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SV Sandhausen

 - 

Jahn Regensburg

 

1:2 (1:1)

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SV Sandhausen
Jahn Regensburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Fehlpass-Festival in Sandhausen

Wießmeier schießt ersten Auswärtssieg für Regensburg heraus

Schwere Kost für Fußball-Feinschmecker boten beide Teams im Aufsteiger-Duell. Die Konkurrenten fanden selten die richtigen Mittel um die jeweilige Defensive zu überwinden. Oft fehlte es an der nötigen Präzision im Abspiel oder im Abschluss. Erst in der Schlussminute konnte Jahn Regensburg durch eine Einzelleistung von Wießmeier den glücklichen Sieg unter Dach und Fach bringen.

Jubel nach dem Ausgleich: Jim Patrick Müller
Jubel nach dem Ausgleich: Jim Patrick Müller
© picture-allianceZoomansicht

Sandhausens Trainer Gerd Dais nahm nach der 0:3-Niederlage in Paderborn drei Veränderungen in seiner Startelf vor. Für Falkenberg, Kandziora und Onuegbu begannen Halfar, Glibo und Blacha. Damit änderte der Trainer auch das System auf 4-1-4-1. Sein Gegenüber, Jahn-Coach Oscar Corrochano, sah nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Cottbus keine Veranlassung, seine Anfangsformation zu verändern.

Die Gäste wollten sich von Beginn an nicht verstecken und entwickelten Zug zum Tor. Vor dem Sandhausener Strafraum war es aber zu Ende mit der Herrlichkeit der Regensburger Offensive. Der Ball in die Spitze wollte nicht ankommen.

Ein Problem, das auch den Gegner zu schaffen machte. Sandhausen brauchte wenige Minuten, um ins Spiel zu kommen, konnte sich dann aber eine Überlegenheit im Mittelfeld erspielen. Die Regensburger Abwehr stand jedoch sicher. Dazu fehlte dem Spiel der Dais-Elf die Präzision, um Hofmanns Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Einzig zwei Versuche von Löning aus größerer Distanz sorgten für ein Raunen im Stadion (13. und 21.).

Auf der Gegenseite rissen allerdings auch die Gäste keine Bäume aus. Eine erste gute Szene im gegnerischen Strafraum hatte der SSV Jahn erst in der 29. Minute. Sembolo erreichte eine Flanke von Nachreiner, zog aus der Drehung ab, verfehlte das Tor von Ischdonat aber knapp.

Dies wirkte wohl wie ein Weckruf für den SV Sandhausen. Plötzlich kamen die Gastgeber zu Möglichkeiten. Zunächst setzte sich Blacha an der Strafraumgrenze gegen zwei Jahn-Verteidiger durch und beförderte den Ball an den Pfosten. Den Rebound schnappte sich Fießer. Sein Abschluss war aber zu schwach. Hofmann konnte den Ball halten (31.).

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In der 37. Minute war dann die Führung für die Hausherren fällig. Achenbach hob einen Freistoß hoch in den Jahn-Strafraum. Dort stieg der aufgerückte Innenverteidiger Pischorn am höchsten und köpfte unhaltbar zur Führung ein.

Auf der Gegenseite hatten inzwischen auch die Gäste ihre Torchancen. Djuricin tauchte gleich zwei Mal in aussichtsreicher Position vor Ischdonat auf, verzog aber bei beiden Versuchen (35. und 45.).

Die Gäste wurden für ihr Engagement in der ersten Hälfte allerdings in der Nachspielzeit noch belohnt. Djuricin hob eine weite Bogenlampe zum zweiten Pfosten von Ischdonats Tor. Von dort köpfte Müller die Kugel aus spitzem Winkel per Heber ins lange Eck zum Pausenstand (45.+1.).

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Beide Teams standen sicher in der Defensive, kamen im Angriff aber gar nicht zu Recht. Ein wahres Festival an Fehlpässen stellte die Geduld der Zuschauer auf die Probe.

Es dauerte bis zur 59. Minute, ehe die Gäste einmal wieder gefährlich wurden. Rahn legte einen Freistoß von der linken Seite für den an der Strafraumgrenze postierten Müller ab. Dessen Schuss blockte Fießer aber im letzten Moment zur Ecke ab. Auch die nächste Möglichkeit gehörte den Gästen. Wießmeier verzog aus 18 Metern aber denkbar knapp (65.).

Danach zogen die Hausherren das Tempo allerdings noch einmal an. Gerd Dais brachte mit Ulm und Onuegbu frische Kräfte für die Offensive, die sich auch gut einführten. Blacha bediente in der 80. Minute Onuegbu mit einem öffnenden Pass. Der Nigerianer tauchte frei vor Hofmann auf, scheiterte jedoch am routinierten Jahn-Keeper.

Als sich fast alle Beteiligten mit dem Unentschieden zufrieden geben wollten, schlugen die Gäste noch einmal zu. Hein legte den Ball auf die linke Seite zu Wießmeier. Der fackelte nicht lange, nahm ein paar Schritte Anlauf und zog vom linken Strafraumeck ab. Der Ball sprang auf dem nassen Rasen noch vor Ischdonat auf und schlug genau im kurzen Eck zum umjubelten Regensburger Siegtreffer ein (90.). Sandhausen konnte sich in der dreiminütigen Nachspielzeit nicht mehr aufraffen und kam zu keiner Torchance mehr.

Sandhausen gastiert am Samstag (13 Uhr) bei 1860 München. Die Regensburger erwarten am Freitag (18 Uhr) den FC St. Pauli im eigenen Stadion.

25.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Ischdonat (4) - 
Schauerte    
Pischorn (3)    
D. Schulz (4) , 
Achenbach (4,5) - 
Glibo (4) - 
Blacha (4) , 
Fießer (4) , 
Tüting (4,5)    
Halfar (4,5) - 
Löning (4,5)        

Einwechslungen:
7. Falkenberg (4,5)     für Schauerte
72. Ulm für Tüting
79. Onuegbu     für Löning

Trainer:
Dais
Jahn Regensburg
Aufstellung:
M. Hofmann (2,5) - 
Nachreiner (4)    
Laurito (3,5)        
Kamavuaka (2,5)    
C. Rahn (3,5) - 
Kotzke (3,5) , 
Hein (4) - 
J.-P. Müller (3)        
Wießmeier (2)    
Djuricin (3)    
Sembolo (4,5)    

Einwechslungen:
68. Weidlich für J.-P. Müller
81. S. Hofmann für Djuricin
90. + 2 Neunaber für Sembolo

Trainer:
Corrochano

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pischorn (37., Kopfball, Achenbach)
1:1
J.-P. Müller (45. + 1, Kopfball, Djuricin)
1:2
Wießmeier (90., Rechtsschuss, Hein)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Falkenberg
(2. Gelbe Karte)
,
Onuegbu
(1.)
Regensburg:
Laurito
(2. Gelbe Karte)
,
Kamavuaka
(2.)
,
Nachreiner
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
25.09.2012 17:30 Uhr
Stadion:
Hardtwaldstadion, Sandhausen
Zuschauer:
2400
Schiedsrichter:
Robert Kampka (Mainz)   Note 2
leitete die Partie unaufgeregt und unauffällig, lag richtig bei seinen Zweikampfentscheidungen.
Spieler des Spiels:
Julian Wießmeier
ständig anspielbereite Schaltstation im Mittelfeld, krönte seine Leistung mit dem Siegtor.
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