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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
1860 München

1860 München


1. FC UNION BERLIN
1860 MÜNCHEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Köpenicker verteidigen Rang drei

Dank Skrzybski: Union Berlin bleibt oben dran

Union Berlin hat im Kampf um die Aufstiegsränge vorgelegt und den TSV 1860 München verdient mit 2:0 geschlagen. Die Köpenicker waren vom Anpfiff weg das spielbestimmende Team, gingen in Durchgang eins in Führung und legten nach gut einer Stunde nach. Durch den nun dritten Sieg in Folge sind die Berliner in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen, die Löwen bauten ihre Auswärts-Misere auf mittlerweile sieben Niederlagen in Serie aus.

Union Berlin
Nach seinem Treffer zum 1:0 wird Skrzybski von seinen Teamkollegen unter einer Jubeltraube begraben.
© imagoZoomansicht

Union-Coach Jens Keller wechselte im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen den Karlsruher SC doppelt: Pedersen (Muskelverletzung im rechten Oberschenkel) und Zejnullahu mussten weichen, dafür rutschten Kapitän Kroos nach abgesessener Gelb-Sperre und Parensen in die Anfangsformation.

Münchens Trainer Vitor Pereira sah nach dem 2:0-Sieg im Duell mit dem 1. FC Nürnberg keine Veranlassung und verzichtete auf personelle Wechsel in seiner Startaufstellung. Damit schickte der Portugiese zum dritten Mal in Folge die identische Startelf ins Rennen.

Beide Teams gingen von Beginn an hohes Tempo. Sowohl Union, das im 4-1-2-3 agierte, als auch die Münchner Löwen, die in einem klassischen 3-4-3 aufliefen, schenkten sich nichts. Die Folge: viele Zweikämpfe und viele Ballverluste. Peu à peu kristallisierten sich allerdings die Hausherren als spielbestimmend heraus - eine erste Duftmarke in Richtung Tor setzte Polter, aber Uduokhai störte entscheidend (4.).

Union lief früh an, spielte hohes Pressing, schaltete bei Ballverlusten der Gäste blitzschnell um und sorgte so für Gefahr in der Offensive. Polter (9.), Puncec/Kreilach (12.) und vor allem Kroos (21.) hatten in der Folge gute Möglichkeiten auf die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente Führung.

Union drängt und trifft

Berlin machte weiter Druck, vor allem die Offensiv-Abteilung um Kroos, Hedlund und Skrzybski überzeugte mit schönen Spielzügen. Gegen tief stehende Löwen fehlte es der Keller-Elf allerdings an Durchschlagskraft. Erst kurz vor der Pause wurden die Köpenicker wieder zielstrebiger und fanden Lücken in der Gäste-Defensive. Während Leistner nach Polter-Ablage aus der Distanz noch knapp scheiterte (39.), machte es der omnipräsente Skrzybski kurz darauf deutlich besser, als er aus zwölf Metern zur 1:0-Führung einschob (41.).

Skrzybski
Union-Offensivmann Skrzybski erzielt das 1:0 für die Eisernen.
© imago

Hedlund aus kurzer Distanz

Nach der Pause verwaltete Union aktiv das Ergebnis - die Berliner suchten jedoch weiterhin den Weg in die Spitze und hielten somit den Ball gegen uninspirierte Münchner weit weg vom eigenen Gehäuse. Nach rund einer Stunde brachte Löwen-Coach Pereira mit Aigner und Olic neue Impulse, musste dann aber mit ansehen, wie Polter, von Kreilach auf die Reise geschickt, Hedlund mustergültig in Szene setzte, sodass dieser aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste - 2:0 (61.).

Boenisch ans Aluminium

Nach dem Treffer schalteten die Hausherren ein bis zwei Gänge zurück und hätten nach einem individuellen Fehler der Sechziger durch Hedlund (65.) und kurz darauf Polter (68.) allerdings nachlegen können. Die Eisernen konnten sich allerdings glücklich schätzen, dass der Pereira-Elf nicht der Ausgleich gelang. Ba scheiterte per Kopf (72.), Boenisch traf nur den Querbalken (76.).

Die kurze Drangphase der Giesinger verebbte so schnell, wie sie gekommen war - die Münchner glaubten nicht mehr an die Sensation und gaben sich geschlagen. Die letzte Aktion der Partie gehörte den Hausherren in Person von Korte, der nach überstandenen Kreuzbandriss sein Saisondebüt feierte, doch der 26-Jährige fand seinen Meister in Ortega (89.).

Union Berlin empfängt am kommenden Freitag (18.30 Uhr) die Würzburger Kickers an der Alten Försterei. Die Münchner Löwen haben am Samstag um 13 Uhr den FC St. Pauli zu Gast.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (3) - 
Trimmel (2) , 
Leistner (2) , 
Puncec (2) , 
Parensen (3)    
Fürstner (2,5) - 
F. Kroos (3)    
Hedlund (2)            
Kreilach (3)    
Skrzybski (2)        
Polter (2)    

Einwechslungen:
69. Redondo für Hedlund
82. R. Korte für Skrzybski
88. Hosiner für Polter

Trainer:
Keller
1860 München
Aufstellung:
Ortega (2,5) - 
Boenisch (4) , 
Ba (4)    
Uduokhai (5)    
Wittek (3,5) , 
Bülow (4)    
Lacazette (4,5) , 
Lumor (4) - 
Amilton (5) , 
Gytkjaer (5)    
Aycicek (5)    

Einwechslungen:
58. Olic (4) für Gytkjaer
58. S. Aigner (4) für Aycicek
67. Liendl für Uduokhai

Trainer:
Vitor Pereira

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Skrzybski (41., Rechtsschuss)
2:0
Hedlund (61., Linksschuss, Polter)
Gelbe Karten
Union:
Kreilach
(4. Gelbe Karte)
,
Hedlund
(2.)
,
Parensen
(3.)
TSV 1860:
Ba
(3. Gelbe Karte)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Nyland, Örjan
Nyland, Örjan
FC Ingolstadt 04
11
5x
 
2.
Flekken, Mark
Flekken, Mark
MSV Duisburg
14
5x
 
Schuhen, Marcel
Schuhen, Marcel
SV Sandhausen
14
5x
 
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
14
5x
 
5.
Wolf, Raphael
Wolf, Raphael
Fortuna Düsseldorf
10
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Spielinfo

Anstoß:
24.02.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
20176
Spielnote:  2,5
Union diktierte das Geschehen in allen Belangen, die schwache Chancenverwertung der Berliner ersparte 1860 ein Debakel.
Chancenverhältnis:
10:3
Eckenverhältnis:
10:6
Schiedsrichter:
Timo Gerach (Landau)   Note 3,5
verwehrte nach der Schwalbe von Hedlund (44.) und dem Straucheln von Polter (80.) jeweils korrekt den Elfmeterpfiff, bei der Bewertung von Zweikämpfen und der Kartenvergabe fehlte aber eine einheitliche Linie.
Spieler des Spiels:
Steven Skrzybski
ständiger Unruheherd, brachte Union mit seinem Tor zudem auf die Siegerstraße.

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