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Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

2
:
2

Halbzeitstand
1:0
1. FC Köln

1. FC Köln


ERZGEBIRGE AUE
1. FC KÖLN
15.
30.
45.

60.
75.
90.










Aue gibt den Sieg noch aus der Hand

Halfar rettet den Kölner Karneval

Lange deutete in Aue alles auf einen Sturz des großen Favoriten aus Köln hin, doch am Ende reichte den Hausherren auch eine 2:0-Führung nicht, um den Spitzenreiter zu besiegen. Daniel Halfar sorgte mit seinen ersten Saisontoren im Alleingang für den Punktgewinn des FC, der durch das 2:2 einen rabenschwarzen Karnevalssamstag gerade noch abwenden konnte.

Luftduell: Löning und Risse kämpfen um den Ball.
Luftduell: Löning und Risse kämpfen um den Ball.
© picture-allianceZoomansicht

Aues Trainer Falko Götz nahm im Vergleich zum 3:2-Derbysieg in Cottbus eine Veränderung an seiner Startelf vor. Kocer begann für Miatke im linken Mittelfeld, Luksik rückte dafür in die Viererkette. Kölns Übungsleiter Peter Stöger stellte nach dem 1:1-Remis gegen Greuther Fürth ebenfalls einmal um: Peszko ersetzte Ujah, somit gab Helmes an seinem 30. Geburtstag die einzige Sturmspitze im 4-2-3-1-System.

Sylvestr ist zur Stelle

Bei strahlendem Sonnenschein erwischten die Hausherren den etwas besseren Start. Mutig und schnell kombinierte sich Aue über die spielstarken Sylvestr und Löning nach vorne, der FC suchte zunächst noch nach Sicherheit. Der erste Abschluss gehörte so auch der Götz-Elf, Horn fing Lönings Volley sicher (6.). Köln baute behäbig auf und leistete sich dabei immer wieder Ungenauigkeiten. Nach einem Gerhardt-Fehlpass im Zentrum ging es dann ganz schnell: Fink legte raus auf Kocer, der zurück in die Mitte, wo Sylvestr in den Ball spritzte und zur Führung traf (13.).

Köln war nun wachgeküsst und spielte schneller nach vorne, die Fehlerqoute blieb aber weiter ungewohnt hoch für den Spitzenreiter. Immerhin brachten die Gäste ihren Torjäger Helmes zweimal in Position, Männel parierte jeweils sicher (18., 22.). Aue spielte indes mit breiter Brust weiter frech und selbstbewusst nach vorne, sodass sich ein temporeiches, ausgeglichenes Spiel entwickelte. Während der FC das Spiel über die Außen forcierte, konterte Aue bei Ballgewinn überfallartig. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe Aue-Keeper Männel erstmals richtig gefordert wurde. Maroh wuchtete den Ball per Kopf nach einer Helmes-Ecke in Richtung Tor, wo Männel auf der Linie glänzend mit dem Fuß parierte. Auf der Gegenseite konnte Sylvestr eine Löning-Steilvorlage nicht nutzen, schoss deutlich links vorbei (39.).

Peszko vergibt kläglich

Mit fortlaufender Spieldauer wurden die Kölner immer passsicherer und hätten kurz vor dem Pausenpfiff ausgleichen müssen. Gerhardt legte frei vor dem Tor quer auf Peszko, der in Bedrängnis keinen vernünftigen Abschluss zustande brachte (43.). Aue hatte sich mittlerweile komplett auf das Kontern verlegt, ohne jedoch klare Gelegenheiten kreieren zu können. Weil sie im Spiel nach vorne lange zielstrebiger waren, führten die Hausherren zur Pause dennoch verdient.

