war die spielbestimmende Mannschaft, die es versäumte, das dritte Tor zu erzielen.
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
bot eine starke Leistung. Er lag bei allen spielentscheidenden Szenen richtig. Auch der Elfmeterpfiff (14.) ging in Ordnung.
Spieler des Spiels:
Richard Neudecker
entschied quasi im Alleingang das Spiel, das eigentlich nur Kiel hätte gewinnen dürfen. Er schnürte einen Doppelpack und trat danach auch die Ecke zum Siegtor.

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