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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

4
:
3

Halbzeitstand
2:0
Alemannia Aachen

Alemannia Aachen


EINTRACHT FRANKFURT
ALEMANNIA AACHEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.














Frankfurt nun Tabellenführer

4:3! Matmour hat das letzte Wort

Eintracht Frankfurt heißt der neue Tabellenführer der zweiten Liga. Die Hessen schlugen in einer am Ende kuriosen Partie Alemannia Aachen mit 4:3. Dabei sah es bis zur 78. Minute nach einem lockeren 2:0-Erfolg der Veh-Elf aus, ehe noch fünf Treffer in den letzten zwölf Minuten fielen. Die Aachener bleiben nach der achten Saisonniederlage tief im Tabellenkeller.

Anderson, Matmour, Frankfurt Aachen
Am Ende kannte der Jubel keine Grenzen: Anderson (li.) beglückwünscht den Siegtorschützen Matmour.
© Getty ImagesZoomansicht

Eintracht-Coach Armin Veh schickte nach dem 2:1-Sieg in Aue dieselbe Elf aufs Feld.

Bei Alemannia Aachen nahm Trainer Friedhelm Funkel im Vergleich zum 2:2 gegen Duisburg zwei Änderungen vor: Stehle und Junglas ersetzten Odonkor und Radu.

Ein frühes Tor forderte Veh vor Spielbeginn von seinen Mannen und sie sollten ihn nicht enttäuschen. Schon nach drei Minuten war das Spielgerät erstmals im Aachener Tor, doch Schiedsrichter Osmers hatte beim Duell zwischen Idrissou und Alemannen-Keeper Waterman ein Foulspiel des Frankfurters gesehen. Wenige Zeigerumdrehungen später lag der Ball erneut im Kasten der Gäste und diesmal zählte das Tor auch: Waterman wurde wieder von Idrissou erfolgreich unter Druck gesetzt, trat über den Ball und der Frankfurter schob locker ins leere Tor ein (9.).

Drei Minuten nach der Führung erhöhte die Eintracht auf 2:0! Ausgangspunkt war ein schön geschlagener Ball von Köhler auf Idrissou, der von der Grundlinie aus zurücklegte und den Doppelpass mit Köhler vollendete. Der 31-Jährige traf aus elf Metern ins Tor (12.).

Mit der komfortablen Führung im Rücken stellte die Veh-Elf ihre Offensivbemühungen etwas ein. Doch dies hatte nicht automatisch zur Folge, dass fortan die Gäste aus der Domstadt zu Chancen kamen. Im Gegenteil: Die Funkel-Schützlinge hatten Mühe den Ball in die gegnerische Hälfte zu bringen. Dazu leisteten sich die Aachener viele Ungenauigkeiten im Abspiel und massenhaft Fehlpässe. Sinnbildlich hierfür eine Achenbach-Ecke, die direkt ins Toraus flog (35.). Erst nach 44 Minuten gab Yabo den ersten Torschuss der Aachener ab. Nikolov hatte damit aber keine Probleme.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Eintracht wieder zwingender und konzentrierter im Offensivspiel! Meier (48., 50.) und Hoffer (49.) hatten gute Möglichkeiten, für die Entscheidung zu sorgen, scheiterten aber an Waterman. Kurz darauf war der Gästekeeper erneut zur Stelle, als er bei Köhlers Freistoß den Ball über die Querlatte lenkte (59.).

Wie aus dem Nichts kam anschließend die Alemannia zu einer großen Gelegenheit. Achenbachs Ecke flog durch den kompletten Fünfer an Freund und Feind vorbei. Radu drückte das Leder dann am langen Pfosten Richtung Tor, wo Köhler auf der Linie klären konnte (65.). Ansonsten blieben die Aachener zu harmlos, ehe eine turbulente Schlussphase begann.

Auer leitet fulminante Schlussphase ein - Matmour beendet den Reigen

Zunächst brachte Auer mit einem wunderschönen Hackentrick die Alemannia auf 1:2 heran (78.). Hoffer sorgte fast im direkten Gegenzug für den alten Abstand (81.). Wiederum nur 68 Sekunden später jubelten erneut die Aachener. Achenbachs Flanke legte Radu per Kopf in die Maschen (82.).

Der wilde Torwahnsinn ging munter weiter! Demais leicht abgefälschter Freistoß aus knapp 30 Metern landete am Lattenkreuz, von wo aus der Ball an die Hände Nikolovs prallte und durch seine Eigenrotation über die Torlinie kullerte (87.). Schildenfelds Klärungsversuch kam einen Tick zu spät. 120 Sekunden später gab es nochmal Freistoß für die SGE: Schwegler brachte die Kugel in den Strafraum, wo Matmour einen Schritt schneller als Demai und Waterman war und den 4:3-Endstand besiegelte.

Der neue Tabellenführer Frankfurt gastiert in der kommenden Woche am Samstag beim TSV 1860 München, zeitgleich empfängt Alemannia Aachen den KSC.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (3) - 
S. Jung (4)    
Anderson (3,5) , 
Schildenfeld (4) , 
Djakpa (4)    
Schwegler (3)    
Köhler (2,5)    
Rode (3)    
Meier (3,5) - 
Idrissou (2)        
Hoffer (3)    

Einwechslungen:
70. M. Lehmann für Rode
79. Matmour     für Idrissou
84. Tzavellas für Djakpa

Trainer:
Veh
Alemannia Aachen
Aufstellung:
Waterman (6) - 
Stehle (5)    
Olajengbesi (4) , 
Feisthammel (4) - 
Demai (3,5)    
Falkenberg (4,5)    
Sibum (5)    
Yabo (4,5) , 
Achenbach (4) - 
Junglas (5)    
Auer (4)        

Einwechslungen:
46. Radu (3,5)     für Stehle
46. Radjabali-Fardi (4,5)     für Sibum
78. Odonkor für Junglas

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Idrissou (9., Rechtsschuss)
2:0
Köhler (12., Rechtsschuss, Idrissou)
2:1
Auer (78., Linksschuss, Feisthammel)
3:1
Hoffer (81., Rechtsschuss, Meier)
3:2
Radu (82., Kopfball, Achenbach)
3:3
Demai (87., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
4:3
Matmour (89., Kopfball, Schwegler)
Gelbe Karten
Frankfurt:
S. Jung
(1. Gelbe Karte)
Aachen:
Radjabali-Fardi
(2. Gelbe Karte)
,
Falkenberg
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
20.11.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
38500
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 2
in einer leicht zu leitenden Partie hatte der Spielleiter alles im Griff.
Spieler des Spiels:
Mohamadou Idrissou
stellte durch sein Tor und die Vorarbeit für Köhler die Weichen zum Sieg.

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