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26.02.2016, 09:36

Liverpool: Nach Augsburg wartet Manchester City

Klopp unter Beobachtung der Klub-Bosse

Die Pflichtaufgabe gegen den FC Augsburg hat Jürgen Klopp am Donnerstag erfüllt. Nun kann er sich ganz auf sein erstes Finale mit dem FC Liverpool konzentrieren. Am Sonntag geht es in Wembley gegen Manchester City um den League Cup. Klopp kehrt zurück an jenen Ort, an dem er 2013 das Champions-League-Endspiel verlor.


Aus Liverpool berichtet David Bernreuther

Daumen hoch: Jürgen Klopp nach dem 1:0-Sieg über Augsburg.
Daumen hoch: Jürgen Klopp nach dem 1:0-Sieg über Augsburg.
© imagoZoomansicht

Die vier Tage von Donnerstag bis Sonntag bezeichnete Klopp vorab als "speziell und außergewöhnlich wichtig". Die erste von zwei Aufgaben hat sein Team nun gelöst. Dank einer im Vergleich zum 0:0 im Hinspiel vor einer Woche deutlich verbesserten Leistung erreichte der FC Liverpool das Achtelfinale der Europa League. "Mit der Art des Spiels bin ich komplett zufrieden", meinte Klopp. Beim verdienten 1:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg ließen die Reds lediglich viel zu viele Chancen aus, sodass sie am Ende noch einmal zittern mussten.

In der Wahrnehmung der Fans und der Medien in Liverpool hatte das Spiel gegen Augsburg ohnehin nur untergeordnete Bedeutung. Der Fokus richtet sich schon seit Tagen in erster Linie auf das League-Cup-Finale am Sonntag, wenn es für Klopp um seinen ersten Titel mit dem FC Liverpool geht.

Auch Emre Can hatte gleich nach dem Weiterkommen gegen Augsburg die nächste Aufgabe im Kopf: "Heute dürfen wir den Sieg noch genießen, aber morgen konzentrieren wir uns voll auf Manchester City", sagte der deutsche Mittelfeldspieler. "Jeder Fußballer träumt davon, ein Finale in Wembley zu spielen. Wir werden alles dafür tun, als Sieger vom Platz zu gehen."

Jeder Fußballer träumt davon, ein Finale in Wembley zu spielen.Emre Can

Im Vergleich zum Hinspiel in Augsburg hatte Klopp seine Startelf nur auf einer Position verändert. Für Kolo Touré rückte Lucas in die Innenverteidigung, weil dieser in puncto Passspiel besser sei. Leistungsträger für das Finale zu schonen, kam nicht infrage, wie der deutsche Coach bereits im Vorfeld betont hatte. Auch Daniel Sturridge und Coutinho, die nach Verletzungspausen erst vor kurzem ihr Comeback gegeben hatten, standen erneut in der Startelf. "Sie sind beide sehr wichtig für uns", meinte Klopp. "Aber wir brauchen sie in der besten Verfassung, und die bekommst du nur durch Training und Spiele."

Wann platzt der Knoten? Reds-Stürmer Daniel Sturridge und Coach Jürgen Klopp (re.).
Wann platzt der Knoten? Reds-Stürmer Daniel Sturridge und Coach Jürgen Klopp (re.).
© imago

Ein Tor gelang am Donnerstag trotz bester Chancen und zahlreicher guter Offensivaktionen aber weder Sturridge noch Coutinho oder dem Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino. "Das war das Problem", sagte Klopp mit Blick auf die heikle Schlussphase. "Wenn du ein Spiel nicht entscheiden kannst, läuft es immer so." Gegen Augsburg reichte es trotz dieser Abschlussschwäche zum Sieg. Gegen Manchester City sollte sich der FC Liverpool so eine Fahrlässigkeit aber nicht erlauben.

Zum Spiel in Wembley am Sonntag werden übrigens auch die Klub-Eigentümer John W. Henry, Tom Werner und Mike Gordon aus den USA anreisen. Das Trio wird zum ersten Mal seit dem 22. Oktober gemeinsam ein Match besuchen. Damals kamen die Bosse zum ersten Heimspiel unter Jürgen Klopp, in der Europa League spielte Liverpool 1:1 gegen Rubin Kasan.

26.02.16
 
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