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Fortuna Düsseldorf

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Energie Cottbus

 
Fortuna Düsseldorf

4:2 (3:0)

Energie Cottbus
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Fortuna Düsseldorf
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.


















Kartenfestival in Düsseldorf - Wollitz muss auf die Tribüne

Energies Standardstärke bringt Fortuna ins Schwitzen

Souverän sicherte sich Düsseldorf gegen Cottbus im fünften Heimspiel verdient den fünften Sieg. Katastrophale Abwehrfehler der Gäste sorgten zur der Pause zunächst für klare Verhältnisse. Direkt nach Wiederanpfiff in Überzahl hakten die Rheinländer das Spiel frühzeitig ab. Die Meier-Elf geriet nach einem Doppelschlag von Energie und selbst nach dem zweiten Feldverweis der Lausitzer noch in die Nähe eines Punktverlustes.

Rösler vs. Ludwig
Torschütze und Vorbereiter: Sascha Rösler, hier im Duell mit Alexander Ludwig.
© picture-allianceZoomansicht

Fortuna-Coach Norbert Meier stellte seine Elf im Vergleich zum 4:2-Sieg bei Erzgebirge Aue auf zwei Positionen um: Für Kruse sowie Bröker (Wadenverletzung) liefen Dum und Ilsö auf.

Der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte nach der 1:3-Auswärtsniederlage bei Eintracht Braunschweig Bittencourt für Fenin."Nur wenn wir individuelle Fehler abstellen, haben wir hier eine Chance", so Wollitz im Interview vor dem Spiel. Nicht nur beim frühen 1:0 der Fortuna stand dann allerdings ein Cottbuser Akteur Pate: Lambertz zog aus 25 Metern ab, der Energie-Keeper Kirschbaum ließ den Aufsetzer abprallen und Beister staubte aus sieben Metern ab (4.).

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Nach der Führung zog sich Düsseldorf etwas zurück und kontrollierte den Gegner aus einer guten defensiven Grundordnung. Angriffsaktionen blieben hüben wie drüben in der Folge zunächst Fehlanzeige, ehe Rangelovs direkter Freistoß den Außenpfosten streichelte (14.).

Dies blieb die einzige echte Ausgleichschance. Den Lausitzern fehlte es an der notwendigen Aggressivität, auf der Gegenseite war das Selbstbewusstein bei der Fortuna nach den letzten Erfolgen spürbar. Geduldig wartete die zweikampfstarke und spielfreudige Meier-Elf auf ihre nächste Möglichkeit, und die Entstehung des 2:0 sollte Wollitz erneut verzweifeln lassen: Bittroffs Querpass vor dem Strafraum lief ins Leere, Rösler hämmerte die Kugel aus 22 Metern hoch ins linke Eck (17.).

Vorne harmlos, hinten weiterhin anfällig - so die Kurzzusammenfassung des Cottbuser Auftritts. Denn auch Treffer Nummer frei wurde durch einen Abwehrfehler ermöglicht: Hünemeier verlor den Ball an der Grundlinie gegen den früh attackierenden Rösler. Nach dessen Rückpass scheiterten Ilsö und Beister zunächst an den vor der Linie postierten Roger und Bittroff, ehe Beister beim zweiten Nachschuss doch noch einnetzte (26.).

Bis zum Kabinengang tat sich nicht mehr viel. Die Lausitzer befanden sich in der Schockstarre, die Rheinländer schalteten einen Gang zurück.

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff schwächten sich die Gäste auch noch selbst: Nach Röslers weitem Pass kam es zum Duell zwischen Ilsö und Roger. Der Fortune verschaffte sich mit einem Foul einen Vorteil und war durch, Roger trat nach und flog vom Platz (46.).

