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14.07.2014, 10:47

Die internationalen Pressestimmen

"Götzendämmerung" in "MaRio de Janeiro"

In der internationalen Presse herrschte nach dem 4. Weltmeister-Titel für Deutschland Einigkeit, dass der Finale-Triumph gegen Argentinien verdient war. Dabei wurde vor allem Torschütze "Super-Mario" Götze gefeiert, während sich die Zeitungen enttäuscht von Lionel Messi zeigten. Ein bisschen Schadenfreude geisterte natürlich durch die Medien in Brasilien, dass der ungeliebte Nachbar das Nachsehen hatte. Die internationalen Pressestimmen zum deutschen Triumph...

Mario Götze
Weltweit gefeierter Final-Held: Mario Götze bestimmt die Schlagzeilen.
© Getty ImagesZoomansicht

ARGENTINIEN:

Sportzeitung "Olé": "Uns wurde die Hoffnung gestohlen - ein nationaler Schlag. Die Nationalelf verlor das Finale in der Verlängerung durch ein hervorragendes Tor Götzes, und Deutschland hat uns wieder wie 1990 besiegt. Argentinien hat ein sehr ehrenhaftes Spiel gezeigt. Der italienische Schiedsrichter hat in der zweiten Halbzeit ein klares Elfmeterfoul an Higuaín nicht gepfiffen. Trotz des Schmerzes muss man den Jungs Applaus spenden."
"La Nación": "Ein Schlag direkt ins Herz. Messi war ohne Zweifel der Mann, der für die WM-Qualifikation eines Teams sorgte, das mehr Zweifel als Sicherheit erweckte. Gegen die Niederlande und Deutschland erschien er aber nicht mit den beiden Spielen, die die Welt erwartete, um ihn als König anzuerkennen."
Zeitung "Clarín": "Deutschland erhielt seinen vierten WM-Titel, und Argentinien ging ohne Pokal aus, aber mit stolzgeschwellter Brust und erhobenem Kopf."
Página 12: "Der letzte Tango im Maracana. Die Violinen erklangen, das Bandoneon weinte. Messi und seine Kompanie hatten mehr Glück verdient gehabt gegen Deutschland, aber Götzes Tor acht Minuten vor dem Ende sorgte für bittere Klänge von den Rängen. Wieder nur Zweiter, wie 1930 und 1990."

BRASILIEN:

"O Globo": "Für die Geschichte!"
Sportzeitung "Lance!": "Mit Brasilien im Herzen ist Deutschland Vierfach-Weltmeister. Vize in Rio de Janeiro - Argentinien weint vor Schmerzen und erleidet sein eigenes Maracanaço, um es ewig zu beklagen. Sag mir, wie Ihr Euch fühlt, Hermanos." Estadão: "Die Deutschen kamen nach Brasilien, um Geschichte zu Schreiben. Sie haben ihren vierten WM-Titel erobert, sich haben als erstes europäisches Team den Pokal in Amerika in die Höhe gestemmt, und sie haben Miroslav Klose als WM-Rekordtorjäger unsterblich gemacht. Und zum guten Schluss ließen sie Messi, bei seinem dritten Versuch, eine WM zu gewinnen, außen vor."
Zero Hora: "Götze, der Goldjunge. Deutschland erleichtert das Leiden Brasiliens, indem es einen argentinischen Sieg im Maracana verhindert."

SPANIEN:

"El País": "Deutschland benötigte für seinen vierten WM-Titel 120 Minuten, viel Schweiß und die Treffsicherheit eines Götze, der in der WM bis dahin kaum in Erscheinung getreten war. Argentinien hatte eine stabile Abwehr, aber es fehlte das Schießpulver im Angriff."
"El Mundo": "Messi kann den Titelgewinn der Deutschen nicht verhindern. Das Löw-Team erhält den verdienten Lohn für seine geleistete Arbeit."
"Marca": "Immer wieder Deutschland. Götze übernimmt die Rolle von Iniesta."
"As": "Götze macht den Iniesta. Das Finale war hartumkämpft, ausgeglichen und mitreißend. Argentinien war nicht schlechter als Deutschland, hatte gute Torchancen, konnte aber Messi nicht finden."

ITALIEN

"La Gazzetta dello Sport": "Germania über alles! (auf Deutsch). Vierter WM-Titel für Deutschland, es entscheidet die Magie des Bayern-Angreifers Götze, vorgelegt von Schürrle. Zwei Jungs, die von der Bank kommen und zeigen, wie stark der deutsche Kader ist und wie verdient dieser Erfolg einer wahren Mannschaft am Ende war. Eine Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt und jetzt die Früchte erntet."
"Corriere dello Sport": "Triumph für Deutschland. Mario Götze entscheidet die WM in Brasilien. Eine spannende und umkämpfte Partie in Rio de Janeiro, aber am Ende triumphieren die Deutschen über ein zu limitiertes Argentinien, das zu abhängig von einem nicht wieder zu erkennenden Messi ist, der komplett aus dem Spiel war. Am Ende erobert Deutschland den Pokal: erfahrener, bestimmter, deutscher. Alles in allem die stärkste Mannschaft."
"Tuttosport": "Es ist Deutschland! Der vierte Stern, Argentinien in der Verlängerung geschlagen. Der Titel gehört der Mannschaft, die den wohl besten Fußball bei dieser WM gezeigt hat."
"Corriere della Sera": "Deutschland im Paradies, zum vierten Mal Champion. Deutschland ist Weltmeister geworden, weil es einfach die stärkste Mannschaft hatte."
"La Repubblica": "Die Party in Rio ist deutsch. Für den Fußball ist es ein historischer Tag: der erste Triumph eines europäischen Teams in Südamerika. Es hat das stärkste Team gewonnen. Daran gibt es keinen Zweifel. Das Team hat im Finale nicht sein bestes Spiel gezeigt, aber wieder einmal Charakter und Persönlichkeit gezeigt."

