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Hertha BSC

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VfL Bochum

 
Hertha BSC

2:0 (1:0)

VfL Bochum
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Hertha BSC
VfL Bochum
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










6. Heimerfolg der Babbel-Elf - 5. Gelbe für Dabrowski

Youngster Lasogga im Stile eines Routiniers

Im Duell der beiden letztjährigen Bundesligisten behielt Hertha gegen Bochum verdient die Oberhand. Die Berliner dominierten den ersten Durchgang klar und gingen folgerichtig in Führung. Nach Wiederanpfiff wurde der VfL mutiger, die "Alte Dame" aber zeigte mehr Effektivität als die keineswegs chancenlosen Westfalen.

Pierre-Michel Lasogga gegen Milos Maric (re.)
Krönte sein Startelf-Debüt mit seinen ersten Toren: Pierre-Michel Lasogga (li.), hier gegen Milos Maric.
© picture-allianceZoomansicht

Bochums Trainer Friedhelm Funkel, im letzten Jahr noch in Diensten der Berliner, stellte nach dem 1:0-Heimsieg gegen Frankfurt auf zwei Positionen um und ersetzte Concha und Saglik durch Yahia und Maric.

Hertha-Coach Markus Babbel brachte im Vergleich zur 0:1-Auswärtsniederlage gegen Paderborn ebenfalls zwei Neue: Ronny und Lasogga (Startelfdebüt) durften für Rotsünder Ramos und Friend ran.

Bochum gelang im Olympiastadion ein guter Start: Sejna ließ Federicos Geschoss abprallen, Dedic hämmerte nach Vorlage des nachsetzenden Dabrowskis drüber (2.). Nach ausgeglichenen Anfangsminuten übernahm die Babbel-Elf dann aber klar das Kommando, erzwang mit Pressing frühe Ballverluste des VfL. Der hatte Glück, dass Lasogga überhastet köpfte (8.) und Luthe sich gegen Raffael auf dem Posten zeigte (12.).

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Der Keeper sollte im Blickpunkt bleiben: Nach einem Missverständnis zwischen Yahia und dem unnötig herausgeeilten Schlussmann hatte Lasogga am Strafraum die Schusschance, doch der Algerier blockte ab (18.). Eine Minute später parierte Luthe Ronnys Distanzknaller.

Die Hausherren waren einfach wacher und spritziger. Bochum kam kaum zu Entlastung, plötzlich lag aber der Ball nach Dedics Schuss im Hertha-Tor - allerdings stand der vermeintliche Torschütze klar im Abseits (24.). Zwei Minuten später sauste Ronnys Freistoßknaller aus 18 Metern auf der Gegenseite knapp am Winkel vorbei.

Die Westfalen hatten weiterhin Probleme, sich strukturiert aus der eigenen Abwehr zu lösen, weil die lauffreudigen und variabel agierenden Herthaner den ballführenden Akteur sofort zustellten. Der 18-jährige Lasogga vergab nach einem schnellen Ballverlust der Gäste übermotiviert und wurde abgeblockt, leitete damit aber seinen eigenen Führungstreffer ein: Luthe unterlief die folgende Ecke von Raffael, dahinter stieg der lauernde Youngster hoch und köpfte ins rechte Eck ein (32.).

Nach der Führung schalteten die Gastgeber einen Gang zurück. Die Funkel-Schützlinge hatten etwas mehr Ballbesitz, bis auf einen harmlosen Federico-Distanzschuss (37.) vor der Pause aber keine weitere Torszene zu verzeichnen.

Die erste zwingende Tormöglichkeit nach dem Kabinengang hatte für die unverändert wieder auflaufenden Teams Dabrowski, dessen Kopfball Hertha-Keeper Sejna klasse parierte (51.).

Der VfL war nun engagierter und hatte mehr Präsenz, Berlin brachte nicht mehr dieselbe Lauf- und Einsatzfreude ein und agierte insgesamt zu passiv. Dennoch setzte Rukavytsya mit einem fulminanten Solo einen Nadelstich, Lasogga kam in der Mitte nach der Flanke des Australiers nicht richtig ran (59.).

Auf der anderen Seite durfte Saglik für Maric (60.) ran, eine Minute später war Sejna gegen Dabrowskis Flachschuss einmal mehr auf der Höhe (61.).

Wie man Chancen verwertet, zeigte sich auf der Gegenseite: Rukavytsya zog aus 25 Metern ab, Luthe wehrte den Flatterball zur Seite ab. Lasogga erwischte den Abpraller und vollendete gekonnt im Stile eines Torjägers aus sieben Metern halblinker Position (69.).

Luthe verhinderte gegen den eingewechselten Schulz das 0:3 (71.), ehe die Funkel-Elf sich noch einmal aufraffte. Und die Gäste hätten durchaus noch einmal zurückkommen können: Doch weder Saglik (74., 77.), Kopplin (75.) noch der spät gekommene, da angeschlagene Chong Tese (79.) konnten gute Tormöglichkeiten in den Anschlusstreffer ummünzen.

So blieb es beim 2:0, das Berlin an die Tabellenspitze zurückführte, während Bochum immer mehr im grauen Mittelfeld verschwindet.

Für die Berliner geht es am kommenden Freitag um 20.30 Uhr weiter. Sie müssen auswärts gegen den VfL Osnabrück ran. Tags darauf um 13.30 Uhr empfängt Bochum die "Schanzer" aus Ingolstadt.

15.11.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Sejna (2) - 
Lell (3)    
Hubnik (2,5) , 
Neumann (3,5) , 
Kobiashvili (4) - 
Niemeyer (2,5) - 
Rukavytsya (2,5) , 
Domovchiyski (5)    
Raffael (3,5)        
Ronny (4)    
Lasogga (1,5)            

Einwechslungen:
65. N. Schulz für Domovchiyski
65. Perdedaj für Ronny
88. Djuricin für Raffael

Trainer:
Babbel
VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (5)    
Maltritz (4,5) , 
Yahia (3,5) , 
Mavraj (4) , 
Kopplin (4,5)    
Johansson (3,5) , 
Mil. Maric (4,5)    
Freier (4) , 
Dabrowski (3)        
Federico (4,5)    
Dedic (4)    

Einwechslungen:
60. Saglik (4) für Mil. Maric
67. Chong Tese für Dedic

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Lasogga (32., Kopfball, Raffael)
2:0
Lasogga (69., Linksschuss, Rukavytsya)
Gelbe Karten
Hertha:
Lasogga
(3. Gelbe Karte)
,
Raffael
(2.)
Bochum:
Federico
(2. Gelbe Karte)
,
Kopplin
(2.)
,
Luthe
(2.)
,
Dabrowski
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
15.11.2010 20:15 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
28973
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2
viele knifflige Abseitsentscheidungen, die das Gespann richtig auflöste (u.a. vorm aberkannten Dedic-Treffer/24.); auch im persönlichen Strafmaß mit klarer Linie.
Spieler des Spiels:
Pierre-Michel Lasogga
der Youngster begann etwas eigensinnig, trumpfte dann aber groß auf - vor allem beim zweiten Tor ergänzten sich Energie und Können vortrefflich.
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