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11.08.2012, 22:06

DOSB räumt Missverständnisse ein

"Fördervereinbarung" statt "Zielvereinbarung"

In der Debatte um die Zielvereinbarungen mit den Fachverbänden hat Thomas Bach Missverständnisse eingeräumt. "Wir müssen uns eingestehen, wir haben uns im Namen vergriffen", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Gemeinsam mit Generaldirektor Michael Vesper und Leistungssportdirektor Bernhard Schwank kündigte er gleichzeitig eine Fortsetzung dieser Qualitätskontrollen an.

Michael Vesper und Thomas Bach bei der Bilanz-Pressekonferenz des DOSB in London.
Michael Vesper und Thomas Bach bei der Bilanz-Pressekonferenz des DOSB in London.
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Die London-Resultate würden schnell auf den Prüfstand der mit den Fachverbänden bereits vor vier Jahren getroffenen Vereinbarungen kommen, die eine Effizienzüberprüfung sein sollen bei der Verteilung von Fördermitteln des Bundesinnenministeriums. Die von Journalisten vor Gericht erzwungene Veröffentlichung hatte abenteuerliche Zahlen ergeben: 86 Medaillen waren für London avisiert, davon 28 aus Gold. "Fördervereinbarung" sollte "die Benennung von abstraktem Potenzial" wohl besser heißen, meinte Bach.

Dieses "Instrument der Steuerung" sei nie als Prognose zu verstehen gewesen und werde auch von den Verbänden positiv gesehen, erklärte Vesper, denn früher hätten einzelne Sportarten nach dem Prinzip von Belohnung und Bestrafung von längst vergangenen Erfolgen profitiert. Mit dem neuen Modell, so Schwank, habe der Deutsche Leichtathletik-Verband nach dem Debakel von Peking mit nur einer Bronzemedaille 1,7 Millionen Euro zusätzlich erhalten, zehn Bundestrainerstellen schaffen können und sich nun verbessert präsentiert.

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In diesem Zusammenhang forderte Bach die Politik auf, den Forderungen nach einer Platzierung des deutschen Leistungssports in der Weltspitze nun auch Taten folgen zu lassen. Der Bedarf einer mittelfristigen Aufstockung der Förderung durch das Bundesinnenministerium sei bereits hinterlegt. Derzeit fließen alleine aus diesem Ministerium jährlich 130 Millionen Euro. Da die deutsche Mannschaft schon vor dem Ende der Spiele in London insgesamt mehr Medaillen gewonnen hat als in Peking (41) sieht die Teamleitung ein "wirklich erfreuliches Ergebnis". Es werde nun eine umfassende Überprüfung des Fördersystems geben, denn angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz sei das Abschneiden in London sicher kein Polster zum Ausruhen.


11.08.12
 
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