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MSV Duisburg

MSV Duisburg

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


MSV DUISBURG
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Zebras bleiben Schlusslicht - FCN tritt auf der Stelle

Kutschke und Wolze fehlt das Zielwasser

In einer mäßigen Partie trennten sich Duisburg und Nürnberg mit einer Nullnummer. Beide Teams hatten im ersten Durchgang wenig Struktur zu bieten, echte Hochkaräter blieben Fehlanzeige. An diesem Bild änderte sich auch mit Wiederanpfiff wenig. Zwar brachte der Club gegen den offensivschwachen Aufsteiger etwas mehr Zielstrebigkeit ein und drängte am Ende auf den Sieg, blieb aber letztlich ohne Durchschlagskraft.

Chanturia (l.) vs. Leibold
Duell auf der Außenbahn: Duisburgs Giorgi Chanturia (l.) gegen Nürnbergs Tim Leibold.
© picture-allianceZoomansicht

Duisburgs Coach Gino Lettieri drehte im Vergleich zum 0:1 in Heidenheim dreimal am Personalkarussell: Für Scheidhauer, Obinna und Onuegbu standen Bohl, Chanturia und Iljutcenko in der Startelf.

FCN-Trainer René Weiler musste nach dem 1:1 gegen den FSV Frankfurt auf Schäfer (Muskelfaserriss in der Wade) verzichten, für den Kirschbaum das Tor hütete. Des Weiteren kam Margreitter nach abgelaufener Rotsperre für Hovland zum Zug, der grippegeschwächt auf der Bank Platz nahm.

Nürnberg erspielte sich schnell eine optische Überlegenheit, strahlte bis auf einen Behrens-Kopfball (1.) aber wenig Gefahr aus, weil die Kombinationen meist schon vor dem Strafraum ausgebremst wurden. Der MSV setzte auf Konter und dabei meist auf lange Pässe aus der Abwehr. Die erste Gelegenheit aber initiierte Margreitter mit einem Fehlpass: Chanturia jagte seinen Flachschuss aus 18 Metern knapp rechts vorbei (8.).

Viele Ballverluste auf beiden Seiten nach technischen Fehlern kennzeichneten die mäßige Partie, in der die Kontrahenten so zunächst vergeblich nach Ruhe und Struktur suchten. Die bessere Spielanlage hatte allen Unzulänglichkeiten zum Trotz der Club - Margreitter prüfte per Kopf Ratajczak (16.).

Iljutcenko im Pech

Auch in der Folge suchten die Teams nach Passgenauigkeit, die so manch guten Ansatz schnell wieder zunichte machte. Die viel gelobte Offensivabteilung des FCN war kaum zu sehen, dafür brachte ein Duisburger Konter Gefahr: Grote behauptete sich gegen drei Gegenspieler, seinen Querpass schoss Chanturia dann aber unkonzentriert klar rechts vorbei (29.). Wenig später brannte es nach einer Ecke der Meidericher, als Bajic per Kopf verlängerte und Iljutcenkos Volleyschuss im Fallen aus fünf Metern über den Balken sauste (34.).

Auf der Gegenseite traf Schöpf die Kugel per Volleyabnahme in aussichtsreicher Position nicht richtig (35.), und Meißner spitzelte dem einschussbereiten Blum den Ball noch vom Fuß (38.). Mehr nennenswerte Aktionen bekamen die Fans bis zur Pause nicht zu sehen.

Weiler brachte mit Wiederanpfiff Koch für Blum, der Joker rückte nach rechts, Schöpf in die Mitte. Mit Burgstaller als zentraler Spitze entwickelte die Weiler-Elf zunächst mehr Zug zum Tor. Ratajczak entschärfte Leibolds Flachschuss nach dessen Solo mit Mühe (49.), wenig später Burgstallers Schrägschuss locker (53.) und konnte sich nach guter Kombination des FCN auf Holland verlassen, der Schöpf im letzten Moment ausbremste (60.).

Der MSV, von dem lange nichts zu sehen war, meldete sich mit einem Dausch-Freistoß im zweiten Abschnitt an (63.). Die letzte Aktion des Mittelfeldmanns, mit Scheidhauer erhöhte Lettieri Mitte der zweiten Hälfte das Risiko (66.). Auf der Gegenseite durfte Kutschke für Möhwald ran (70.).

Club drängt und will den Sieg

Nürnberg drückte in der Schlussphase aufs Tempo, wollte den Dreier. Der Aufsteiger konnte sich kaum mehr befreien, eine klare Chance wollte aber den emsigen Bemühungen der Franken zunächst nicht entspringen. Nach Bajics Zweikampf gegen Koch im Strafraum blieb die Pfeife von Referee Gerach stumm (83.). Die letzte und klarste FCN-Chance überhaupt hatte Kutschke, dessen Kopfball nach Leibolds Flanke Zentimeter über den Balken rauschte (90.). Und als Duisburgs Wolze seine Volleyabnahme aus acht Metern in den Nachmittagshimmel gesetzt hatte (90.+3), war Schluss.

Duisburg gastiert am Sonntag, den 1. November (13.30 Uhr), bei den Münchner Löwen, für den Club geht es tags darauf (20.30 Uhr) am Valznerweiher gegen den Karlsruher SC. Die Franken empfangen aber am kommenden Dienstag (19 Uhr) zunächst Fortuna Düsseldorf zur zweiten Runde des DFB-Pokals.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Ratajczak (3) - 
Feltscher (4) , 
Meißner (3)    
Bajic (3,5)        
Wolze (4) - 
Holland (3,5) - 
Chanturia (3)    
St. Bohl (4)    
Dausch (4)    
Grote (3,5) - 
Iljutcenko (4,5)    

Einwechslungen:
66. Scheidhauer für Dausch
78. Onuegbu für Iljutcenko
88. Albutat für St. Bohl


Trainer:
Lettieri
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
Brecko (2,5)    
Margreitter (4) , 
Bulthuis (3,5)    
Leibold (3) - 
Behrens (3,5) , 
Erras (3) - 
Schöpf (4)    
Möhwald (4,5)    
D. Blum (5)    

Einwechslungen:
46. R. Koch (3,5) für D. Blum
70. Kutschke für Möhwald

Trainer:
Weiler

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Duisburg:
Bajic
(4. Gelbe Karte)
,
Chanturia
(2.)
,
Meißner
(5., gesperrt)
Nürnberg:
Bulthuis
(3. Gelbe Karte)
,
Schöpf
(2.)

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1.
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2.
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Spielinfo

Anstoß:
24.10.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
16418
Spielnote:  4,5
beide Teams bekämpften sich im Wortsinn, spielerisch fand dies auf äußerst dürftigem Niveau statt.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Timo Gerach (Landau)   Note 2,5
bewertete die Vielzahl der Zweikämpfe richtig. Beim Duell zwischen Bajic und Koch nicht auf Elfmeter für den Club zu entscheiden, war grenzwertig (83.), aber noch vertretbar.
Spieler des Spiels:
Miso Brecko
gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe, hatte beim FCN die meisten Ballkontakte (68) und schaltete sich mehrmals mit nach vorne ein.

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