Argentinier im Halbfinale gegen Djokovic
Del Potro schlägt Federer - Halbfinale gegen Djokovic
Titelverteidiger Roger Federer hat beim ATP-Saisonfinale die erste Niederlage einstecken müssen. Der bereits für das Halbfinale qualifizierte Schweizer unterlag zum Abschluss in Gruppe B Juan Martin del Potro 6:7 (3:7), 6:4, 3:6. Mit Spannung wurde am Abend der Gegner des Schweizers ermittelt. Da David Ferrer den Serben Juan Tipsarevic in drei Sätzen bezwang, kommt es im Halbfinale noch nicht zum Traumduell Djokovic gegen Federer. Die Nummer 1 hat nun den baumlangen Argentinier vor der Brust.

Juan Martin del Potro feierte gegen Roder Federer einen Dreisatzsieg - zum Lohn gab es das Halbfinale.
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Der Argentinier löste mit dem Triumph das letzte Halbfinalticket. "Wenn ich mir eine Niederlage in diesem Jahr hätte aussuchen können, wäre es diese gewesen", sagte der 31-jährige Federer - ohne sich sehr über das Match zu ärgern. Del Potro freute sich, nachdem er Federer in der Neuauflage des Endspiels von Basel erneut bezwungen hatte: "Ich hatte am Ende etwas Glück, aber das brauchst du auch, um diese Kategorie Spieler schlagen zu können", meinte die Nummer sieben der Tennis-Welt.
In einem kniffligen Rechenszenario hatte Federer aber das besserer Ende für sich, weil der Spanier David Ferrer am späten Abend noch Janko Tipsarevic aus Serbien mit 4:6, 6:3, 6:1 bezwang.
Der 1,98 Meter große del Potro, der nun am Sonntag auf Branchenprimus Novak Djokovic trifft, befand bescheiden: "Es sind drei große Namen im Halbfinale - und ein großer Kerl."
Federer, dessen Erfolgsserie beim Tourfinale nach 12 Erfolgen in Serie endete, hätte es bei einem Sieg von Tipsarevic schon im Halbfinale mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic zu tun bekommen.
Federer geht mit einer 8:10 Bilanz in das mit Spannung erwartete Kräftemessen mit dem schottischen Olympiasieger und US-Open-Champion Murray. Im Wimbledon-Endspiel hatte Federer noch die Oberhand behalten, im olympischen Finale in London hatte der 31-Jährige aber eine schmerzhafte Niederlage gegen den Wahl-Londoner Murray kassiert.