NIEDERLANDE:

De Volkskrant: "Deutschland Weltmeister dank eines 'messianischen' Tores. Hinreißend, spannend und hart war das WM-Finale zwischen dem kombinierenden Kollektiv aus Deutschland und den Argentiniern, die auf eine Erlösung durch Messi spekulierten. Als die Dämmerung über Rio de Janeiro gefallen war und die Ausdauer fast verbraucht war, gewann Deutschland. Es ist der verdiente Lohn für den neuen Weg, basierend auf Technik und Mumm."

"De Telegraaf": "In einem Nerven aufreibenden WM-Finale war Deutschland am längeren Hebel."

GRIECHENLAND:

Nachrichtensender Skai: "Und am Ende...gewinnen immer die Deutschen!"
Internetportal Sentragoal.gr: "Die beste Mannschaft hat den Pokal in die Luft gehoben. Die Deutschen sind die erste europäische Mannschaft, die einen Titel in Lateinamerika gewinnt."
Radiosender Sport-fm: "Die Deutschen ...Eroberer der Neuen Welt"
Internetportal In.gr: "Deutschland ist Weltmeister. Sie haben mehr Leidenschaft gezeigt und haben verdient in der Verlängerung gewonnen."

ÖSTERREICH:

"Kurier": "Ganz Deutschland ist Weltmeister. Sternstunde für den deutschen Fußball. Eine echte Willens- und Energieleistung in einem Endspiel, das viele Stolpersteine und Hürden für die Mannschaft von Joachim Löw vorgesehen hatte."
"KronenZeitung": "Deutschland! Golden Boys am Ziel der Träume! Eines der schönsten WM-Tore aller Zeiten."
"Der Standard": "Löws Vollendung, Deutschlands Triumph."
"Die Presse": ""Götzendämmerung". Götzes Glanztat im Maracanã."
"Österreich": "DFB-Elf ist nach brutalem 120-Minuten-Thriller zum vierten Mal Weltmeister. So geil war ein Finale lange nicht."

GROSSBRITANNIEN:

BBC: "Deutschland regiert wieder die Fußball-Welt."
"Daily Telegraph": "Deutschland hob verdient den Weltpokal in die Höhe, dank eines brillianten Augenblicks von Mario Götze - MaRio de Janeiro. Schweinsteiger war der beste Spieler auf dem Platz - er vergoss Schweiß und Blut für sein Ziel."
"The Times": "Deutschland ist gut gerüstet, um Spanien zu folgen als das auf Jahre dominierende Team im internationalen Fußball."
"Independent": "Super-Mario zerstört Messis Traum"
"Daily Mirror": "Super-Ersatzmann Mario Götze trifft zu einem dramatischen Sieg in der Verlängerung und Deutschland sichert sich zum vierten Mal den Weltpokal."
"Financial Times": "Götze hilft, ein neuerfundenes Deutschland zu krönen."
The Guardian: "Super-Mario hilft Deutschland zum Triumph. Götzes Volley stellt Rio in eine Reihe mit Bern 1954, München 1974 und Rom 1990. Die Deutschen sind verdiente Weltmeister, auch wenn sie nicht mit der Überlegenheit des Halbfinals aufgetreten sind. Es ist der Gipfel einer Geschichte, die für andere eine Inspiration sein sollte. Diese Mannschaft entwickelt sich immer weiter, und doch hat sie weiterhin die Qualitäten, die den Grundstein für die früheren Erfolge deutscher Mannschaften gelegt haben."
Sun: "Hand of Göt! Super-Mario ist Deutschlands Held in der Verlängerung. Super-Joker Götze erzielt in der 113. Minute per Volley großartig das Siegtor gegen Argentinien und bringt Deutschland zum vierten Mal an die Weltspitze."

POLEN:

"Gazeta Wyborcza": "Eine schöne WM. Gold für Deutschland. Es bedurfte eines heroischen Kampfes, bis Mario Götze ein Tor für die am schönsten bei der WM spielenden Mannschaft schoss. Deutschland wurde zum vierten Mal Weltmeister. Das war ein ungewöhnlicher Anblick, ein würdiges, großes Finale."
"Rzeczpospolita": "Gewonnen hat der schöne Fußball, Mario Götze ist der Held des Finales. Leo Messi wird kein Gott wie Diego Maradona sein. Das war ein großes Finale, das dieser WM würdig war. Sowohl die Deutschen als auch die Argentinier wussten, dass dies ihre einzige Chance sein kann, in die Geschichte einzugehen. Die Schritte des argentinischen Tango verwoben sich auf dem Spielfeld mit dem Samba der Deutschen. Und die Deutschen tanzen Samba sieben Mal besser als die Brasilianer."
"Przeglad Sportowy": "Mario Götze gelang in der 113. Minute ein Tor mit Goldgewicht. Dem Gewicht des Goldpokals."

RUSSLAND:

"Sport-Express": "Der Fußball lebt! Deutschland hat es verdient. Die Deutschen waren ihrem Gegner fast in allem überlegen. Das Bundesteam wurde nicht nur zum vierten Mal Weltmeister, sondern stellte nebenbei auch einen Rekord auf: Drei Titel hintereinander für Europa. Auf Wiedersehen in Russland!"
sport.ru: "Dafür lieben wir den Fußball: Er überrascht mit Abwechslung. Aber eine Tatsache bleibt unverändert - 2014 ist Deutschland die beste Fußballnation."

UNGARN:

"Nepszabadsag": "Damit ist Deutschland zum vierten Mal Weltmeister. Schon seit langem konnte man nicht mehr sagen, dass "immer die Deutschen gewinnen", zumal sie zuletzt 1990 bei einer WM gesiegt haben. Hingegen kann man von den seit 21 Jahren nicht mehr siegreichen Argentiniern sagen, dass sie immer verlieren."
"Nemzeti Sport": "Wir Ungarn könnten wieder darüber nachdenken, wie die Sache bei uns (...) laufen sollte: In Deutschland haben sie nach dem Durchrasseln der Nationalelf 2000 die ganze Nachwuchsförderung auf eine neue Grundlage gestellt. Mit viel, viel Arbeit haben sie erreicht, was sie geplant haben - wobei Geschwätz und In-die-Brust-Schlagen auf einem minimalen Stand blieben."

RUMÄNIEN

"Prosport": "Bis auf ein paar wenige Torchancen, wie jene von Higuain oder Palacio ist es den Argentiniern nicht gelungen, das Spiel aufzubauen und Messi war nur der Schatten eines Spielers, der die Partie hätte entscheiden sollen. Es stimmt, Deutschland hat den Sieg verdient, vielleicht auch weil die Argentinier in der Offensive nicht effizient genug waren."

TSCHECHIEN:

"Blesk": "Mario ist ein Gott! Der zerzauste Götze mit dem Gesicht eines Jungen, das erst 22-jährige Spieler-Ass von Bayern München, hat für den Schlüsselmoment in Rio gesorgt. Unter dem Blick von Christus, an den er glaubt. Im berühmtesten Stadion Maracanã. Als Deutschland es das letzte Mal geschafft hatte, da war Mario noch nicht auf der Welt. Seither sind 24 Jahre vergangen."
"Sport": "Götze hat Deutschland zum Titel geschossen! Die Deutschen sind Weltmeister, Messi war im Finale eine Null. Die geölte Maschine blieb selbst im Finale nicht stehen! Die deutschen Fußballer besiegten in einem spannenden Kampf Argentinien. Sie haben dem Star Messi den Weg zur erträumten Trophäe verbaut."
"MF Dnes": "Messi wird kein König, Argentinien trauert und den Fußball regiert Deutschland. Die Mannschaft hat die Welt vor allem mit der Leistung beeindruckt, mit der sie im Halbfinale Brasilien mit 7:1 vernichtete. Gestern hat sie nicht geglänzt. Die Deutschen waren zwar mehr im Ballbesitz und kombinierten in der Hälfte des Gegners. Doch Argentinien konnte im Angriff sehr gefährlich werden."
"Pravo": "Deutschland ist im Fußball-Himmel! Es hat zum vierten Mal in der Geschichte den Fußball-Olymp erreicht."

SLOWAKEI:

"Pravda": "Ein wunderschönes Finale! Argentinien vergab Chancen und wurde von Deutschland dafür bestraft"
"Sport": "Joker Götze begeistert die Deutschen!"
"Hospodarske noviny": "Ein einziger Fehler der Argentinier und Götze schlug zu: Deutschland auf dem Fußball-Thron"

Video zum Thema
kicker.tv Analyse- 14.07., 08:17 Uhr
Endlich Weltmeister - Götze erlöst Deutschland
Mario Götze avancierte in der 113. Minute des WM-Final-Krimis in Rio zum Helden. Mit seinem Traumtor, Ball perfekt mit der Brust angenommen, einmal gedreht und sofort mit links präzise abgeschlossen, schreibt Götze Geschichte und schießt die deutsche Elf zum Titel. Sein elftes Länderspiel-Tor im 35. Spiel, vielleicht eines der schönsten, sicherlich das bedeutendste. Dank Mario Götze ist die DFB-Elf nach 1954, 1974 und 1990 zum vierten Mal Weltmeister!
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