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MSV Duisburg

MSV Duisburg

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
RB Leipzig

RB Leipzig


MSV DUISBURG
RB LEIPZIG
15.
30.
45.



60.
75.
90.









MSV schafft das kleine Ziel, nun folgt das große

Chanturia dribbelt und schießt Duisburg in die Relegation

Der MSV Duisburg, der lange Zeit auf dem abgeschlagenen letzten Tabellenplatz gestanden hatte, sicherte sich durch ein verdientes 1:0 gegen Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig die Relegation. Das Team von Trainer Ilia Gruev verbuchte stolze 13 von möglichen 18 Punkten aus den jüngsten sechs Spielen. Rang 16 ist aufgrund dessen absolut gerechtfertigt. Der gefeierte Mann war einmal mehr Chanturia, der schon am 33. Spieltag den wichtigen Punkt in Sandhausen gesichert hatte.

Giorgi Chanturia (Mitte)
Etappenziel erreicht - dank Giorgi Chanturia (Mitte): Der MSV Duisburg sichert sich Rang 16.
© imagoZoomansicht

MSV-Coach Ilia Gruev veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 beim SV Sandhausen auf drei Positionen: Torwart Lenz, Bohl und Iljutcenko vertraten Ratajczak (Syndesmoseriss), Feltscher (Bank) und Obinna (Muskelfaseriss). Das Ziel der Zebras war klar: Mit einem Sieg sollte Rang 16 und die Teilnahme an der Relegation eingetütet werden. Stürmer Onuegbus passende Aussage: "Unsere psychische Stärke ist eine Qualität im Abstiegskampf."

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick, bei dessen Truppe die Anspannung nach dem 2:0 gegen Karlsruhe und dem damit verbundenen direkten Bundesliga-Aufstieg abfiel, nahm sechs Umstellungen vor: Keeper Gulacsi, Nukan, Jung, Khedira, Bruno und Selke starteten anstelle von Coltorti (nicht im Kader), Compper (Bank), Halstenberg (Operation an der Nasenscheidewand), Ilsanker (nicht im Kader), Forsberg (Bank) und Sabitzer (muskuläre Probleme).

Onuegbu und Iljutcenko verpassen die MSV-Führung

Ein Ziel hatten aber auch die Roten Bullen noch - wie Rangnick im Vorfeld unterstrichen hatte: "Mit einem Sieg können wir nicht nur unsere Auswärtsbilanz aufbessern, sondern haben auch die Möglichkeit, die 70-Punkte-Marke zu knacken." Zu Spielbeginn überließen die Sachsen den Hausherren aber die Spielkontrolle: Leipzig stand tief, machte kaum etwas nach vorne. Die Chance für den MSV auf eine frühe Führung? Nicht unbedingt, denn die Duisburger generierten zwar einige gute Passstafetten (vor allem über Chanturia) - an der Abschlussqualität haperte es allerdings enorm. Lediglich Bohl und Chanturia selbst näherten sich ein wenig an (11. und 14.).

In der Folge unternahmen auch die Gäste mehr nach vorne, wenngleich auch hier die zündende Idee fehlte. Mehr als Halbchancen, zum Beispiel durch Bruno (23.), sprangen jedoch nicht heraus. Auf der anderen Seite wurde es dagegen hochspannend: Onuegbu eilte nach einem Nukan-Ausrutscher allein auf Keeper Gulacsi zu, scheiterte jedoch an einer starken Parade des 26-Jährigen (28.). Wenig später ereilte auch Iljutcenko das gleiche Schicksal: Wieder glänzte Gulacsi mit einem Reflex (33.). Es blieb beim 0:0 zur Pause, doch weil es zeitgleich auch in Paderborn und Frankfurt 0:0 hieß, war der Relegationsrang 16 nach wie vor sicher.

Einmal mehr: Gulacsi vermiest Duisburg das 1:0

Die zweiten 45 Minuten begannen ebenfalls auf überschaubaren Niveau: Gerade Duisburg wollte nicht zu viel Risiko gehen und dann in einen Konter laufen. Verständlich - zumal Rang 16 zu diesem Zeitpunkt nach wie vor Bestand hatte. Mehr als ein ungenauer Abschluss von Chanturia sprang lange Zeit nicht heraus (50.). Bis erneut ein Leipziger den Halt verlor: Der zur Pause eingewechselte Compper rutschte weg und ermöglichte dieses Mal Iljutcenko ein Eins-gegen-eins mit RB-Keeper Gulacsi. Doch abermals behielt dieser mit einer guten Tat die Oberhand (65.).

