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07.12.2017, 22:59

Europa League, 6. Spieltag: Hertha-Remis zum Abschluss

Auch Köln verabschiedet sich aus der Europa League

Der 1. FC Köln hat es verpasst, mit einem Sieg bei Roter Stern Belgrad in der bislang so verkorksten Saison 2017/18 mit der Qualifikation für die Zwischenrunde der Europa League zumindest für ein kleines Ausrufezeichen zu sorgen. Mit dem FC hat sich nach Hoffenheim und Hertha, das zum Abschluss remis gegen Östersund spielte, auch die dritte deutsche Mannschaft nach der Gruppenphase von Europa verabschiedet.

Gruppe H: Belgrad weiter, Köln draußen

Umkämpftes Duell: Kölns Milos Jojic (re.) wird von Vujadin Savic bearbeitet.
Umkämpftes Duell: Kölns Milos Jojic (re.) wird von Vujadin Savic bearbeitet.
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Ein Ticket war in der Gruppe H noch zu vergeben: Köln oder Belgrad, hieß die Frage, die die Serben mit einem 1:0 gegen das Bundesliga-Schlusslicht beantworteten. Köln begann im Spiel eins nach Peter Stöger unter Interimscoach Stefan Ruthenbeck im Hexenkessel "Marakana" durchaus mutig und hatte durch Jojic (14.) auch die erste Chance, in der 22. Minute folgte aber ein Nackenschlag: Roter Stern ging durch Srnic in Führung. Wieder war es danach Jojic (34.), der ebenso wie Clemens (38.) ein Tor für den FC auf dem Fuß hatte. Köln war auch in Durchgang zwei optisch überlegen, ließ aber durch Osako (54.) die nächste Möglichkeit liegen. Der Effzeh bemühte sich, druckvoll war das Spiel der Ruthenbeck-Elf aber nicht. Boakye hätte in der Nachspielzeit alleine vor Horn das 2:0 machen müssen, es blieb aber beim 1:0. Belgrad ist somit weiter, Köln verabschiedet sich von der europäischen Bühne.

Arsenal stand in der Kölner Gruppe schon als Gruppensieger fest, das hinderte die Gunners aber nicht daran, BATE Baryssau abzufertigen. Debuchys Knaller brachte die Wenger-Elf ins Laufen, von Baryssau kam kaum Gegenwehr. Walcott (37.) und Wilshere (43.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Am Ende siegten die Londoner im Schongang 6:0.

Gruppe J: Hertha schickt Östersund auf Rang zwei

Herthas Valentino Lazaro (li.) im Duell mit Alhaji Gero.
Gestoppt: Herthas Valentino Lazaro (li.) im Duell mit Alhaji Gero.
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Für Hertha ging es in der Gruppe J nur noch ums Prestige, gegen Östersunds FK schickte Trainer Pal Dardai daher etliche Spieler aus der zweiten Reihe auf das Feld. "Ich erwarte eine motivierte Mannschaft. Jeder will sich zeigen", meinte der Coach, dessen Sohn Palko sich besonders in Szene setzen konnte. Drei Chancen erarbeitete sich der Trainersohn in Hälfte eins, darunter ein Lattentreffer (18.). Nach der Pause hatten wieder die Berliner die besseren Möglichkeiten, die Schweden gingen aber durch einen abgefälschten Schuss von Papagiannopoulos (58.) in Führung. Die Antwort von Hertha folgte prompt: Dardai bediente Mittelstädt, der sah den freistehenden Pekarik - und schon stand es 1:1 (61.). Der Hauptstadtklub blieb weiter im Vorwärtsgang, Östersund bekam vom Punkt aber noch die Chance zum Sieg: Klinsmann hielt aber den Elfmeter von Nouri (87.).

Im Parallelspiel gewann Bilbao durch den fünften Europa-League-Treffer von Aduriz (70.) und ein Tor von Raul Garcia mit 2:0 in der Ukraine bei Luhansk und sicherte sich mit dem Erfolg aufgrund des direkten Vergleichs (2:2, 1:0) den Gruppensieg vor Östersund.

Gruppe G: Pilsen landet vor Bukarest

In der Gruppe G standen FCSB Bukarest und Viktoria Pilsen bereits vorab als Zwischenrundenteilnehmer fest, den Gruppensieg schnappten sich noch die Tschechen. Hejda sorgte mit seinem Tor in der 29. Minute für den Sieg von Pilsen bei Hapoel Beer Sheva, den Horava (83.) mit dem 2:0 veredelte. Bukarest dagegen ließ sich zu Hause von Lugano überraschen. Daprela (3.) und Vecsei (32.) trafen schon in Hälfte eins gegen die Rumänen, Gnoheres Anschlusstor (60.) reichte nicht.

Gruppe I: Marseille folgt Salzburg

Knapp ging es in Gruppe I zu. Das bereits qualifizierte Salzburg ruhte sich in Marseille nicht aus und hielt die Partie offen. Olympique holte sich aber beim 0:0 den benötigten Punkt für die Zwischenrunde. Konyaspor hoffte vergeblich auf eine Niederlage der Franzosen, das 1:1 (Bourabia, 15./Eigentor Ali Turan, 77.) war ein Muster ohne Wert.

Gruppe K: Pleiten für Lazio und Nizza

Lazio Rom stand schon als Gruppensieger fest, leistete sich bei Zulte Waregem aber eine 2:3-Niederlage. Zwar holten die Italiener ein 0:2 auf, Iseka (83.) ließ die Belgier aber letztlich doch jubeln. Auch das bereits qualifizierte Nizza ging leer aus, bei Vitesse Arnhem gab es ein 0:1 (Castaignos, 85.).

Gruppe L: Zenit bleibt auf Platz eins

Zenit St. Petersburg hat das Endspiel um Platz eins in der Gruppe L bei Real Sociedad mit 3:1 gewonnen und zieht als Gruppensieger in die Zwischenrunde ein. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 waren es Ivanovic (64.) und Paredes (85.), die für klare Verhältnisse verantwortlich zeichneten. Vardar Skopje holte im sechsten Anlauf den ersten Punkt - 1:1 gegen Trondheim.

nik

 
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