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Alemannia Aachen

 - 

MSV Duisburg

 

2:2 (1:1)

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Alemannia Aachen
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Remis hilft keinem der beiden Teams wirklich weiter

Hoffmann freut sich nur ganz kurz

In einer temporeichen Partie war Aachen in seinem 1000. Zweitligaspiel der zweite Saisonsieg nicht vergönnt. Die Alemannia traf auf starke Duisburger, die einen schnellen Rückstand gut wegsteckten und nach einer knappen halben Stunde egalisierten. Der zweite Durchgang brachte viel Leerlauf. Der MSV wähnte sich kurz auf der Siegerstraße, brachte sich aber nur eine Minute später selbst um den durchaus möglichen Sieg.

Achenbach ist vor Wolze am Ball
Timo Achenbach (Alemannia) ist vor Duisburgs Doppel-Vorlagengeber Kevin Wolze am Ball.
© picture-allianceZoomansicht

Aachens Trainer Friedhelm Funkel vertraute bei der Alemannia, die als erstes Team das 1000. Zweitligaspiel absolvierte, exakt auf die Formation, die zuletzt die 0:1-Niederlage in Bochum hatte einstecken müssen.

Bei Duisburg tauschte Interimscoach Oliver Reck im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen 1860 München dreimal Personal aus. Bruno Soares nach abgelaufener Gelbsperre sowie Kern und Domovchiyski standen neu in der Startelf, aus der Shao, Kastrati und der verletzte und dennoch auch auf der Bank sitzende Jula (Bänderriss im Sprunggelenk) herausfielen.

Die ersten Minuten vor fast ausverkauftem Haus gehörten dem MSV. Domovchiyski prüfte schon bald Waterman (2.), wenig später rettete Olajengbesi in höchster Not vor Duisburgs einziger Sturmspitze (4.). Die Führung aber gelang der Alemannia nach ihrem ersten Angriff: Odonkor holte eine Ecke heraus. Den von Achenbach an den zweiten Pfosten geschlagenen Ball unterlief Fromlowitz, und Radu nickte aus spitzem Winkel zur Führung ein (5.).

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Die "Zebras" zeigten sich nicht geschockt. Mit Zug zum Tor, ballsicherer und variabler als der Kontrahent hatten die Gäste in einer schnellen Partie auch in der Folge klare spielerische Vorteile, allein der finale Pass wollte zunächst meist nicht gelingen und in Chancen münden (Ausnahme: Domovchiyski, 15.).

Auf der anderen Seite kam Aachen nur sporadisch zu gezielten Angriffsaktionen. Glück allerdings für die Gäste, dass Referee Peter Sippel nach Kerns Einsteigen gegen Radu nicht auf den Punkt zeigte (17.).

Gegen das weiterhin auf den Ausgleich drängende Duisburg musste die Funkel-Elf ihr Hauptaugenmerk aber auf Abwehrarbeit legen. Sukalo und Brosinski scheiterten bei einer Doppelchance noch an Waterman (25.), wenig später aber fiel der hochverdiente Ausgleich: Nach Brosinskis hohem Pass in den Strafraum brachte Olajengbesi den Ball nicht weg. Domovchiyski schnappte sich die Kugel und überwand Aachens Keeper aus sieben Metern halblinker Position mit einem überlegten Heber ins rechte Eck (29.).

Bis zur Pause begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe. Distanzschüsse hüben (Wolze, 37.) wie drüben (Falkenberg, 41.) versprühten die meiste Gefahr, ehe Sippel zum Kabinengang bat.

Beide Teams begannen nach Wiederanpfiff mit demselben Personal. Duisburg überstand zwei gefährliche Aachener Ecken unbeschadet (49.), danach suchten beide Teams längere Zeit vergeblich nach der zündenden Idee, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Viele Fehlpässe prägten das Geschehen, auch scheuten beide Parteien das Risiko.

Mit einem Doppelwechsel reagierte Funkel auf das uneffektive Angriffsspiel seiner Elf - Junglas und Stiepermann ersetzten Radu und Yabo (62.). Und Junglas hatte nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber per Volleyabnahme an Fromlowitz.

Nun nahm das Spiel wieder Fahrt auf, und der MSV profitierte von einem Abwehrfehler der Hausherren: Wolze flankte aus dem linken Halbfeld an den Fünfmeterraum, wo Hoffmann alleingelassen aus sechs Metern hoch ins linke Eck einnickte (67.). Die Freude der Reck-Schützlinge währte aber nur sehr kurz. Vom Anpfiff weg initiierte Junglas den Ausgleich, als er Auer in die Spitze schickte. Der Kapitän scheiterte an Fromlowitz, von dem der Ball an Bajics Körper abprallte und von dort ins Tor trudelte - 2:2 (68.)!

Duisburg fand seine Linie aus Abschnitt eins nicht mehr, die Alemannia hatte sie während der gesamten Partie nicht gefunden. Nervosität herrschte vor in der Endphase, in der nur Berberovics Distanzschuss (72.) eine nennenswerte Torchance darstellte, ehe die Punkteteilung feststand.

Nach der Länderspielpause tritt Aachen am Sonntag (13.30 Uhr) den schweren Gang zur Eintracht nach Frankfurt an, während Duisburg schon am Freitagabend (18 Uhr) die andere Eintracht aus Braunschweig erwartet.

06.11.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Waterman (2) - 
Falkenberg (4) , 
Olajengbesi (5) , 
Feisthammel (4,5) , 
Achenbach (3,5) - 
Sibum (4) , 
Demai (5)    
Odonkor (3,5) , 
Yabo (4)    
Auer (4)    
Radu (3)        

Einwechslungen:
62. Junglas für Radu
62. Stiepermann für Yabo

Trainer:
Funkel
MSV Duisburg
Aufstellung:
Fromlowitz (4) - 
Berberovic (3,5) , 
Bruno Soares (3,5) , 
Bajic (4)    
B. Kern (2,5) - 
Sukalo (4) , 
Hoffmann (2,5)        
Brosinski (4,5)    
J. Gjasula (4)    
Wolze (3,5)    
Domovchiyski (3,5)        

Einwechslungen:
69. Shao für Domovchiyski
78. Pamic für Brosinski
88. Pliatsikas für Wolze

Trainer:
Reck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Radu (5., Kopfball, Achenbach)
1:1
Domovchiyski (29., Linksschuss, Wolze)
1:2
Hoffmann (67., Kopfball, Wolze)
2:2
Bajic (68., Eigentor, Hüfte, Auer)
Gelbe Karten
Aachen:
Demai
(2. Gelbe Karte)
Duisburg:
Hoffmann
(2. Gelbe Karte)
,
J. Gjasula
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
06.11.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
31180
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 3,5
kleinere Unsicherheiten in der Zweikampfbewertung, hätte beim Zweikampf Kern gegen Radu (18.) bei strenger Regelauslegung auf Elfmeter entscheiden können.
Spieler des Spiels:
Boy Waterman
rettete die Alemannia mit mehreren Reflexen vor der drohenden Niederlage.
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