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14.02.2014, 21:30

Deutsche Biathletinnen abgeschlagen - Liebers Achter

Olympia am Freitag: DSV-Adler qualifiziert - Domracheva überragend

Wieder nichts wurde es mit dem ersten Sieg für das deutsche Curling-Team, gegen die USA setzte es eine 5:8-Niederlage. Über 15-km-Klassisch ging der Sieg erneut an Dario Cologna. Am Nachmittag war eine famose Darya Domracheva über 15 km im Biathlon nicht zu schlagen. Alle vier deutschen Skispringer qualifizierten sich für das Finale. Im Freestyle triumphierte eine Lokalmatadorin, im Eiskunstlauf kam Peter Liebers beim Sieg von Yuzuru Hanyu (Japan) als Achter ins Ziel.

+++ Eishockey: Quartett bereits im Viertelfinale -Selänne-Rekord +++

Teemu Selänne
Eintrag in die Olympia-Rekordbücher: Finnlands Superstar Teemu Selänne avancierte zum ältesten Torschützen.
© picture allianceZoomansicht

Nach Schweden haben auch Kanada und Finnland vorzeitig das Eishockey-Viertelfinale bei Olympia in Sotschi erreicht. Vancouver-Olympiasieger Kanada setzte sich am Freitagabend problemlos mit 6:0 (2:0, 4:0, 0:0) gegen Österreich durch. Die Finnen schlugen Norwegen mit 6:1 (3:0, 2:0, 1:1). Dabei stellte Teemu Selänne einen Rekord auf: Mit dem Treffer zum 1:0 in der 6. Minute wurde er im Alter von 43 Jahren, sieben Monaten und elf Tagen der älteste Spieler, der bei Winterspielen ein Tor erzielte. Der Stürmer, der sich im ersten Match leicht verletzt hatte, ist mit sechs Olympia-Teilnahmen bereits Rekordhalter.

Der zweimalige Eishockey-Olympiasieger Schweden ist bei den Winterspielen von Sotschi vorzeitig ins Viertelfinale eingezogen. Die Skandinavier bezwangen Vize-Weltmeister Schweiz am Freitag mit 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) und stehen damit bereits nach dem zweiten Spieltag als Sieger der Gruppe C fest. NHL-Profi Daniel Alfredsson erzielte in der "Bolschoi"-Arena gegen die Eidgenossen nach 52 Minuten den entscheidenden Treffer. Zum Auftakt hatten die Schweden einen 4:2-Erfolg gegen die Tschechen gefeiert. Das Team um Altstar Jaromir Jagr fuhr am Freitag beim wenig überzeugenden 4:2 gegen die Letten seinen ersten Sieg in Sotschi ein.

+++ Ski Alpin: Verunglückter Neureuther reist am Samstag an +++

Felix Neureuther hat bei seinem Autounfall ein Schleudertrauma und eine Zerrung des Bandapparates erlitten. Das teilte der Deutsche Skiverband am Freitag mit. "Es geht mir den Umständen entsprechend gut", sagte Neureuther laut DSV. "Ich fliege morgen nach Sotschi."

Neureuther war am frühen Freitagmorgen bei seiner Fahrt zum Münchner Flughafen auf der Autobahn mit dem Wagen ins Schleudern gekommen und gegen eine Leitplanke geprallt. Daher konnte der Skirennfahrer, der nach dem Aufprall auch geprellte Rippen spürte, vorerst nicht zu den Winterspielen nach Russland reisen. Die Untersuchungen in München ergaben keinen Hinweis auf knöcherne Verletzungen.

+++ Skispringen, Großschanze: Alle vier DSV-Adler qualifiziert +++

Marinus Kraus
Marinus Kraus war bester DSV-Springer in der Qualifikation.
© Getty Images

Alle vier Skispringer des Deutschen Skiverbandes (DSV) haben am Freitag erwartungsgemäß den olympischen Wettkampf von der Großschanze am Samstag erreicht. Bei der Qualifikation war Marinus Kraus bester DSV-Springer. Der Oberaudorfer kam mit 130 Metern auf Platz vier. Richard Freitag schaffte bei ungünstigem Wind 118,5 Meter und wurde 21. Die Qualifikation gewann der Österreicher Michael Hayböck, der 131 Meter sprang.