Damit war ja endgültig alles klar, oder? Weit gefehlt! Wollitz wechselte in seine nun viel engagiertere Elf mit Ziebig für Ludwig gleichzeitig einen Vorlagengeber ein. Dessen Freistöße fanden binnen drei Minuten mit Rangelov (52.), der Goalgetter ließ Fortuna-Keeper Almer schlecht aussehen, und Hünemeier (55.) zwei Kopfballabnehmer - nur noch 3:2!

Die Meier-Schützlinge fanden den Faden nicht mehr wieder. Zwar ergaben sich durch die numerische Überlegenheit zwangsläufig einige Chancen (Ilsö, 65, Rösler, 73.), doch überzeugend war der Auftritt der vorher so souveränen Fortuna nicht mehr.

Auch nach dem zweiten Feldverweis - Rangelovs Ampelkarte empfanden die Cottbuser als harte Entscheidung (74.) - gaben sich die nach dem Wechsel wie verwandelten Lausitzer nicht auf. Kronaveters Freistoß knapp links vorbei blieb aber die letzte nennenswerte Gelegenheit zum Ausgleich (77.) gegen nach Wiederanpfiff viel zu lässige Düsseldorfer. Platzverweis dann auch noch für Wollitz, der in der farbenfrohen Partie mit sieben Gelben Karten, einer Gelb-Roten und einer Roten Karte kurz vor Schluss auch noch auf die Tribüne verwiesen wurde.

Joker Grimaldi blieb es vorbehalten, nach einem der wenigen konstruktiven Angriffe der Hausherren im zweiten Abschnitt ein glänzendes Solo von Rösler Sekunden vor dem Abpfiff mit dem Schlusspunkt zu veredeln.

Düsseldorf ist am Montag (20.15 Uhr) zu Gast in Braunschweig. Cottbus ist am Samstag (13 Uhr) Gastgeber des FC St. Pauli.

24.09.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Almer (4,5) - 
Levels (3,5) , 
Lukimya (4) , 
Langeneke (3,5) , 
Bodzek (3,5)    
Lambertz (3,5)    
Beister (2,5)            
Ilsö (4,5)        
Dum (4)    
Rösler (1,5)    

Einwechslungen:
68. R. Kruse für Dum
75. Grimaldi     für Ilsö
90. Juanan für Beister

Trainer:
Meier
Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (5) - 
Schorch (4,5) , 
Hünemeier (4,5)    
Roger (5,5)    
Bittroff (5,5) - 
Banovic (3,5) , 
Kruska (4)        
Ludwig (5)    
C. Müller (4,5)        
Bittencourt (5)        
Rangelov (3,5)        

Einwechslungen:
50. Ziebig (4)     für Ludwig
69. Kronaveter für Bittencourt
83. Fenin     für C. Müller

Trainer:
Wollitz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Beister (4., Linksschuss, Lambertz)
2:0
Rösler (17., Linksschuss)
3:0
Beister (26., Linksschuss)
3:1
Rangelov (52., Kopfball, Ziebig)
3:2
Hünemeier (55., Kopfball, Ziebig)
4:2
Grimaldi (90. + 3, Linksschuss, Rösler)
Rote Karten
Düsseldorf:
-
Cottbus:
Roger
(46., Tätlichkeit, Ilsö)

Gelb-Rote Karten
Düsseldorf:
-
Cottbus:
Rangelov
(74.)

Gelbe Karten
Düsseldorf:
Ilsö
(1. Gelbe Karte)
,
Bodzek
(5., gesperrt)
Cottbus:
C. Müller
(2. Gelbe Karte)
,
Kruska
(2.)
,
Bittencourt
(2.)
,
Ziebig
(3.)
,
Fenin
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Cottbus-Trainer Wollitz wurde wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen (90./2).

Spielinfo

Anstoß:
24.09.2011 13:00 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
25450
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 2,5
ließ am Anfang viel laufen, übertrieb es am Ende etwas mit den Karten, beide Platzverweise aber waren gerechtfertigt.
Spieler des Spiels:
Sascha Rösler
ein Tor gemacht, zwei vorbereitet - ein stetiger Gefahrenherd.
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