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08.10.2017, 23:10

WM-Qualifikation am Sonntag: Drama für Schottland

Polen hat das WM-Ticket, Slowakei krallt sich Platz zwei

Wer aus Europa folgt Deutschland, Belgien, England und Spanien zur WM 2018 in Russland? Die Antwort: Polen. Das Team um Torjäger Lewandowski schüttelte mit einem zittrigen 4:2 gegen Montenegro Verfolger Dänemark endgültig ab, die dadurch und den eigenen Punkt gegen Rumänien Platz zwei sichern. In der Gruppe F ging der Dreikampf zwischen Schottland, Slowenien und der Slowakei hauchdünn an die Letztgenannten: Die Mannschaft um Anführer Hamsik gewann zuhause 3:0 gegen Malta und profitierte vom 2:2 zwischen Slowenen und Schotten.

Gruppe E: Polen bucht nach Zitterpartie das WM-Ticket

Die frühen polnischen Torschützen: Maczynski (li.) und Grosicki.
Die frühen polnischen Torschützen: Maczynski (li.) und Grosicki.
© Getty ImagesZoomansicht

Die polnische Nationalmannschaft fährt im Sommer 2018 zur Weltmeisterschaft in Russland. Ein zittriges 4:2 nach 2:0-Führung über Montenegro reichte den Hausherren. Die Mannschaft um Torjäger Lewandowski ging schnell mit zwei Toren in Führung, doch in der Endphase kam die Balkan-Elf zurück. Polen zitterte kurz, ehe Lewandowski die Adler wieder mit 3:2 auf die Siegerstraße schoss. Am Ende bedeutete Stojkovics Eigentor zum 4:2 für Polen das Ticket für die WM-Endrunde.

Dänemark tat sich lange schwer, zwingend vors Tor der Gäste zu kommen, die ihrerseits auf nicht viel mehr als Verwalten aus waren. Bis auf einen Distanzschuss von Sisto (31.), eine Chance von Bendtner (33.) und ein Abseitstor des Ex-Wolfsburgers lief nicht viel zusammen. Nach dem Seitenwechsel half Rumäniens Ganea den Gastgebern, indem er Bendtner im Sechzehner regelwidrig zu Fall brachte. Eriksen verwandelte den fälligen Strafstoß mit ein wenig Dusel zur verdienten Führung (60.). Dänemark behielt auch im Anschluss klar die Oberhand, blieb jedoch wie in Durchgang eins sehr harmlos im letzten Drittel. Und so waren es plötzlich die Gäste, die am anderen Ende mit der ersten Torchance den Ausgleich bejubelten. Der Ex-Schalker Deac sorgte mit dem Treffer in der 88. Minute dafür, dass es für Dänemark nochmals spannend wurde, ehe Platz zwei feststand.

Im Duell der beiden Letzten durften die Gäste dank des Ex-Dortmunders Mkhitaryan, der frei vor dem gegnerischen Gehäuse souverän per Lupfer zum 1:0 traf, zuerst jubeln (26.). In einem Spiel ohne wirkliche spielerische Highlights fand Kasachstan nach der Pause eine Antwort. Turysbek köpfte gekonnt gegen die Laufrichtung von Armeniens Schlussmann zum Ausgleich ein (62.). Viel passierte nicht mehr, es blieb letztlich beim Remis.


Gruppe F: Schottland der große Verlierer - Slowakei jubelt über Platz zwei

Die Slowakei konnte am letzten Spieltag, der richtungsweisend war, der Favoritenrolle gerecht werden. Die Underdogs aus Malta, denen in der Qualifikation nur ein Unentschieden gelang, waren deutlich unterlegen und verloren mit 0:3. Für die Slowaken trafen Doppeltorschütze Nemec (33./62.) und Duda (69.). Somit kann sich die Nationalelf der Slowakei vor Schottland auf den zweiten Platz der Gruppe F schieben und darf weiterhin auf die 2. Runde der WM-Qualifikation hoffen.

Die Slowenen lieferten sich mit Schottland einen packenden Fight - schließlich wollten auch sie noch auf den WM-Zug aufspringen. Die Elf von Gordon Strachan ging durch Griffiths in Front, ehe die Hausherren den Spieß durch einen Doppelpack von Darmstadts Bejzak umdrehten. Die Schotten mussten nun alles nach vorne werfen und kamen durch Snodgrass in der Schlussphase zum 2:2-Ausgleich. Es wurde mit einem Platzverweis für Sloweniens Cesar und einer Großchance für die Gäste zu einer turbulenten Schlussphase. Doch am Ende blieb es beim 2:2, sodass die Schotten wegen der schlechteren Tordifferenz gegenüber der Slowakei nur auf Platz drei durchs Ziel gehen und die WM verpassen.

Kane sorgt für den achten Sieg der Engländer

Die Engländer konnten sich in der letzten Partie der Gruppe F nach 90 Minuten mit 1:0 gegen mutige Litauer durchsetzen. Für beide Teams ging es um nichts mehr: England ist sicher dabei in Russland und Litauen ausgeschieden. Trainer Gareth Southgate nahm deshalb einige Änderungen vor und schonte ein paar Leistungsträger. Es war den "Three Lions" deutlich anzusehen, dass es um nichts mehr ging. Lediglich ein Treffer durch einen verwandelten Foulelfmeter von Kapitän Kane (27.) gelang der sonst so torhungrigen Elf und entschied das Spiel für die Engländer.


Gruppe C: Nordirland weiter, Tschechien raus

Nordirland löst trotz Niederlage Play-off-Ticket Im Kampf um die vier letzten WM-Plätze in Europa ist Nordirland weiterhin vertreten. Die Briten schließen die Qualifikation auf Rang zwei hinter Weltmeister Deutschland ab und sind trotz einer Niederlage am letzten Spieltag in der Gruppe C weiter. Ein Eigentor von Chris Brunt (71. ) brachte den Norwegern den Sieg. Das Vorrücken war jedoch schon bereits vor der Partie klar, weil die Slowakei durch einen 3:0 (1:0)-Sieg gegen Malta in der Gruppe F Rang zwei erreichten. Somit zählt Nordirland mit Sicherheit zu den besten acht Gruppenzweiten. Auf wen die Nordiren in den Europa-Playoffs treffen werden, stellt sich bei der Auslosung am 17. Oktober um 14 Uhr heraus.

Tschechien setzte sich mit einem klaren 5:0 (3:0) gegen Schlusslicht San Marino durch. Die Treffer für die Hausherren erzielten in Pilsen Michal Krmencik (8., 23.) Jan Kopic (27.), Filip Novak (71.) und Vaclav Kadlec (83.). Für die Tschechen reichte es trotz eines Sieges nicht und der Weg nach Russland bleibt für sie versperrt.

kon

 

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