Severin Freund und Andreas Wellinger gehörten dank ihrer Top-Ten-Platzierungen im Weltcup zu den Vorqualifizierten. Freund, im Wettbewerb von der Normalschanze gestürzt, verzichtete nach seinem hervorragenden Sprung im Probedurchgang auf 135 Meter auf die Qualifikation. Wellinger schaffte 128 Meter.

+++ Eiskunstlauf, Herren: Hanyu triumphert als erster Japaner +++

Yuzuru Hanyu hat als erster japanischer Eiskunstläufer die Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen gewonnen. Der 19-Jährige siegte am Freitag in Sotschi vor dem Kanadier Patrick Chan. Bronze ging an den Kasachen Denis Ten. Peter Liebers aus Berlin sicherte bei seiner Olympia-Premiere mit Platz acht die beste Platzierung eines Deutschen seit dem neunten Platz von Heiko Fischer bei den Spielen 1988. Nicht mehr teilnehmen wegen einer Rückenverletzung konnte der russische Olympiasieger Evgeni Pluschenko.

Gold: Yuzuru Hanyu (Japan)280,09 (Kurzprogramm 101,45/Kür 178,64) Pkt.
Silber: Patrick Chan (Kanada) 275,62 (97,52/178,10)
Bronze: Denis Ten (Kasachstan) 255,10 (84,06/171,04)

+++ Freestyle, Sprung: Zuper holt Gold +++

Die weißrussische Ski-Freestylerin Alla Zuper hat bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi die Goldmedaille im Sprung gewonnen. Die 34-Jährige profitierte am Freitag im Finale der besten Vier auch von den Fehlerinnen der Konkurrenz und triumphierte mit 98,01 Punkten. Die Chinesin Mengtao Xu holte Silber, Vancouver-Olympiasiegerin Lydia Lassila aus Australien sicherte sich trotz eines Sturzes Bronze. Der zweimaligen Silbermedaillengewinnerin Nina Li blieb nur der vierte Platz. Deutsche Teilnehmerinnen waren nicht am Start.

Gold: Alla Zuper (Weißrussland) 98,01 Pkt.
Silber: Xu Mengtao (China) 83,50
Bronze: Lydia Lassila (Australien) 72,12

+++ Yarnold siegt: Damen-Skeleton weiter in britischer Hand +++

Die Flucht nach vorne misslang: Deutschlands beste Skeleton-Fahrerin Anja Huber hat im letzten Olympia-Rennen ihrer Karriere die anvisierte Medaille deutlich verpasst. Die 30-Jährige aus Berchtesgaden musste sich als Achte mit einem deutlichen Rückstand von 0,94 Sekunden auf den Bronzerang geschlagen geben, obwohl die Vancouver-Dritte für den zweiten Tag einen Angriff aufs Podest angekündigt hatte. Auch Olympia-Debütantin Sophia Griebel (Suhl) und Marion Thees griffen als Zehnte und 13. nicht in den Medaillenkampf ein. Den Olympiasieg sicherte sich die britische Weltcup-Gesamtsiegerin Elizabeth Yarnold, die in Sotschi in einer eigenen Liga fuhr. Silber ging zum Karriereende an die Amerikanerin Noelle Pikus-Pace (+0,97 Sekunden) vor der Russin Jelena Nikitina (+1,41).

Gold: Elizabeth Yarnold (Großbritannien)
Silber: Noelle Pikus-Pace (USA)
Bronze: Jelena Nikitina (Russland)

+++ Biathlon-Damen laufen wieder hinterher, Domracheva überragend +++

Unaufhaltsam Richtung Ziel: Darya Domracheva
Unaufhaltsam Richtung Ziel: Darya Domracheva
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Zu einer Demonstration der Stärke von Darya Domracheva wurde die 15-km-Biathlon-Distanz der Frauen. Mit Nummer 13 schon relativ früh ins Rennen gegangen schockierte die Weißrussin die Konkurrenz mit nur einem Schießfehler und einer fantastischen Laufzeit. In 43:19,6 Minuten setzte sie eine Marke, an der sich der Rest der Konkurrenz die Zähne ausbiss. Trotz der einen Fahrkarte hatte Domracheva im Ziel über eine Minute Vorsprung auf Selina Gasparin aus der Schweiz, die sogar ohne Schießfehler ins Ziel gekommen war. Ebenfalls perfekte 20 Treffer verzeichnete die Weißrussin Nadezhda Skardino auf dem Bronze-Platz. Die deutschen Biathlon-Damen boten erneut keine berauschende Vorstellung. Laura Dahlmeier kam als 13. ins Ziel. Evi Sachenbacher-Stehle belegte Platz 20 und Franziska Hildebrand wird sich über Platz 38 sicher nicht freuen. Franziska Preuß gab nach dem zweiten Schießen auf.

