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FC St. Pauli

 - 

Dynamo Dresden

 

3:2 (1:2)

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FC St. Pauli
Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












Zweiter Heimsieg für die Hamburger

Boll gibt die Richtung vor

Das Heimdebüt des neuen St.-Pauli-Trainers Michael Frontzeck ist geglückt! Danach sah es allerdings im ersten Durchgang gar nicht aus. Dresden, zunächst hervorragend organisiert, legte am Millerntor zwei Tore vor, ehe die Kiez-Kicker kurz vor dem Pausenpfiff verkürzten. Binnen zehn Minuten drehten die Gastgeber nach Wiederanpfiff den Spieß um. Bei den Sachsen war der Dynamo leer, eine echte Ausgleichschance ergab sich gegen nun konsequent verteidigende Gastgeber nicht.

Fabian Boll
Erzielte den Anschluss- und legte den Siegtreffer auf: St. Paulis Kapitän Fabian Boll.
© picture-allianceZoomansicht

St.-Pauli-Trainer Michael Frontzeck konnte im Vergleich zum 1:1 gegen den SC Paderborn wider Erwarten doch auf Boll zurückgreifen, der nach Oberschenkelproblemen rechtzeitig fit wurde. Der Kapitän rückte für Funk ins Team.

Dresdens Coach Ralf Loose musste nach der 0:2-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig mit Bregerie und Koch zwei gesperrte Akteure ersetzen. Zudem fehlte auch Trojan (Schienbeinprellung). Thoelke, Jungwirth und Jänicke kamen für dieses Trio zum Zug.

Am Millerntor kamen die Kontrahenten in der Anfangsphase kaum über Ansätze hinaus. Beide Abwehrreihen standen gut, die etwas ballsichereren Dresdner verdichteten die Räume exzellent und waren auch im Offensivspiel mit mutigen Attacken das aktivere Team.

Diese waren zunächst im Abschluss zu unpräzise, was sich aber in der 18. Minute ändern sollte: Der quirlige Ouali enteilte halblinks wie so oft Kalla nach tollem Zusammenspiel mit Jungwirth, drang in den Strafraum ein und überwand Tschauner mit einem Flachschuss aus elf Metern - 0:1!

Idir Ouali zieht ab
Vernaschte Jan-Philipp Kalla im ersten Durchgang, wie er wollte: Dresdens Führungstorschütze Idir Ouali.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Antwort der Kiez-Kicker blieb aus, gegen bestens organisierte und hellwache Sachsen war einfach kein Durchkommen. Und die Loose-Elf blieb gefährlich, Poté verpasste nach Schuppans Schrägschuss nur knapp (26.).

Größere Aggressivität und Zweikampfstärke war der Ausgangspunkt zum 0:2: Die Hamburger verpasssten es, den Ball am eigenen Strafraum zu klären. Losilla kam im Zentrum ans Leder, nach Pass rechts raus auf Jänicke spielte der Flügelflitzer in der Mitte Poté frei, der aus fünf Metern einnetzte (28.).

Der zweite Gegentreffer war zunächst Motivationskiller für die Frontzeck-Schützlinge. Dresden hatte alles im Griff, baute ohne große Gegenwehr der Gastgeber ruhig auf und setzte weiter Nadelstiche (Ouali, 32.).

Es dauerte bis kurz vor der Pause, ehe sich St. Pauli berappelte. Kringe köpfte drüber (42.), wenig später sorgte der Kapitän für neue Hoffnung: Gogia flankte von links in die Mitte, wo Boll den Ball mit dem Rücken zum Tor gekonnt annahm, sich um Jungwirth herumdrehte und aus neun Metern einschoss (45.).

Frontzeck brachte nach Wiederanpfiff Gyau für Schindler. Es dauerte nur wenige Minuten, und die Hamburger hatten den Rückstand aufgeholt: Avevor ging nach Kringes Ecke entschlossen zum Ball und nickte aus fünf Metern ein (50.).

Die Köpfe bei Dynamo gingen nach unten, die Hanseaten nahmen den Rückenwind mit und gingen in Führung: Boll trat im Mittelfeld energisch zum Solo an, Ginczek löste sich in der Mitte und schoss nach Pass des Kapitäns in die Tiefe flach ein - 3:2 (55.)!

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Loose reagierte mit einem Doppelwechsel: Solga und Kitambala ersetzten Fiel und Jänicke (58.). Die starke Vorstellung im ersten Abschnitt hatte den Sachsen viel Kraft gekostet, so richtig zum Zug kamen die Gäste nicht. Die Kiez-Kicker standen sicher, kontrollierten das Spiel und lauerten auf Konter, denen es allerdings an Ganuaigkeit fehlte.

Mit Sliskovic für Ouali packte Loose die Brechstange aus und stellte auf zwei Spitzen um (72.). Doch auch diese Maßnahme verpuffte, die Schwarz-Gelben hatten ihr Pulver im ersten Durchgang komplett verschossen. St. Pauli geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr und kriecht mit dem zweiten Heimdreier und dem zweiten Sieg überhaupt aus dem Keller, Dresden dagegen nähert sich den Abstiegsplätzen immer mehr an.

St. Pauli gastiert am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart, Dresden reist im selben Wettbewerb ebenfalls am Mittwoch zu Hannover 96. In der Liga folgt für die Kiez-Kicker das Gastspiel bei 1860 (Samstag, 13 Uhr), Dynamo erwartet Besuch von Union Berlin (Sonntag, 13.30 Uhr).

26.10.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (4) - 
Kalla (5) , 
Avevor (3,5)    
Thorandt (2)    
Schachten (3) - 
Kringe (4)    
Boll (2)        
Schindler (5)    
Bartels (3) , 
Gogia (4,5)    
Ginczek (3)    

Einwechslungen:
46. Gyau (3) für Schindler
74. Daube für Gogia
81. F. Bruns für Kringe

Trainer:
Frontzeck
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (4) - 
Gueye (4) , 
Savic (5) , 
Thoelke (5)    
Schuppan (3)    
Jungwirth (4) - 
Jänicke (3,5)    
Losilla (4,5)    
Fiel (4,5)    
Ouali (2,5)        
Poté (3)    

Einwechslungen:
58. Kitambala (4,5) für Jänicke
58. Solga (4,5) für Fiel
72. Sliskovic für Ouali

Trainer:
Loose

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ouali (18., Rechtsschuss, Jungwirth)
0:2
Poté (28., Rechtsschuss, Jänicke)
1:2
Boll (45., Rechtsschuss, Gogia)
2:2
Avevor (49., Kopfball, Kringe)
3:2
Ginczek (55., Rechtsschuss, Boll)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Thorandt
(4. Gelbe Karte)
Dresden:
Losilla
(3. Gelbe Karte)
,
Thoelke
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.10.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
21045 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 3,5
leitete die Partie teilweise zu großzügig und hätte beim Foulspiel von Thoelke an Bartels auf Notbremse entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Fabian Boll
brachte St. Pauli mit seinem Tor zurück ins Spiel und bereitete das 3:2 mustergültig vor.
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