FC-Coach Peter Stöger war mit der ersten Hälfte seiner Elf unzufrieden und brachte Bröker und Ujah für Risse und Gerhardt. Fortan stürmte Köln in einem 4-3-3-System und hätte um ein Haar schon früh den Ausgleich erzielt. Doch Männel parierte abermals einen Maroh-Kopfball glänzend (46.). Auf der anderen Seite durfte sich Horn gegen Sylvestr auszeichnen (50.). Die Kölner Außenverteidiger Hector und Brecko standen nun sehr hoch und schalteten sich in das Angriffsspiel ein, der FC machte mächtig Druck. Ujah (56.) und Lehmann (58.) ließen aber gute Gelegenheiten ungenutzt.

Für Aue ergaben sich bei Ballgewinn Räume zum Kontern, so konnte Sylvestr ein ums andere Mal seine Schnelligkeit ausspielen. In der 68. Minute war der Angreifer schließlich zu flink für Maroh, der als letzter Mann seinen Gegenspieler im Strafraum umgrätschte und dafür Gelb sah. Den fälligen Elfmeter verwandelte Löning mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:0 (69.). Köln reagierte geschockt, der Spielfluss war dahin. Dennoch kam der Klassenprimus weiterhin zu seinen Abschlüssen, doch Ujah (71.) und Helmes (75.) scheiterten am überragenden Männel.

Halfar entdeckt die Torgefahr

Einem genialen Moment von Halfar hatten es die Kölner zu verdanken, dass sie plötzlich wieder voll dabei waren. Der Linksfuß fasste sich aus 25 Metern ein Herz und zog einfach mal ab. Männel streckte sich vergebens, der Ball schlug unter der Latte ein (83.). Es war das erste Saisontor des Kreativspielers. Köln drückte Aue in der Folge tief in die eigene Hälfte - und belohnte sich dafür: Halfar zog von der Strafraimkante trocken ab, das Leder landete direkt neben dem rechten Pfosten im Netz (89.). Bröker hatte sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, doch Männel hielt sicher (90. +2.).

Köln bleibt weiter Spitzenreiter, der FC Erzgebirge nach der Winterpause ungeschlagen. Aue spielt kommenden Samstag (13 Uhr) in Bielefeld vor. Der FC empfängt bereits am Freitagabend (20.30 Uhr) Energie Cottbus.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (2,5) - 
Klingbeil (3,5)    
Nickenig (3,5) , 
Paulus (4) , 
Luksik (3,5) - 
Benatelli (4,5)    
M. Fink (3,5) - 
Könnecke (4,5)    
Kocer (4) - 
Sylvestr (1,5)    
Löning (2,5)        

Einwechslungen:
61. O. Schröder für Benatelli
72. Fa. Müller für Könnecke
90. Janjic für Löning

Trainer:
Götz
1. FC Köln
Aufstellung:
T. Horn (3) - 
Brecko (3)    
Maroh (4)    
Wimmer (3,5) , 
J. Hector (3) - 
M. Lehmann (4) , 
Gerhardt (5)    
Risse (4)    
D. Halfar (2)        
Peszko (5)    
Helmes (4)    

Einwechslungen:
46. Ujah (4) für Risse
46. Bröker (3,5) für Gerhardt
76. Finne für Peszko

Trainer:
Stöger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Sylvestr (13., Rechtsschuss, Kocer)
2:0
Löning (69., Foulelfmeter, Linksschuss, Sylvestr)
2:1
D. Halfar (83., Linksschuss, Finne)
2:2
D. Halfar (88., Linksschuss)
Gelbe Karten
Aue:
-
Köln:
Maroh
(3. Gelbe Karte)
,
Helmes
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
01.03.2014 13:00 Uhr
Stadion:
Sparkassen-Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
13050
Schiedsrichter:
Markus Wingenbach (Mainz)   Note 2
souveräner Spielleiter; kaum Fehler in der Bewertung der Zweikämpfe, korrekte Strafstoßentscheidung.
Spieler des Spiels:
Jakub Sylvestr
ständiger Unruheherd, schnell und ausgebufft, bewies beim 1:0 seinen Torriecher, vorm 2:0 gewann er das Laufduell gegen Maroh.

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