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Alemannia Aachen

Alemannia Aachen

2
:
2

Halbzeitstand
1:1
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


ALEMANNIA AACHEN
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Aachen muss sich trotz Chancenplus mit einem Zähler begnügen

Ede rettet Union den Punkt

In einer unterhaltsamen und temporeichen Partie zum Ligaauftakt teilten Alemannia Aachen und der 1. FC Union Berlin die Punkte. Die Hausherren agierten über weite Strecken feldüberlegen und erspielten sich ein Chancenplus. Nachdem die Kaiserstädter die Berliner Führung prompt egalisiert hatten und in der Schlussphase selbst in Front gegangen waren, winkte ein Heimsieg. Doch die "Eisernen" hatten eine Antwort parat.

Brunnemann (im Vordergrund) jubelt mit Torschütze Benyamina
Er machte den Auftakt zum Torreigen im Tivoli: Unions Benyamina (rechts) nimmt die Glückwünsche von Teamkollege Brunnemann entgegen.
© picture allianceZoomansicht

Das lange Pokalwochenende hatte für die Kontrahenten unterschiedliche Spielausgänge bereit gehalten: Während Aachen das Ticket für Runde zwei löste, misslang den "Eisernen" der Pflichtspielstart.

Der neue Alemannen-Coach Peter Hyballa vertraute zum Ligaauftakt den elf Akteuren, unter ihnen die Neuzugänge Feisthammel und Arslan, die auch im Pokal beim 2:1 gegen Essen begonnen hatten. Bei der Besetzung des Angriffs ging der 34-Jährige kein Risiko ein. Goalgetter Auer stand nach seinem Innenbandanriss nicht im Kader. Gleiches galt für Stammkeeper Stuckmann (Muskelfaserriss), der weiter von Hohs vertreten wurde.

Unions Trainer Uwe Neuhaus wartete gegenüber dem Pokal-Aus durch das 0:1 gegen den Halleschen FC mit einer Personaländerung auf: Benyamina ersetzte Ede. Mit Rechtsverteidiger Polenz, der von Aachen in die Hauptstadt gewechselt war, dem bundesligaerfahrenen Madouni und Kolk kamen somit drei "Neue" vom Anpfiff an zum Zug.

Der Aachener Kader wurde in der Sommerpause stark verjüngt. Statt eines Tabellenplatzes wurde in der Kaiserstadt als Saisonziel ausgegeben, dass die Mannschaft wieder zu attraktivem Offensiv-Fußball zurückfindet. Gemäß dieser Losung präsentierte sich die Alemannia in der munteren und temporeichen Anfangsphase auch forsch in der Vorwärtsbewegung. Doch auch die Gäste versteckten sich nicht und kamen durch einen Mosquera-Flachschuss zur ersten Halbchance (4.).

Die Hausherren erspielten sich jedoch zunehmend Feldvorteile und gute Möglichkeiten. Junglas brachte das Leder nach einer Flanke von Sturmpartner Gueye nicht druckvoll aufs Gehäuse (11.). Fünf Minuten später bot sich dem freistehenden Uludag aus kurzer Distanz die Führungschance, doch der Belgier brachte die Kugel nicht im Tor unter. Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen verpasste Arslan knapp das Spielgerät, ehe der aufgerückte Herzig nach einer Ecke über den Querbalken köpfte.

Auch in der Folge agierte die Alemannia druckvoller, doch in der 33. Minute sorgte Benyamina bei einem Konter für die kalte Dusche: Mosquera verlängerte den Ball in den Lauf des Deutsch-Algeriers, der allein auf Hohs zusteuerte, in der Eins-gegen-Eins-Situation die Nerven behielt und überlegt zur Berliner Führung vollstreckte. Doch die Aachener antworteten postwendend: Achenbach nutzte seinen Freiraum auf links für eine maßgenaue Flanke. Höger nahm die Kugel volley und beförderte sie so sehenswert in die Maschen (37.). Vor dem Kabinengang drängten die Hausherren auf den Führungstreffer, doch Union-Keeper Glinker rettete etwa bei einem fulminanten Distanzschuss von Uludag den Hauptstädtern den 1:1-Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff gestaltete sich die Partie zunächst zerfahren, ehe Aachen wieder die Initiative ergriff. In der 51. Minute war Gueye nach herrlichem Außenrist-Zuspiel von Höger allein vor Glinker, der jedoch geschickt den Winkel verkürzte und parierte. Aachen blieb weiter spielbestimmend, agierte oft aber auch zu unpräzise. Union hingegen setzte bei gelegentlichen Kontern Nadelstiche. Benyamina versuchte in der 62. Minute im Strafraum quer auf den freistehenden Mosquera zu legen, doch Herzig verhinderte sein Zuspiel.

Zwar stand Union-Keeper Glinker weiterhin mehr im Fokus als sein Gegenüber, doch die Köpenicker hatten in der 69. Minute durch Mosquera und Mattuschka die Doppelchance zur Führung, verpassten diese aber.

In einer furiosen Schlussphase gingen die Aachener in der 82. Minute erstmals in Führung: Stieber brachte eine Flanke gefährlich von rechts ins Zentrum, wo Freund und Feind verpassten und schließlich Göhlert den Ball unglücklich mit dem Oberschenkel über die Linie drückte. Doch diesmal antworteten die "Eisernen" prompt. Der eingewechselte Ede, dem Benyamina den Abschluss überließ, glich mit einem überlegten Schlenzer nur drei Minuten später zum 2:2-Endstand aus.

Die Aachener sind am 2. Spieltag am Samstag (13.30 Uhr) zu Gast beim Karlsruher SC, einen Tag zuvor empfängt Union Greuther Fürth (13 Uhr).

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Hohs (2,5) - 
Demai (3,5)    
N. Herzig (4,5)        
Feisthammel (4) , 
Achenbach (2,5) - 
Kratz (2) - 
Höger (1,5)    
Uludag (3,5)    
Arslan (3,5) - 
Junglas (3)    
Gueye (4)

Einwechslungen:
71. Stieber für Uludag
86. Tsoumou für Junglas

Trainer:
Hyballa
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (2,5) - 
Polenz (4)    
Göhlert (4)    
Madouni (3,5) , 
Kohlmann (4,5) - 
Younga-Mouhani (4)    
Mattuschka (3,5)    
K. Benyamina (3)    
Kolk (4) , 
Brunnemann (4)    

Einwechslungen:
67. Rauw für Polenz
67. Ede     für Brunnemann
84. Quiring     für Younga-Mouhani

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
K. Benyamina (33., Rechtsschuss, Mosquera)
1:1
Höger (37., Rechtsschuss, Achenbach)
2:1
Göhlert (83., Eigentor, Rechtsschuss, Stieber)
2:2
Ede (85., Linksschuss, K. Benyamina)
Gelbe Karten
Aachen:
N. Herzig
(1. Gelbe Karte)
,
Demai
(1.)
Union:
Göhlert
(1. Gelbe Karte)
,
Quiring
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
20.08.2010 18:00 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
20021
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 5
hatte die Partie zwar größtenteils im Griff, hätte aber Herzig (23.) Rot wegen Notbremse und Göhlert (90.) Gelb-Rot wegen absichtlichen Handspiels zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Marco Höger
überragend in der Balleroberung und im Spielaufbau sowie eiskalt vor dem Tor.

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