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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


FC ST. PAULI
VFB STUTTGART
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Die Hamburger werden für starken Kampf nicht belohnt

Joker Carlos Mané trifft St. Pauli ins Herz

Mit einem glücklichen 1:0-Sieg beim FC St. Pauli schloss der VfB Stuttgart nach Punkten zu Tabellenführer Braunschweig auf. Die Schwaben taten sich gegen leidenschaftlich kämpfende Kiezkicker lange Zeit schwer. Die Hamburger hätten einen Zähler verdient gehabt, stehen unter dem Strich aber ohne Punkte da und zieren weiterhin das Ende des Tableaus in der 2. Liga.

Carlos Mané
Jubelt über sein goldenes Tor: Stuttgarts Carlos Mané.
© imagoZoomansicht

Insgesamt sieben Änderungen gab es bei der Startformation von St. Paulis Trainer Ewald Lienen im Vergleich zum 1:1 gegen Bochum kurz vor Weihnachten. Lediglich Sobiech, Buballa, Sobota und Heerwagen blieben in der Anfangself. Der Keeper entschied damit das Duell im Tor gegen Himmelmann für sich. Neu im Team waren unter anderem die drei Neuzugänge Flum, Möller Daehli und Thy, zudem feierte Park aus der Hamburger Zweitvertretung sein Debüt in Liga 2. Stürmer Bouhaddouz weilte derweil beim Afrika-Cup.

VfB-Coach Hannes Wolf brachte gegenüber dem 0:3 in Würzburg vor der Winterpause fünf neue Akteure: Baumgartl, Zimmermann, Zimmer, Kapitän Gentner und Neuzugang Green ersetzten den inzwischen zu Palermo abgewanderten Sunjic sowie Pavard, Hosogai, Carlos Mané und Maxim.

Ausgeglichene Anfangsphase

Von Beginn an waren die Rollen klar verteilt: Die mit mehr spielerischem Potenzial ausgestatteten Schwaben waren auf dem äußerst holprigen Untergrund um Kontrolle bemüht, St. Pauli hielt mit leidenschaftlichem Kampf gut dagegen. Sie machten die Räume geschickt eng und suchten selbst vereinzelt den Weg nach vorne. In der 16. Minute senkte sich eine Flanke von Cenk Sahin gefährlich auf das Tor, Langerak lenkte das Leder über den Querbalken.

Die Gäste taten sich gegen die massive Hamburger Defensive schwer, die erste Möglichkeit hatten sie in Minute 21 zu verzeichnen: Insua passte schön zu Asano, der halblinks im Strafraum frei vor Heerwagen auftauchte. Der Keeper kam aus seinem Gehäuse und klärte. Bei den Schwaben hing die alleinige Spitze Terodde ein wenig in der Luft, der Stürmer bekam von seinen Gegenspielern wenig Raum und wurde eng in Manndeckung genommen.

Sobota setzt Ecke auf die Latte

Die Kiezkicker wagten sich stattdessen selbst nach vorne, Buballa scheiterte aus spitzem Winkel am Außennetz (30.). Kurz danach erneut St. Pauli: Cenk Sahin blieb mit einem Dribbling zunächst an Baumgartl hängen, im Anschluss spitzelte der Hamburger das Leder noch in Richtung Tor, Langerak krallte sich den Ball (35.). In der 39. Minute kam dann mal Terodde zum Abschluss, sein Linksschuss rauschte allerdings über den Querbalken. Die Nachspielzeit der ersten Hälfte war bereits angebrochen, da kam St. Pauli noch zu drei Eckbällen in Folge. Am gefährlichsten wurde es beim Letzten, die Hereingabe von Sobota senkte sich auf die Latte und ging ins Toraus (45. +2). Im Anschluss pfiff Referee Robert Schröder direkt ab.

Dem Spiel war nicht anzusehen, dass der Tabellenletzte und ein Aufstiegskandidat aufeinandertrafen. St. Pauli kam gut aus der Kabine, zwingende Chancen sprangen jedoch nicht heraus, meist mangelte es am letzten Pass. Der VfB brauchte einige Zeit, um in die zweite Hälfte zu finden. Doch gegen Mitte der zweiten Hälfte steigerten sich die Schwaben, sie hielten ihren Gegner in dessen Hälfte fest. Doch genauso wie die Gastgeber, kam auch der VfB selten zum Abschluss. Sobiech blockte einen Schuss von Asano gerade noch rechtzeitig (69.).

Mitchell Langerak
Holt sich vor St. Paulis Flum die Kugel: VfB-Keeper Mitchell Langerak.
© imago

Die Hamburger setzten aus einer tiefen Grundordnung nun auf Konter. Bei einem solchen bediente Möller Daehli mit schönem Pass Cenk Sahin, der den Ball ans Außennetz setzte (71.), kurz darauf schoss Sobota genau auf Langerak (77.).

Der Joker macht den Unterschied

Und so passierte, was so häufig bei der Konstellation Abstiegskandidat gegen Aufstiegsanwärter vorkommt: Der Favorit hat mit einer Aktion das bessere Ende für sich: In diesem Fall war es Carlos Mané, der mit einem Schuss vom Strafraumrand den goldenen Treffer erzielte. Terodde steckte - noch entscheidend von Sobiech abgefälscht - zum Joker durch, Dudziak kam einen kleinen Schritt zu spät (84.). St. Pauli warf in den Schlussminuten nochmal alles nach vorne, zu einem Punktgewinn sollte es jedoch nicht mehr reichen.

St. Pauli gastiert am kommenden Sonntag bei Eintracht Braunschweig (13.30 Uhr). Stuttgart empfängt einen Tag später am Montagabend (20.15 Uhr) Fortuna Düsseldorf.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Heerwagen (3) - 
Dudziak (4,5) , 
L. Sobiech (3)    
Park (3) , 
Buballa (3)    
Nehrig (3)    
Flum (3) - 
Cenk Sahin (4,5) , 
Möller Daehli (4,5)    
Sobota (4,5)    
Thy (5)    

Einwechslungen:
73. Buchtmann für Möller Daehli
78. Neudecker     für Sobota
81. Schneider für Thy

Trainer:
Lienen
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (3) - 
Baumgartl (2) , 
M. Kaminski (3) , 
Insua (3) - 
M. Zimmermann (3)    
J. Zimmer (3,5)    
Gentner (3)        
Asano (3) , 
Green (4)    
Terodde (2,5)

Einwechslungen:
31. Grgic (3) für M. Zimmermann
46. Carlos Mané (2)     für Green
74. Ginczek für J. Zimmer

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Carlos Mané (84., Rechtsschuss, Terodde)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Nehrig
(7. Gelbe Karte)
,
Buballa
(5., gesperrt)
,
Neudecker
(2.)
Stuttgart:
Gentner
(2. Gelbe Karte)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
16
9x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
16
7x
 
3.
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
16
6x
 
4.
Kronholm, Kenneth
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Holstein Kiel
16
5x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
29.01.2017 13:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29546
Spielnote:  4
bis zum Schluss spannend und umkämpft. Spielerisch mit wenigen Glanzpunkten.
Chancenverhältnis:
3:4
Eckenverhältnis:
7:7
Schiedsrichter:
Robert Schröder (Hannover)   Note 2
umsichtiger Leiter des Spiels. Schätzte die Spielsituationen richtig ein und fand ein angemessenes Strafmaß.
Spieler des Spiels:
Carlos Mané
brachte nach seiner Einwechslung Schwung in die Offensive, eiskalt im Abschluss und mit dem entscheidenden Treffer.

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