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1. FC Union Berlin

 - 

1. FC Köln

 

2:1 (1:1)

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1. FC Union Berlin
1. FC Köln
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.








Köln weiter ohne Dreier - Bröker der einzige Torschütze

Silvio und Mattuschka sorgen für den ersten Sieg

Der 1. FC Union Berlin hat eine schwarze Serie gebrochen und den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht: Im Kellerduell gegen den 1. FC Köln setzte es einen 2:1 (1:1)-Heimsieg. In einer temporeichen und spannenden Partie begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Nachdem die Geißböcke blitzartig in Führung gegangen waren, kamen die Eisernen durch schwache Defensivleistung der Gäste wieder zurück. Köln ist damit noch immer ohne Dreier.

Union-Coach Uwe Neuhaus konnte nach der 1:2-Niederlage in Ingolstadt wieder auf Linksverteidiger Kohlmann (Krankheit) zurückgreifen und stellte ihn für Puncec in die Startelf.

Kölns Trainer Holger Stanislawski änderte seine Mannschaft im Vergleich zum torlosen Unentschieden gegen den FC St. Pauli auf der offensiven Außenbahn: Hier durfte Royer für Chihi beginnen.

Bröker sorgt für den Sahnestart

Daniel Haas, Miso Brecko & Björn Jopek
Foulelfmeter: Unions Björn Jopek streckt Kölns Miso Brecko mit einer Grätsche nieder.
© picture alliance

Im Duell der Kellerkinder übernahm der 1. FC Köln vom Anpfiff weg die Kontrolle, hatte viele Ballkontakte und ließ die Kugel in den eigenen Reihen laufen. Schon beim ersten Offensivvorstoß brannte es lichterloh: Brecko wurde steil in den Strafraum geschickt und tauchte frei vor Torwart Haas auf. Jopek kam mit eine Grätsche von hinten angerauscht und stoppte so den Kölner Kapitän (2.). Schiedsrichter Peter Sippel zeigte sofort auf den Punkt. Der bislang einzige FC-Torschütze, Bröker, trat an und versenkte das Leder mit einem Flachschuss ins rechte Eck (3.).

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Der Blitzstart spielte den Geißböcken voll in die Karten: Union wirkte eingeschüchtert und brachte keinen vernünftigen Spielaufbau zu Stande. Der FC blieb bestimmend und drängte auf den zweiten Treffer. Erst nach einer gefährlichen Mattuschka-Ecke, bei der Silvio mit einem Kopfball aus fünf Metern an einer Horn-Parade scheiterte (13.), nahmen auch die Eisernen am Spiel teil. Fortan begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und rieben sich in vielen Mittelfeldduellen auf. Tormöglichkeiten entstanden dabei keine.

Verrückter Treffer! Silvio gleicht aus

Kevin McKenna & Silvio
Verrückter Ausgleich: Silvio (re., gegen Kevin McKenna) sorgte für das 1:1.
© picture allianceZoomansicht

Erst eine Quiring-Flanke unterbrach diese Leerlaufphase. Silvio nahm den Ball im Sechzehner an und tauchte frei vor Horn auf, der mit einer Fußabwehr rettete. Jopek setzte nach und behauptete sich im Luftduell gegen Brecko. Sein Kopfball flog auf das Tor, wo Hector für den geschlagenen Horn rette und die Kugel an die Latte lenkte. Schließlich prallte das Leder direkt vor die Füße von Silvio, der zum Ausgleich einschieben konnte (27.).

Nun waren die Gäste aus dem Spiel genommen und die Hauptstädter drängten auf den zweiten Treffer. Vor allem nach Standardsituationen tauchten die Berliner gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. In einer jetzt sehr temporeichen Partie sollte bis zum Pausenpfiff aber kein weiteres Tor mehr fallen.

Schwaches Defensivverhalten: Mattuschka profitiert

Nach dem Seitenwechsel ließen beide Mannschaften Vorsicht walten und tasteten sich ab. Keiner wollte den ersten Fehler begehen. So ging das Tempo aus dem ersten Durchgang verloren. Mittelfeldgeplänkel waren die Folge. Wie aus dem Nichts gingen die Hausherren dann plötzlich in Führung: Ein Haas-Abschlag landete bei Quiring. Dessen Zuspiel aus dem rechten Halbfeld leitete Terodde zu Mattuschka weiter, der sich am linken Strafraumeck spielend leicht gegen Brecko durchsetzte und dann frei vor Horn ins lange Eck traf (56.).

In der Folge zogen sich die Eisernen in ihre eigene Hälfte zurück und stellten die Räume zu. Köln war um eine passende Antwort bemüht, fand aber kaum ein Durchkommen durch die massierte Abwehr der Hauptstädter. Begünstigt durch viele Ballverluste der Geißböcke, starteten die Berliner immer wieder schnelle Konter, die für Gefahr sorgten.

Stanislawski musste reagieren und brachte mit Jajalo (63.), Clemens (68.) und Przybylko (74.) drei frische Offensivkräfte. Neuhaus stellte seine Elf dagegen defensiver ein und brachte mit Menz einen zusätzlichen Innenverteidiger (69.). Trotzdem blieb der FC ungefährlich: Es fehlte an Kreativität und zündenden Ideen im Mittelfeld, die Angreifer hingen völlig in der Luft.

In der Schlussphase verteidigte Union mit Mann und Maus und ließ nichts anbrennen. Erst in der Nachspielzeit stand Ujah plötzlich noch einmal völlig frei im Strafraum, schoss aber aus 13 Metern weit am Tor vorbei (90.+2). Damit beendete Berlin die schwarze Serie von vier Niederlagen in Folge und verbuchte den ersten Saisonsieg. Köln, dessen einziger Torschütze Bröker ist, wartet weiterhin auf den ersten Dreier und rutsch immer tiefer in die Krise.

Union gastiert am Mittwoch (17.30 Uhr) bei Erzgebirge Aue, der 1. FC Köln empfängt schon am Dienstag (17.30 Uhr) den FSV Frankfurt.

21.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (3) - 
Pfertzel (3) , 
Stuff (2,5) , 
Schönheim (3,5) , 
Kohlmann (3,5) - 
Karl (3)    
Quiring (4)    
Jopek (3)    
Mattuschka (2,5)            
Silvio (2,5)    

Einwechslungen:
69. Menz für Quiring
78. Belaid für Mattuschka
83. Göhlert für Karl

Trainer:
Neuhaus
1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (2,5) - 
Brecko (5,5)    
Maroh (5) , 
McKenna (3,5) , 
Eichner (3,5) - 
Matuschyk (4) , 
Hector (4)    
Royer (5)    
Bigalke (4,5) , 
Bröker (4)        
Ujah (5)

Einwechslungen:
63. Jajalo für Hector
68. Clemens für Royer
74. K. Przybylko für Bröker

Trainer:
Stanislawski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Bröker (3., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Brecko)
1:1
Silvio (27., Linksschuss)
2:1
Mattuschka (56., Rechtsschuss, Terodde)
Gelbe Karten
Union:
Jopek
(2. Gelbe Karte)
Köln:
-

Spielinfo

Anstoß:
21.09.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
16750 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
lag bei der Bewertung von Zweikämpfen nicht immer richtig, aber hatte in den Schlüsselsituationen - etwa beim Elfmeter - den Durchblick.
Spieler des Spiels:
Torsten Mattuschka
war Antreiber und Torschütze in einem: Unions Kapitän ging nach dem Rückstand voran und wies den Weg.
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