Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Karlsruher SC

Karlsruher SC

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
VfL Bochum

VfL Bochum


KARLSRUHER SC
VFL BOCHUM
15.
30.
45.


60.
75.
90.












Beide Teams überzeugen nur phasenweise

Celozzis Traumtor reicht nicht zum Sieg

Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang holte der Karlsruher SC einen Punkt gegen den VfL Bochum. Beim 1:1 lahmte das Angriffsspiel lange, ehe Diamantakos die beste Chance der Badener zum Ausgleich nutzte. Die Karlsruher warten zwar weiterhin auf den ersten Sieg, sind aber immerhin noch ungeschlagen. Bochum überzeugte im ersten Durchgang, verlor dann die Spielkontrolle und steht nach zwei Spieltagen und vier Punkten ordentlich da.

Manuel Riemann
Banges Hoffen: Manuel Riemann kann nur zusehen, wie der Ball ins lange Eck trudelt.
© picture allianceZoomansicht

Der KSC beendete die Auftaktpartie gegen Bielefeld mit einem torlosen Unentschieden und mit zehn Mann: Sallahi flog nach einem taktischen Foul in der 89. Minute mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Den vakanten Posten links in der Abwehr-Viererkette besetzte Tomas Oral nun mit Valentini, Youngster Bader rückte dafür auf rechts ins Team. Zudem begannen Jordi Figueras und Yamada für Thoelke und Barry. Gertjan Verbeek veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1 Sieg gegen Union Berlin auf einer Position: Gyamerah spielte anstelle des erkrankten Weilandt.

Die Anfangsphase bot reichlich Abtast-Fußball von beiden Seiten: Oral schien seine Karlsruher eindringlich vor den Offensiv-Qualitäten der Gäste gewarnt zu haben, dementsprechend ging es zuerst vorrangig um das Verteidigen des eigenen Tores. Dabei gingen beide Seiten immer wieder früh drauf, um ein kontrolliertes Aufbauspiel des Gegners zu verhindern. Großchancen gab es keine - auch weil beide Parteien diszipliniert verteidigten.

Nach Yamadas frühem Warnschuss (2.) verbuchte Bochum leichte optische Vorteile und kam immer wieder durch Stiepermann zu Torannäherungen. In der 6. Minute zögerte der Ex-Fürther etwas zu lang, 20 Minuten später trudelte seine Volleyabnahme nach Gyamerahs Flanke links vorbei. Dazwischen passierte - fast nichts.

Celozzi nimmt Maß

Erst nach einer knappen halben Stunde kam etwas mehr Schwung in die Begegnung, nun auch dank des KSC. Stoppelkamps Freistoß sorgte für Chaos (28.), dann war wieder Stiepermann an der Reihe: Sein Fernschuss strich knapp links dabei. So eifrig die Badener den VfL zu Beginn verteidigt hatten, so unaufmerksam agierten sie nun teilweise in der Defensive. Celozzi bestrafte die Spalier stehende Abwehr, indem er den Ball aus rund 30 Metern wuchtig oben rechts versenkte (34.)

Die Badener enttäuschten in der Offensive, waren lediglich durch Stoppelkamps Standardqualitäten einem Torerfolg nahe. Nach einer Ecke des feinen Technikers sprang der Ball Gyamerah aus kurzer Distanz an die Hand, einige Karlsruher forderten Elfmeter (42.). Schiedsrichter Patrick Ittrich ließ aber weiterspielen - eine nachvollziehbare Entscheidung. Das war es dann auch mit der Aufregung vor Bochums Torwart Riemann. Stiepermann probierte es in der 45. Minute noch einmal aus der Ferne, dann war Pause.

Das Heimteam kam mutiger aus der Kabine. Mit der Einwechslung Hoffers für Bader setzte Oral ein erstes Zeichen für mehr Angriffswucht seiner Mannen. Der Joker war auch gleich mittendrin im Geschehen, als er von Stoppelkamp geschickt wurde und seine Hereingabe geblockt wurde (56.). Kurz darauf wurde Diamantakos von einer Freistoß-Flanke überrascht und brachte keinen Druck hinter den Torabschluss (63.).

Stoppelkamp zielt zu hoch

Zwei Minuten später war der Angreifer dagegen voll auf der Höhe des Geschehens und veredelte die Hereingabe von Torres gekonnt zum Ausgleich. Der KSC agierte jetzt wie aufgedreht, von Bochum war nichts mehr zu sehen. Beleg gefällig? Hoffer und Diamantakos spielten Stoppelkamp frei, der mit einer Körpertäuschung zwei Bochumer aussteigen ließ, dann aus 16 Metern viel Zeit zum Torschuss hatte - und mit links zu hoch schoss (71.).

Der KSC rannte weiter an, ließ die Abwehrarbeit aber etwas außer Acht. Das nutzte Perthel zu einem Flankenlauf, an dessen Ende der eingewechselte Quaschner am stark reagierenden Vollath scheiterte (79.). Danach schien die Kraft bei beiden Teams auszugehen, es folgten Auswechslungen, Gelbe Karten und Behandlungspausen, ehe Schiedsrichter Ittrich schließlich die Partie beendete.

Beide Teams sind somit weiterhin unbesiegt, der KSC wartet aber noch auf den ersten Dreier der Saison. Nächste Station DFB-Pokal: Im Duell der Zweitligisten trifft der KSC am 20. August (18.30 Uhr) auswärts auf den TSV 1860 München. Bochum ist im DFB-Pokal beim baden-württembergischen FC Astoria Walldorf zu Gast. Anpfiff ist am 21. August um 15.30 Uhr.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (2,5) - 
Bader (4)    
Stoll (3) , 
Jordi Figueras (4)    
Valentini (3,5)    
Kinsombi (3) , 
Kom (3,5)    
Torres (3)    
Stoppelkamp (2,5) - 
Yamada (4)    
Diamantakos (2,5)    

Einwechslungen:
46. Hoffer (3,5) für Bader
72. G. Krebs für Yamada
82. Barry für Torres

Trainer:
Oral
VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (3) - 
Celozzi (2,5)    
Hoogland (4) , 
Bastians (2,5)    
Perthel (4) - 
Losilla (3) , 
Stiepermann (2,5)    
Gyamerah (4)    
Eisfeld (3,5)    
Stöger (3,5)    
Mlapa (4)        

Einwechslungen:
57. Quaschner (3,5) für Mlapa
59. Wurtz (3,5)     für Gyamerah
85. Canouse für Stöger

Trainer:
Verbeek

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Celozzi (34., Rechtsschuss, Gyamerah)
1:1
Diamantakos (65., Rechtsschuss, Torres)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Jordi Figueras
(1. Gelbe Karte)
,
Kom
(1.)
Bochum:
Eisfeld
(1. Gelbe Karte)
,
Mlapa
(1.)
,
Wurtz
(2.)
,
Stiepermann
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
13.08.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
14504
Spielnote:  3,5
Bochum hatte den KSC in den ersten 45 Minuten im Griff, nach der Pause waren die Badener zweikampfstärker. Das Remis geht in Ordnung.
Chancenverhältnis:
3:3
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 2,5
agierte bisweilen theatralisch, hätte zudem bei taktischen Fouls öfter die Gelbe Karte zeigen können. Aber: kein wesentlicher Fehler.
Spieler des Spiels:
Dimitrios Diamantakos
rackerte unermüdlich und zeigte sich vor dem Tor effektiv.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine