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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

2
:
0

Halbzeitstand
2:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


1. FC UNION BERLIN
FC ST. PAULI
15.
30.
45.


60.
75.
90.








St. Pauli steigert sich nach der Pause

Unions vierter Sieg in Folge - dank Hosiner und Redondo

Vierter Sieg in Folge für Union Berlin! Am Montagabend besiegten die Eisernen den FC St. Pauli verdient mit 2:0. Gerade in den ersten 45 Minuten wussten die Köpenicker zu gefallen. Nach der Pause legten die Gäste an der Alten Försterei zwar zu, fanden aber kaum Mittel gegen die Unioner Defensive. Die Berliner ließen bei mehreren Konterchancen gar einen höheren Sieg liegen.

1:0 - Unions Philipp Hosiner (li.) schiebt ein, St. Paulis Robin Himmelmann ist geschlagen.
1:0 - Unions Philipp Hosiner (li.) schiebt ein, St. Paulis Robin Himmelmann ist geschlagen.
© picture allianceZoomansicht

Unions Trainer Jens Keller tauschte nach dem 1:0 am Mittwoch in Würzburg zweimal: Kroos kehrte nach muskulären Problemen zurück, Quaner fiel wegen ebensolchen aus. Für den Kapitän musste Zejnullahu seinen Platz im Mittelfeld räumen, für den Torjäger stürmte Hosiner.

St. Paulis Coach Ewald Lienen nahm nach dem 2:2 gegen 1860 München gleich vier Wechsel vor: Litka, Kalla und Avevor spielten anstelle von Nehrig, Choi und Miyaichi. Zudem erhielt Ducksch überraschend den Vorzug vor Bouhaddouz.

Ob dies zu viel der Rotation war? Die Hamburger blieben jedenfalls in den ersten 45 Minuten einiges schuldig. Die Berliner traten forsch und aggressiv auf, sie ließen die Gäste nicht kontrolliert herausspielen, sondern zwangen sie durch frühzeitiges Pressing stets zu langen Schlägen. So blieb St. Pauli offensiv harmlos: Sobota traf einmal das Außennetz (6.), Ducksch fand einmal seinen Meister in Busk (33.) - mehr kam von Lienens Mannschaft in Abschnitt eins nicht.

Hosiner schiebt ein - 1:0

Und Union? Kellers Team wusste offensiv wie defensiv zu gefallen. Fürstner zielte schon nach rund einer halben Minute bei einem ersten Abschluss über das Tor, dann verfehlte auch Skrzybski sein Ziel (11.). Kurz darauf aber trafen die Gastgeber: Nach einem leichtsinnigen Ballverlust von Litka spielte Pedersen Redondo in zentraler Position an, dieser fand im Strafraum, der mit einem Flachschuss ins lange Eck traf - 1:0 (13.).

Die Köpenicker waren das präsentere, wachere Team und gaben den Ton an. So war die 2:0-Pausenführung verdient, die Redondo nach einem haarsträubenden Fehler von Sobiech herstellte: St. Paulis Abwehrmann verlor am eigenen Strafraum den Ball, Redondo ließ sich nicht zweimal bitten und schob flach ein (42.). So ging es mit einem verdienten Vorsprung für die Heimelf in die Kabinen.

Lienen reagiert zur Pause

Zur Pause reagierte Lienen zweimal und brachte Bouhaddouz und Nehrig für Litka und Avevor. Taktisch hatte der Doppelwechsel eine Systemumstellung vom 4-2-3-1 hin zu einem 4-4-2 zur Folge. Ein Schritt, der seine Wirkung zunächst verfehlte. Union war auch zu Beginn des zweiten Durchgangs das bessere Team. Hosiner hätte nach nur fünf Minuten mit dem 3:0 die Partie früh entscheiden können, er verzog jedoch freistehend.

St. Pauli legte nun minütlich zu, erarbeitete sich ein Plus in Sachen Ballbesitz und ging aggressiver in die Zweikämpfe. Doch der Kiezklub erspielte sich keine einzige klare Möglichkeit. Nehrig nach einer Ecke (54.) sowie Ducksch (63.) und Sobota (68.) aus der Distanz waren bei ihren Abschlüssen nicht erfolgreich.

St. Pauli rennt an, bleibt aber glücklos

Mit der Führung im Rücken wurden die Berliner nach dem Seitenwechsel passiver, trotzdem hätten Redondo und der eingewechselte Hedlund bei einer Doppelchance die Entscheidung herbeiführen können (70.). St. Pauli rannte zwar an, Lienens Elf fehlten aber die Mittel. Buchtmanns Distanzschuss flog am Gehäuse vorbei (82.), auf der Gegenseite ließ Skrzybski die nächste Großchance liegen, als er alleine vor Himmelmann stand (85.). So blieb es beim 2:0 für die Köpenicker, die den vierten Dreier in Folge feierten.

Ob Union den Siegeszug fortführen kann? Kellers Elf ist am Freitag (18.30 Uhr) in Nürnberg zu Gast, St. Pauli spielt am Samstag (13 Uhr) in Hannover.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (2,5) - 
Trimmel (3) , 
Leistner (2,5) , 
Schönheim (2,5) , 
Pedersen (2,5) - 
Fürstner (2) - 
F. Kroos (3)        
Kreilach (3,5) - 
Skrzybski (3,5) , 
Hosiner (2,5)        
Redondo (2)        

Einwechslungen:
67. Hedlund für Hosiner
76. Parensen für F. Kroos
86. Zejnullahu für Redondo

Trainer:
Keller
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
L. Sobiech (5)    
Ziereis (4,5)    
Buballa (4) - 
Avevor (4,5)    
Buchtmann (3,5) - 
Litka (5)    
Sobota (3)    
Kalla (4)    
Ducksch (3,5)

Einwechslungen:
46. Nehrig (3,5) für Avevor
46. Bouhaddouz (3,5) für Litka
70. Cenk Sahin für Kalla

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hosiner (12., Rechtsschuss, Redondo)
2:0
Redondo (42., Linksschuss)
Gelbe Karten
Union:
-
St. Pauli:
Ziereis
(2. Gelbe Karte)
,
Sobota
(1.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
+ 2 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
26.09.2016 20:15 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
22012 (ausverkauft)
Spielnote:  3
intensive Partie, die aber fußballerisch nur gelegentlich über Mittelmaß hinaus kam.
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
1:6
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 3
nicht fehlerfrei in der Zweikampfbewertung, aber insgesamt Herr der Lage. Richtig, Ziereis nach dem Foul gegen den durchgebrochenen Skrzybski nur Gelb zu geben (66.).
Spieler des Spiels:
Stephan Fürstner
räumte im Mittelfeld ab und organisierte die Defensive umsichtig. Immer anspielbar und mit guten Verlagerungen.

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