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SC Paderborn 07

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Dynamo Dresden

 
SC Paderborn 07

2:2 (2:2)

Dynamo Dresden
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SC Paderborn 07
Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.









Verrücktes Spiel zwischen Paderborn und Dresden

Kopfball-, Freistoß-, Eigentore!

In einem verrückten Fußballspiel trennen sich Paderborn und Dresden 2:2 (2:2). Vor allem in der ersten Halbzeit überschlugen sich die Ereignisse: Mit den jeweils ersten Chancen fielen die ersten Tore. Danach bekamen die 9.127 Zuschauer sogar ein sehenswertes Eigentor sowie einen präzisen Freistoßtreffer zu sehen.

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Paderborns Trainer Stephan Schmidt änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Erfolg in Aalen auf drei Positionen: Ornatelli, Hofmann und Ziegler durften für Naki, Bertels und den verletzten Wemmer (Haarriss des Schambeins ) beginnen.

Dynamo-Coach Ralf Loose war nach dem 2:1-Sieg über den FSV Frankfurt zu vier personellen Wechseln gezwungen: Koch (Syndesmoseanriss), Fiel (Adduktorenbeschwerden) und Savic fehlten verletzt. Dazu war mit Stürmer Poté (Gelb-Rote-Karte) der beste Stürmer (6 Treffer) gesperrt. Dafür rückten Fort, Kitambala, Jungwirth und Papadopoulos in die Mannschaft.

Yilmaz und Ouali verwerten die jeweils erste Torchance

Daniel Brückner & Deniz Yilmaz
Dankeschön! Torschütze Deniz Yilmaz bedankt sich beim Vorlagengeber Daniel Brückner.
© picture allianceZoomansicht

Nach ein paar fahrigen Minuten zu Beginn, die von vielen Fehlpässen geprägt waren, münzten beide Mannschaften ihre jeweils erste Chance in ein Tor um: Eine Brückner-Flanke von links lenkte Yilmaz völlig freistehend aus sieben Metern an den rechten Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor sprang (11.). Fast im Gegenzug verwertete Ouali - ebenfalls sträflich alleine gelassen - eine Trojan-Flanke per Kopf aus kurzer Distanz zum 1:1 (14.).

Der schnelle Doppelschlag schien den Gästen in die Karten zu spielen. Die Sachsen erhöhten das Tempo und suchten in Form von Kitambala (16.) und Fort (17.) vermehrt den Abschluss. In dieser Phase wirkte die SCP-Defensive anfällig, doch dann halfen die Dynamos kräftig mit, die eigene Drangphase zu zerstören.

Schuppan trifft - ins eigene Tor!

Idir Ouali
Ausgleich! Dresdens Idir Ouali trifft zum 1:1.
© imagoZoomansicht

Brückner flankte von links gefährlich nach innen. In der Mitte misslang Schuppan der Klärungsversuch und schaufelte das Spielgerät in Stürmer-Manier ins lange Eck (21.). Dieses Missgeschick schien am Nervenkostüm der abstiegsgefährdeten Dresdner abzuperlen. Die Sachsen krempelten die Arme hoch und versuchten vermehrt mit Flanken und hohen Bällen auf den baumlangen Fort zum Erfolg zu kommen.

Der erneute Ausgleich resultierte jedoch nach einer Standardsituation - Ziegler hatte Trojan kurz vor der Strafraumgrenze gefoult (37.). Kitambala trat den fälligen Freistoß aus 17 Metern halblinker Position direkt in den linken Winkel (38.). In der Schlussphase der ersten Hälfte hatten die Dynamos das Momentum nun auf ihrer Seite und drängten auf die Führung: Bregerie (43.) und Papadopoulos (44.) scheiterten mit ihren Schussversuchen nur knapp.

Kempe trifft die Latte - Kruse pariert

Mit offenem Visier und einem personellen Wechsel - Kempe kam beim SCP für den überforderten Ziegler - kamen beide Teams aus den Kabinen. Das taktische Stilmittel sollte auf beiden Seiten die Flanke bleiben. Bei Paderborn wurde bevorzugt Brückner immer wieder in Szene gesetzt - Dresden suchte meistens Trojan als Flankengeber. Richtig gefährlich wurde es aber nach einer Einzelaktion: Ouali tankte sich schlitzohrig in den Sechzehner und schloss aus spitzem Winkel ab. Torwart Kruse kratzte das Leder gerade noch aus dem langen Eck (55.).

Gerade als sich die Partie drohte, sich zu einem ereignislosen Kick ohne Torraumszenenen zu entwickeln, sorgte Kempe für einen Aufreger: Sein Freistoß aus 18 Metern klatschte an die Querlatte (64.). Fortan brannte es nach Standardsituationen lichterloh. Allerdings im Strafraum der Paderborner: Nach einem Trojan-Freistoß köpfte Schuppan quer, doch weder Fort noch Kitambala kamen in Schussposition (67.). Danach probierte es Trojan mit einem direkten (!) Eckball von rechts. Kruse rettete mit einer sehenswerten Parade und kratzte die Kugel aus dem Winkel (68.).

Es wird ruppiger

Mit fortschreitender Spieldauer wurde das Spiel deutlich ruppiger. Beide Teams gingen in den Zweikämpfen nicht zimperlich miteinander um und versuchten so, die bis dato ausgeglichenen Partie zu ihren Gunsten zu wenden. Dabei ging jedoch auch die Präzision in den Offensivaktionen verloren. Die beste Chance der Schlussphase hatte Kitambala, der aus 17 Metern auf das Tornetz schoss (85.). Danach passierte nichts mehr.

Für Paderborn geht es am Dienstag (17.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim TSV 1860 München weiter. Zeitgleich empfängt Dresden den VfR Aalen.

22.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3)    
Ziegler (5)        
Gulde (3) , 
Strohdiek (3) , 
Brückner (2) - 
Demme (3) , 
Zeitz (3,5) - 
Vrancic (4) , 
Ornatelli (3) - 
P. Hofmann (5)    
Yilmaz (3)    

Einwechslungen:
46. Kempe (3) für Ziegler
70. Bertels     für P. Hofmann

Trainer:
Schmidt
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (3) - 
Gueye (5)    
Bregerie (3,5)    
Jungwirth (3) , 
Schuppan (3,5) - 
Losilla (3,5) , 
Papadopoulos (3)        
Ouali (3)        
Trojan (2,5) - 
Kitambala (3)    
Fort (4)    

Einwechslungen:
70. Sliskovic für Fort
77. Solga     für Papadopoulos
81. Jänicke für Ouali

Trainer:
Loose

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Yilmaz (11., Rechtsschuss, Brückner)
1:1
Ouali (14., Kopfball, Trojan)
2:1
Schuppan (21., Eigentor, Linksschuss, Brückner)
2:2
Kitambala (38., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Paderborn:
Ziegler
(1. Gelbe Karte)
,
Bertels
(3.)
Dresden:
Gueye
(4. Gelbe Karte)
,
Papadopoulos
(2.)
,
Solga
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
23.11.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
9127
Schiedsrichter:
Thorsten Schriever (Dorum)   Note 2
sicherer Spielleiter, lag bei allen wichtigen Entscheidungen richtig.
Spieler des Spiels:
Daniel Brückner
sorgte mit seinen Flankenläufen und Dribblings immer wieder für Gefahr, bereitete zudem beide Paderborner Tore vor.
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