MSV-Held Chanturia

Die Schlussphase brach an - und mit ihr wagten die Meidericher noch etwas mehr Risiko. Zunächst wurden aber wieder gute Möglichkeiten zu schwach ausgespielt (71.). Dann aber kochte die Stimmung im Stadion über! Chanturia schnappte sich das Leder von Jung und tankte sich mit der nötigen Portion Glück an vier, fünf Leipzigern vorbei. Am Ende blieb der Dribbelkünstler cool und schob den Ball lässig am ansonsten unüberwindbaren Schlussmann der Sachsen vorbei in die rechte untere Ecke (75.).

Die Schlussviertelstunde brachten die Meidericher letztlich souverän über die Zeit, wenngleich manch ein Fan oder Verantwortlicher ein klein wenig gezittert haben dürfte. Denn parallel gewann der FSV Frankfurt gegen 1860 München (2:1). Durch den eigenen Sieg war das Ergebnis aber irrelevant. Nun steht am Freitag (19.10 Uhr) das Hinspiel bei den Würzburger Kickers an, ehe am darauffolgenden Dienstag (19.10 Uhr) vor heimischer Kulisse endgültig der Klassenerhalt eingefahren werden soll.

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Nächster Halt: Bundesliga

Mittelfristig hat es sich RB Leipzig zum Ziel gesetzt, in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Im ersten Zweitliga-Jahr hingen die Trauben aber noch zu hoch (acht Punkte Rückstand auf den Relegationsrang), in der zweiten Spielzeit haben es die Sachsen nun gepackt. Der Aufstieg war allerdings ein hartes Stück Arbeit - ein Blick zurück.
© Getty Images, picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Lenz (3) - 
St. Bohl (3)    
Meißner (2,5)    
Bajic (2,5)    
Poggenberg (3) - 
Holland (2) , 
Hajri (3)        
Chanturia (2)            
Wolze (3) - 
Iljutcenko (3,5) , 
Onuegbu (4)    

Einwechslungen:
78. Klotz für Chanturia
82. Bröker für Onuegbu
84. Albutat für Hajri

Trainer:
Gruev
RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (2) - 
Klostermann (2,5) , 
Orban (3) , 
Nukan (4,5)        
A. Jung (3,5) - 
Khedira (4) , 
Demme (3,5) - 
Y. Poulsen (3,5) , 
D. Kaiser (4)        
Bruno (4)    
Selke (4,5)

Einwechslungen:
46. Compper (3,5) für Nukan
62. Teigl für D. Kaiser
78. Forsberg für Bruno

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Chanturia (75., Linksschuss)
Gelbe Karten
Duisburg:
St. Bohl
(3. Gelbe Karte)
,
Hajri
(2.)
,
Meißner
(6.)
,
Chanturia
(4.)
Leipzig:
Nukan
(3. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
RB musste nach Demmes Gehirnerschütterung (85.) in Unterzahl spielen, da das Wechselkontingent erschöpft war.
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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 9. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
9
5x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
9
4x
 
3.
Burchert, Sascha
Burchert, Sascha
SpVgg Greuther Fürth
9
3x
 
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
9
3x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
9
3x
+ 2 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
15.05.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
28209
Spielnote:  3
Duisburg hielt die spielstarken, aber nicht effektiven Leipziger durch großen Kampfgeist aus seiner Gefahrenzone und verdiente sich den knappen Sieg.
Chancenverhältnis:
5:2
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 3
ohne gravierende Fehler, lag bei allen Abseitsentscheidungen richtig. Bei einer Rudelbildung hätte es allerdings Gelb für Bajic und Selke geben müssen.
Spieler des Spiels:
Giorgi Chanturia
feuerte die meisten Torschüsse (5) ab und war nach seiner Einzelleistung, die zum 1:0 führte, der gefeierte Mann.

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