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SV Sandhausen

SV Sandhausen

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


SV SANDHAUSEN
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.

60.
75.
90.








Sandhausen belohnt sich nicht für eine starke Anfangsphase

Boland bringt Braunschweig wieder in die Spur

Eintracht Braunschweig hat den ersten Sieg im Jahr 2017 eingefahren. Gegen den SV Sandhausen taten sich die Niedersachsen zunächst schwer und hatten Glück, dass die Gastgeber eine der zahlreichen Möglichkeiten in der ersten halben Stunde nicht nutzten. Nach der Pause fand die Eintracht aber besser ins Spiel und jubelte letztlich über den einzigen Treffer des Tages durch Boland. Dem Tor allerdings war eine strittige Szene vorausgegangen.

Boland jubelt
Traf zum 1:0: Braunschweigs Boland (2.v.l.)
© imagoZoomansicht

Sandhausen-Coach Kenan Kocak nahm im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern drei Veränderungen in seiner Startelf vor: Knipping, Lukasik und Stiefler (alle Bank) wurden durch Kister, Derstroff und Kapitän Kulovits, der gegen den FCK noch geschont wurde, ersetzt.

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht tauschte nach dem 1:1 gegen Erzgebirge Aue drei Startelf-Akteure: Für Correia, Omladic (beide nicht im Kader) und Biada (Bank) starteten Boland, Zuck und Kumbela.

Sandhausen hatte von Beginn an mehr vom Spiel und setzte die Gäste unter Druck. Die Kocak-Elf verzeichnete zudem ein deutliches Chancenplus: Wooten (4.), Gordon (6.) und Roßbach (10.) sorgten für Gefahr im Eintracht-Strafraum. Die Löwen hatten Mühe, sich zu sortieren und konnten kaum für Entlastung sorgen. Eine erste aussichtsreiche Chance vergab Kumbela, der im letzten Moment von Kulovits gestört wurde (11.). In der Folge waren die Niedersachsen aber weiterhin vor allem in der Defensive gefordert. Höler schoss knapp über das Tor (16.), wenig später verpasste Derstroff eine Vorlage an der Strafraumkante von Pledl (24.). Beide scheiterten zwei Minuten später an Braunschweigs Keeper Fejciz: Erst wehrte dieser einen Flachschuss von Pledl zur Ecke ab. Dann kratzte er in der Folgeszene einen Derstroff-Kopfball von der Linie (26.).

Braunschweig mit guten Möglichkeiten vor der Pause

Nach einer halben Stunde fand Braunschweig besser in die Begegnung. Sandhausen musste zunächst wechseln und brachte Innenverteidiger Knipping für den angeschlagenen Kister (29.). Kurz darauf hatte Reichel mehr zufällig die bis dato beste Möglichkeit für die Gäste: Seine Flanke von links wurde abgefälscht und landete am Außennetz (29.). Nun waren die Gäste im Spiel: Nyman verpasste mehrmals in aussichtsreicher Position Zuspiele seiner Teamkollegen (31., 38.), während Zuck Knaller mit einem wuchtigen Distanzschuss zu einer sehenswerten Parade zwang (32.). Die Partie war nun hohem Tempo und gesunder Aggressivität auf beiden Seiten geprägt. Ein Tor wollte aber keiner Mannschaft gelingen.

Nach dem Seitenwechsel verlegten sich beide Seiten zunächst auf stabile Defensivreihen. Die Folge: Minutenlang plätscherte das Spiel - komplett im Gegensatz zur ersten Hälfte - vor sich hin. Chancen waren absolute Mangelware. Einen ersten Schuss feuerte Braunschweigs Boland in der 56. Minute ab: Auf Vorlage von Hernandez kullerte sein Versuch am rechten Pfosten vorbei (56.). Auf der Gegenseite schoss Wooten mit einem Heber über das Tor (60.).

Boland erzielt das einzige Tor des Tages

Die Gäste übernahmen nun mehr und mehr die Spielkontrolle, hatten aber wie auch der SVS keine hochkarätigen Möglichkeiten. So war es fast schon zwangsläufig eine Standardsituation, die die Lieberknecht-Elf in Führung brachte: Hernandez brachte einen Freistoß vor das Tor, doch lenkte Knipping, von Valsvik unter Druck gesetzt, den Ball unglücklich an den eigenen Pfosten. Den Abpraller nahm Boland direkt per Kopf und traf zum 1:0 (71.). Allerdings: Valsvik hatte sich zuvor mit einem Schubser gegen Gordon Platz verschafft, was man auch als Foulspiel hätte abpfeifen können.

Pledl scheitert an Fejciz

Sandhausen musste nun aufmachen und bot Braunschweig Platz zum Kontern. So hatte die Eintracht in der Folge die besseren Möglichkeiten. Ofosu-Ayeh prüfte Knaller (76.), wenig später verpasste der eingewechselte Hochscheidt die Entscheidung (83.). Auf der Gegenseite hatte Pledl den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte mit einem Freistoß an Fejciz (81.). Weitere Chancen des SVS vergaben Sukuta-Pasu (86.) und Höler (88.). Doch es blieb bis zum Ende beim knappen Vorsprung der Eintracht.

Der SV Sandhausen ist am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) beim FC Heidenheim im Einsatz. Die nächste Aufgabe der Braunschweiger ist das Montagabendspiel (20.15 Uhr) gegen den VfB Stuttgart.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Knaller (3) - 
Klingmann (3,5) , 
Gordon (4) , 
Kister    
Roßbach (3,5) - 
Kulovits (3)        
Linsmayer (3) - 
Pledl (3) , 
Derstroff (3,5)    
Wooten (4) , 
Höler (4)    

Einwechslungen:
28. Knipping (3,5) für Kister
65. Sukuta-Pasu für Derstroff
73. Lukasik für Kulovits

Trainer:
Kocak
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Fejzic (1,5) - 
Ofosu-Ayeh (3) , 
Decarli (3) , 
Valsvik (3) , 
Reichel (3)    
Moll (3)        
Boland (2,5)    
Zuck (3)    
Hernandez (2,5) - 
Nyman (4) , 
Kumbela (4)    

Einwechslungen:
65. Abdullahi für Kumbela
82. Hochscheidt für Zuck
88. Matuschyk für Moll

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Boland (71., Kopfball, Valsvik)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Höler
(4. Gelbe Karte)
Braunschweig:
Moll
(7. Gelbe Karte)

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Spielinfo

Anstoß:
24.02.2017 18:30 Uhr
Stadion:
BWT-Stadion am Hardtwald, Sandhausen
Zuschauer:
4721
Spielnote:  3
hohes Tempo und viele Torszenen machten das Spiel sehenswert, auch wenn der Kampf und weniger die spielerischen Elemente im Vordergrund standen.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
8:8
Schiedsrichter:
Sören Storks (Velen)   Note 4
leitete souverän, was im schnellen und kampfbetonten Spiel nicht immer einfach war. Allerdings übersah er vor dem 0:1 ein Foul an Gordon.
Spieler des Spiels:
Jasmin Fejzic
starke Parade beim Freistoß von Pledl (81.), machte schon zuvor viele Chancen der Gastgeber zunichte.

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