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10.09.2010, 14:50

Für die Austragung der WM 2022

FIFA macht USA Hoffnungen

Kaum ist die WM 2010 in Südafrika vorbei, richtet sich der Fokus auf die kommenden Turniere. In Brasilien, dem Gastgeber der WM 2014, haben am legendären Maracana-Stadion die Renovierungsarbeiten begonnen. Und die Bewerber für die Turniere 2018 und 2022 machen ebenfalls ihre Hausaufgaben. Der Fußball-Weltverband sprach nun den USA ein großes Lob aus.

Sunil Gulati und Harold Mayne-Nicholls
FIFA-Delegationsleiter Harold Mayne-Nicholls (re.) und Sunil Gulati, Chef des US-Bewerbungskomitees, am Washington Monument.
© picture allianceZoomansicht

Eine FIFA-Delegation bereiste die letzten Tage das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", um die in Frage kommenden Spielstätten unter die Lupe zu nehmen. Die Arenen haben bei den Inspekteuren einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.

"Alle Stadien, die wir besucht haben, wären mit ganz kleinen Nachbesserungen großartige Spielstätten für eine Weltmeisterschaft. Daran gibt es keinen Zweifel", betonte FIFA-Delegationsleiter Harold Mayne-Nicholls am Donnerstag (Ortszeit) in Houston/Texas zum Abschluss einer dreitägigen Inspektionsreise.

"Wir haben eine Reihe von exzellenten Stadien und Einrichtungen gesehen. Alle Anforderungen und Erwartungen sollten damit erfüllt werden", betonte Mayne-Nicholls. Die Delegation nahm die potenziellen WM-Stadien in New York, Miami, Dallas und Houston unter die Lupe, außerdem stand ein Besuch im Weißen Haus auf dem Programm.

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Die USA haben sich sowohl für die Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 beworben. Für 2018 wird allerdings eine Bewerbung aus Europa aller Voraussicht nach den Zuschlag erhalten. "Wie es aussieht, dürften sich die Europäer schon mehr als Hoffnung auf die WM 2018 machen können. Das wird international nicht infrage gestellt, auch nicht im Exekutivkomitee der FIFA", hatte FIFA-Präsident Joseph Blatter zuletzt erklärt.

Für das Jahr 2022 haben bisher neben den USA Japan, Südkorea, Katar und Australien ihr Interesse bekundet.

Die USA können allerdings mit mehreren Trümpfen aufwarten. Durch die WM 1994 sowie andere sportliche Großereignisse wie Olympia 1996 hat das Land sein Organisationstalent hinlänglich bewiesen. "Die FIFA weiß, dass wir das können, wir haben es schon einmal gut gemacht - und wir können das noch mal machen", versicherte Sunil Gulati, der Chef des US-Bewerbungskomitees.

Zudem stellen die USA der FIFA einen neuen Besucherrekord in Aussicht. Die bisherige Bestmarke von 3,6 Millionen Besuchern stellte ebenfalls die USA im Jahr 1994 auf.

10.09.10
 
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