Gold: Darya Domracheva (BLR) 43:19,6
Silber: Selina Gasparin (SUI) 44:35,3
Bronze: Nadezhda Skardino (BLR) 44:57,8

+++ Cologna holt sich sein zweites Gold +++

Eine erste Richtzeit setzte beim 15-km-Rennen der Herren im klassischen Stil bereits früh der mit Nummer 13 gestartete Finne Iivo Niskanen. In 39:08,7 Minuten bewältigte der U-23-Weltmeister die schwere Strecke. Hohe Temperaturen, nasser Schnee und eine weiche Spur setzten den Athleten zu. Die Zwischenzeiten ließen für die meisten Favoriten nichts Gutes ahnen. Die Norweger um Martin Sundby und Eldar Roenning brachen ein. Auch der Kasache Alexey Poltoranin und Alexander Bessmertnykh aus Russland konnten nicht folgen. Lediglich die Schweden Olsson und Richardsson sowie Skiathlon-Olympiasieger Dario Cologna aus der Schweiz waren mit Top-Zeiten unterwegs. Erneut hatte der Schweizer das bessere Ende für sich. In 38:29,7 holte er sein zweites Gold in Sotschi. In seinem Sog fuhr der direkt vor ihm gestartete Olsson auf Silber. Mit einem Kraftakt schaffte es Daniel Richardsson als zweiter Schwede auf das Podium. Zwei Zehntelsekunden Vorsprung brachte er vor Niskanen ins Ziel.

Die Deutschen Teilnehmer verkauften sich gut. Axel Teichmann belegte am Ende Platz acht, Hannes Dotzler Rang elf, Jens Filbrich wurde 14.. Lediglich Tim Tscharnke wurde im Feld nach hinten gereicht und belegte in der Endabrechnung Platz 26.

Gold: Dario Cologna (SUI) 38:29,7
Silber: Johan Olsson (SWE) 38:58,2
Bronze: Daniel Richardsson (SWE) 39;08,5

+++ Ernüchterung im Skeleton-Lager +++

Wie gestern schon die Damen, konnten heute auch die deutschen Skeleton-Herren die hochgesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllen. Nach dem ersten Lauf belegen Frank Rommel und Alexander Kröckel nur die Plätze sieben und acht. In Führung liegt Lokalmatador Alexander Tretiakov (RUS) vor dem Letten Martins Dukurs und dem US-Amerikaner Matthew Antoine. Die deutschen Piloten haben bereits einen Rückstand von 1,25 bzw. 1,26 Sekunden.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Gesamtbild des Wettbewerbs kaum: Alexander Trtiakov konnte seine Spitzenposition vor Dukurs halten. Allerdings übernahm John Daly (USA) den dritten Platz von seinem Landsmann Antoine. Frank Rommel konnte seinen siebten Platz halten und liegt noch immer in Schlagdistanz zum Bronze-Platz. Alexander Kröckel fiel dagegen zurück.

+++ Andrea Henkel sagt Start ab +++

Nach tagelangen Beschwerden mit den Atemwegen und einem hartnäckigen Husten musste Biathletin Andrea Henkel aufgeben. Sie sagte den Start für die heute angesetzte 15-km-Strecke ab. Dies bestätigte die deutsche Mannschaftsführung in Sotschi. Franziska Hildebrand rückt dafür ins Team und wird mit Startnummer 24 ins Rennen gehen.

+++ Deutsche Curler weiter glücklos +++

Die Hamburger um Skip John Jahr starteten gut in ihr fünftes Spiel bei den olympischen Spielen in Sotschi. Nach zwei Ends hatten sie eine 1:0-Führung erkämpft. Im dritten End gaben sie allerdings gleich vier Steine ab. Nachdem sich die Männer um Jahr bis zum siebten End wieder auf 3:4 heran gekämpft hatten, passierte ein weiterer Ausrutscher: Erneut gaben die Deutschen vier Steine in einem End ab. Die US-Amerikaner brachten daraufhin den Sieg routiniert nach Hause. In den Parallelspielen schlug Schweden China mit 6:5 und Kanada dominierte gegen die Norweger mit 10:4

 

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