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Dynamo Dresden

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MSV Duisburg

 

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Dynamo Dresden
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Dresden kann nicht aufschließen - Chancenplus für den MSV

Kirsten rettet Dynamo immerhin einen Punkt

In einer intensiv geführten, aber vom Niveau her schwachen Zweitliga-Partie trennten sich die SG Dynamo Dresden und der MSV Duisburg remis. Die Zebras verbuchten gegen die Pacult-Truppe ein Plus an guten Chancen. Die Sachsen, die ihre beste Phase im ersten Durchgang hatten, warten somit seit nunmehr sechs Pflichtspielen auf einen Sieg.

 Mickael Poté (Dynamo Dresden), Branimir Bajic (MSV Duisburg)
Kapitäne unter sich: Duisburgs Branimir Bajic und Dynamo Mickael Poté begegneten sich in einem echten Kampfspiel.
© picture allianceZoomansicht

Der neue Dynamo-Coach Peter Pacult wirbelte die Startformation der Elbestädter im Vergleich zu den letzten Auftritten 2012 ordentlich durcheinander. Der ausgemusterte Papadopoulos fehlte in der Abwehrzentrale, der zuletzt rotgesperrte Bregerie kehrte in diese zurück. Zudem setzte der österreichische Übungsleiter auf zwei Neuzugänge: Die Hoffenheimer Leihgabe Streker kam im defensiven, der Ex-Paderborner Kempe im offensiven Mittelfeld zum Zug. Eigengewächs Tobias Müller debütierte und stürmte an der Seite von Poté, der seinerseits die Kapitänsbinde trug.Duisburgs Trainer Kosta Runjaic, der seinen Schützlingen vor den anstehenden Partien eine klare Arbeitsanweisung gegeben hatte ("Punkten, punkten, punkten"), schenkte erwartungsgemäß Youngster Bomheuer in der Innenverteidigung das Vertrauen. Lachheb blieb so nur ein Bankplatz. Brandy stand aufgrund seiner Gelbsperre nicht zur Verfügung.

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Die neuformierten Hausherren zeigten sich in den ersten Spielszenen desorientiert und offenbarten eklatante Abstimmungsmängel. Nur zwei Minuten waren absolviert, als die Duisburger daraus beinahe Kapital schlugen: Die Dynamo-Abwehr pennte nach einem Einwurf. Julian Koch brachte die Kugel von rechts ins Zentrum. Gueye tauchte unter dem Ball hindurch und eröffnete so Baljak eine exquisite Einschusschance. Der Serbe jagte das Leder knapp rechts am Kasten vorbei. Keine 60 Sekunden später präsentierte sich Rechtsverteidiger Gueye erneut völlig von der Rolle: Erst rempelte er den durchbrechenden Exslager und ließ diesen dann davonziehen. Auch in dieser Szene hatten die Sachsen Glück, dass sie nicht frühzeitig in Rückstand gerieten.

Nach hypernervösem Beginn gewann die Pacult-Elf anschließend jedoch zusehends an Sicherheit und Struktur. Über schnelles Umschaltspiel meldeten sich die Dresdner nun sogar auch gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse zu Wort. Exemplarisch in der 12. Minute, als Streker durch einen tollen Pass den Raum öffnete, Ouali - bei vielversprechender Ausgangssituation - das Abspiel aber zu lange herauszögerte.

Dynamos Mann für die kreativen Momente sorgte - abgesehen von dieser Szene - auch in der Folge über rechts für enormen Betrieb. Die Gastgeber waren jetzt präsenter im Vorwärtsgang, Duisburg machte in diesem nur noch selten auf sich aufmerksam. Eine Ausnahme bildete Minute 19, in der Keeper Kirsten durch beherztes Herauslaufen vor MSV-Solospitze Jovanovic am Ball war.

In einer intensiv geführten, auch temporeichen Partie blieben weitere Höhepunkte fortan rar. Knapp 40 Minuten waren absolviert, als Ouali das Spielgerät nach einer Kempe-Flanke artistisch per Seitfallzieher abnahm und damit zumindest für etwas Torgefahr sorgte (38.). Das letzte Highlight im ersten Durchgang setzten allerdings die Gäste, die so erneut nur knapp an der Führung vorbeischrammten: Bomheuer verlängerte die Kugel mit dem Hinterkopf Richtung rechtes Kreuzeck. Dynamo-Keeper Kirsten musste alles geben, um den Ball aus dem Winkel zu kratzen (44.).

Die Kontrahenten nahmen den zweiten Durchgang mit unverändertem Personal in Angriff. Bei konstantem Regen war Kampf Trumpf, spielerisch blieb hüben wie drüben noch mehr Stückwerk als schon in der ersten Hälfte. Häufige Unterbrechungen aufgrund von Foulspielen unterbanden jeglichen Fluss der Aktionen.

So dauerte es bis zur 70. Minute, ehe es in der sächsischen Landeshauptstadt wieder etwas aufregender wurde: Der Neu-Dresdner Streker befand sich nach einem guten Diagonalpass des eingewechselten Jänikes aber in einer Abseitsposition.

An Engagement mangelte es beiden Teams nicht, wohl aber an kreativen Impulsen, Genauigkeit und Durchschlagskraft. Die Zebras, die geschickt und konsequent verteidigten, waren in der Schlussphase dem Siegtreffer etwas näher. Jovanovic knallte das Leder rechts am Gehäuse vorbei (89.), Sukalo zwang Kirsten mit einem saftigen Schuss zu einer sehenswerten Flugeinlage (90.).

Die SG Dynamo Dresden ist auch am kommende Woche freitags gefordert. Die Sachsen sind dann bei Aufstiegsaspirant Kaiserslautern zu Gast. Duisburg empfängt einen Tag später in der Wedau den TSV 1860 München.

01.02.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (2) - 
Gueye (4) , 
Bregerie (3,5) , 
Savic (3,5) , 
Schuppan (3)        
Ouali (3) , 
Losilla (3,5)    
Streker (4) , 
Kempe (3,5)    
Müller (5)    
Poté (4)    

Einwechslungen:
60. Jänicke (3,5) für Kempe
70. Fort für Müller
86. Jungwirth für Schuppan

Trainer:
Pacult
MSV Duisburg
Aufstellung:
B. Kern (3,5) , 
Bomheuer (3) , 
Bajic (3,5)        
Perthel (3,5) - 
Koch (3,5) , 
Sukalo (3)    
Brosinski (3,5)    
Baljak (3,5)    
Exslager (4)    
Jovanovic (3,5)

Einwechslungen:
71. Wolze für Brosinski
85. T. Öztürk für Exslager
90. + 2 Lachheb für Baljak

Trainer:
Runjaic

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Dresden:
Schuppan
(2. Gelbe Karte)
,
Losilla
(5., gesperrt)
Duisburg:
Sukalo
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Bajic
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
01.02.2013 18:00 Uhr
Stadion:
Glücksgas-Stadion, Dresden
Zuschauer:
23353
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 3
agierte nicht so souverän wie gewohnt, hatte die Leitung der umkämpften Begegnung dennoch jederzeit im Griff.
Spieler des Spiels:
Benjamin Kirsten
hielt mit starken Paraden gegen Jovanovic (19.), Bomheuer (44.) und Sukalo (90.) den Punkt für Dynamo fest.
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