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Iran

Iran

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
Portugal

Portugal


IRAN
PORTUGAL
15.
30.
45.






60.
75.
90.















Cristiano Ronaldo verschießt Strafstoß

Nur Rang zwei: Quaresmas Kunstschuss reicht Portugal nicht

Portugal kam gegen den Iran nicht über ein 1:1 hinaus und hat durch ein Gegentor in der Nachspielzeit den ersten Platz in Gruppe B verpasst. Die Iraner spielten durchaus mit und stellten den Europameister über den Großteil der Partie vor Probleme. In der Nachspielzeit hatte der Iran gar die Chance auf den Gruppensieg, schied letztlich aber aus.

Pepe und Cristiano Ronaldo (v.li.)
Viel Redebedarf beim Remis gegen den Iran: Pepe und Cristiano Ronaldo (v.li.).
© Getty ImagesZoomansicht

Irans Nationaltrainer Carlos Queiroz, der selbst zwischen 2008 und 2010 Coach der portugiesischen Auswahl gewesen war, veränderte seine Startelf für dieses Endspiel in Gruppe B im Vergleich zum 0:1 gegen Spanien auf einer Positionen: Jahanbakhsh startete für Ansarifard.

Portugals Auswahlleiter Fernando Santos, schickte nach dem knappen 1:0 gegen Marokko drei Neue aufs Feld: Joao Moutinho, Bernardo Silva und Goncalo Guedes wurden durch Adrien Silva, Ricardo Quaresma und André Silva ersetzt.

Europameister tut sich schwer

Der Iran igelte sich im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Spanien nicht ganz so tief in der eigenen Hälfte ein, überließ Portugal aber dennoch das Heft des Handelns. Der Europameister, der bevorzugt über links angriff, fand dementsprechend früh erste Lücken, Cristiano Ronaldo (3.) und Joao Mario (9.) fehlte es allerdings an Präzision. Der Iran versteckte sich nicht, setzte über Konter immer wieder Nadelstiche, konnte durch Amiri (7.), Rezaeian (22.), Jahanbakhsh (23.) allerdings nicht entscheidend abschließen.

Ein klassischer Quaresma

Ohne, noch wie gegen Spanien, mit sechs Mann auf der hintersten Defensivreihe zu lauern, machte Team Melli den Portugiesen das Leben schwer, verschob geschickt und griff den ballführenden Spieler konsequent an. Die Selecao wusste mit dem Platz nicht wirklich viel anzufangen und wirkte wenig zielstrebig. So musste kurz vor der Pause eine Einzelaktion herhalten: Quaresma zog von rechts ins Zentrum und brachte den Europameister aus 16 Metern per Außenristschuss mit 1:0 in Führung (45.).

WM-Turnierrechner

Nach dem Seitenwechsel hatte Portugal weiter mehr Ballbesitz und nach einem elfmeterwürdigen Foul von Ezatolahi an Cristiano Ronaldo die große Chance auf das 2:0. Der Gefoulte trat selbst an, wurde dieser Verantwortung jedoch nicht gerecht und scheiterte an Beiranvano (53.). Fortan wurde es hektisch: Proteste, Nickeligkeiten und Theatralik prägten in den Folgeminuten das Geschehen.

Mit zunehmender Spielzeit war der Iran gezwungen, offensiver zu agieren - zwei Tore fehlten den Asiaten zum Einzug in die Runde der letzten 16. Bis auf einen Abschluss von Ghoddos blieb Team Melli jedoch zu ungefährlich (72.).

Die Ereignisse überschlagen sich

In den Schlussminuten wurde es noch einmal spannend: Nachdem Cedric die Kugel innerhalb des Strafraums an den ausgestreckten Arm bekommen hatte, entschied Referee Caceres nach erneuter Konsultation des Videomaterials auf Elfmeter. Ansarifard stellte sich dieser Verantwortung und wurde dieser auch gerecht - 1:1 (90.+3). Nun schmissen die Queiroz-Schützlinge alles nach vorne und hatten durch Taremi, der aus fünf Metern freistehend verzog, gar noch die ganz große Chance auf den Sieg und das damit verbundene Weiterkommen (90.+4). Kurz darauf war Schluss.

Damit ist zugleich die Ausgangslage für die bevorstehenden Achtelfinals klar: Die Gruppe B schließt Portugal aufgrund des parallelen Resultats zwischen Spanien und Marokko (2:2) als Zweiter ab - und trifft damit im Moskauer Luschniki-Stadion am kommenden Sonntag (16 Uhr) auf Uruguay, den Ersten der Staffel A.

Weltmeisterschaft, 2018, Vorrunde, 3. Spieltag
Iran - Portugal 1:1
Iran - Portugal 1:1
Spielstätte

In Saransk trafen am Abend Iran und Portugal aufeinander. Es ging um den Einzug ins Achtelfinale.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Iran
Aufstellung:
Beiranvand (2,5) - 
Rezaeian (3,5) , 
Pouraliganji (2) , 
Hosseini (3) , 
Haji Safi (4,5)            
Ezatolahi (2,5)    
Jahanbakhsh (3,5)    
Ebrahimi (4) - 
Taremi (3) , 
Amiri (2,5) - 
Azmoun (4,5)    

Einwechslungen:
56. Mohammadi (3) für Haji Safi
70. Ghoddos für Jahanbakhsh
76. Ansarifard     für Ezatolahi

Trainer:
Queiroz
Portugal
Aufstellung:
Cedric (4,5)    
Pepe (2,5) , 
José Fonte (4,5) , 
Guerreiro (3)    
Ricardo Quaresma (2)            
Joao Mario (5)    
André Silva (4,5)    
Cristiano Ronaldo (4)        

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ricardo Quaresma (45., Rechtsschuss, Adrien Silva)
1:1
Ansarifard (90. + 3, Handelfmeter, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Iran:
Haji Safi
(1. Gelbe Karte)
,
Azmoun
(1.)
Portugal:
Guerreiro
(1. Gelbe Karte)
,
Ricardo Quaresma
(1.)
,
Cristiano Ronaldo
(1.)
,
Cedric
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Beiranvand hält Foulelfmeter von Cristiano Ronaldo (53.)
Portugals Cedric sah nach Schlusspfiff wegen Reklamierens die Gelbe Karte.

Spieldaten

Iran       Portugal
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 7 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 213 : 608 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 139 : 528 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 74 : 80 Fehlpässe
 
Passquote 65% : 87% Passquote
 
Ballbesitz 27% : 73% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 1 : 5 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.06.2018 20:00 Uhr
Stadion:
FIFA WM-Stadion Saransk, Saransk
Zuschauer:
41685
Spielnote:  4
zu Beginn äußerst zäh, Portugals Kreativität kam kaum zur Entfaltung. Nach der Pause viele Fouls, viel Hektik - aber zumindest spannend.
Chancenverhältnis:
5:8
Eckenverhältnis:
1:5
Schiedsrichter:
Enrique Caceres (Paraguay)   Note 4,5
leitete die hektische Partie äußerst großzügig, auch bei Ronaldos Stoß gegen Pouraliganji (81.); gab beide Strafstöße erst nach Video-Hilfe, lag beim Handelfmeter für den Iran dennoch falsch.
Spieler des Spiels:
Ricardo Quaresma
der 34-Jährige sorgte auf beiden Flügeln für Wirbel und schoss Portugal mit einem Geniestreich ins Achtelfinale.

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