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13.03.2014, 23:01

Europa League: Betis siegt im Sevilla-Derby

Gomez schockt Juve - Benfica erobert die White Hart Lane

Mario Gomez hat der Fiorentina mit seinem 1:1 bei Juventus die Tür ins Viertelfinale der Europa League aufgestoßen. Für Tottenham könnte der Weg nach dem 1:3 gegen Benfica aber ein Ende finden. Gute Aussichten hat Betis nach einem überraschenden Sieg im Derby von Sevilla. Im klangvollen Duell zwischen Porto und Neapel sicherten sich die Portugiesen einen kleinen Vorteil. Hart umkämpft, aber torlos war das Aufeinandertreffen von Basel und Salzburg, während Valencia schon für das Viertelfinale planen kann.

Als Joker erfolgreich: Mario Gomez ließ die Juventus-Fans verstummen.
Als Joker erfolgreich: Mario Gomez ließ die Juventus-Fans verstummen.
© Getty Images

Gomez dämpft Juve-Hoffnung

Als ganz großer Favorit gilt Juventus Turin - schließlich wird das Finale im Stadion der Alten Dame ausgetragen. Gegen Ligakonkurrent Florenz verpasste Juve, den Grundstein auf dem Weg ins eigene Stadion zu legen. Nach dem 1:0 am vergangenen Samstag in der Serie A hatten die Turiner gegen die aggressiv agierende Fiorentina trotz der frühen Führung durch Vidal (3.) kein leichtes Spiel. Juve-Präsident Andrea Agnelli hatte vor der "Viola" gewarnt, schließlich waren "sie das einzige Team, das uns in der Serie A diese Saison geschlagen hat". Gewonnen hat Florenz nicht, aber der eingewechselte deutsche Nationalstürmer Gomez sorgte mit dem Tor zum 1:1 für eine klasse Ausgangsposition.

Heißes Derby in Sevilla: Betis überrascht

Ein Duell der Ligakonkurrenten gab es auch in Spanien: Der FC Sevilla bat Real Betis zum feurigen Stadtderby- das erste auf europäischer Ebene. Und die "Verdiblancos", in der Liga abgeschlagen Letzter, überraschten die Heimelf. Baptistao ließ Betis per Flugkopfball nach einer Viertelstunde jubeln. "Wir würden sicherlich einen großen Fehler machen, darauf zu achten, wo sie gerade stehen", hatte Trainer Unai Emery gewarnt, doch sein Team, konnte auf den Rückstand nicht antworten. Einbahnstraßenfußball - ohne Erfolg. Vielmehr legte Betis-Joker Sevilla mit dem 2:0 für die Gäste nach.

Spurs: Wiedergutmachung geht schief

Nach dem 0:4 in der Liga gegen Chelsea wollte sich Tottenham an der heimischen White Hart Lane rehabilitieren, doch dieses Unterfangen ging schief. Benfica unterstrich, wieso man zuvor achtmal in Folge ohne Gegentor blieb. Hinten kompakt, vorne gefährlich. Die Spurs, ohne Innenverteidiger und Kapitän Dawson, mussten nach einem blitzsauberen Konter der Gäste nach 15 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen, nach einer Stunde stand es nach einem Luisao-Kopfball gar 0:2. Eriksens Freistoßtreffer ließ die Engländer hoffen, ehe Luisao erneut zuschlug.

Alkmaar knapp, Lyon deutlich

Ein Handelfmeter-Tor von Johannsson nach einer knappen halben Stunde reichte Alkmaar zum Sieg gegen das druckvoll pressende Anschi. Kerzhakov kam zwar mit der Hand noch an den Ball, doch der ging über den Keeper der Russen ins Tor. Pech hatte Machatschkala bei einem Lattenknaller von Aliyev.

Pilsen, das in der Zwischenrunde in der Fremde in Donezk mit einem 2:1 das Weiterkommen sicherte, hatte in Lyon nichts zu bestellen. Die Tschechen führten zwar doch der zweifache Torschütze Fofana brachte Olympique in die Spur. Lacazette und Mvuemba, der ein punktgenaues Zuspiel von Malbranque verwertete, drehten das Spiel.

Ein enges Duell gab es in Basel zwischen dem FC und Salzburg.
Ein enges Duell gab es in Basel zwischen dem FC und Salzburg.
© picture-allianceZoomansicht

Salzburg "patzt" erstmals

Acht Spiele, acht Siege - mit dieser makellosen Bilanz reiste RB Salzburg nach Basel und wollte die Serie natürlich am 47. Geburtstag von Trainer Roger Schmidt fortsetzen. Die Österreicher legten auch mit jeder Menge Energie los, etwas Zählbares blieb den Gästen aber versagt. Basel arbeitete sich nach und nach in die Partie und verzeichnete gegen Ende des ersten Durchgangs auch erste Chancen. Das Spiel blieb bis zum Schluss eng und vor allem heiß umkämpft - allerdings auch torlos. Sechsmal gab es jedoch Gelb, mit Folgen für Salzburgs Innenverteidiger Hinteregger: Für das Rückspiel am kommenden Donnerstag ist er gesperrt.

Jackson gibt Porto den Vorteil

Es klingt nach Champions League, ist aber in der Tat "nur" ein Duell im Achtelfinale der Europa League: Porto gegen Neapel. Als Gruppendritte mussten beide Teams den "Abstieg" aus der Königsklasse hinnehmen. Die Portugiesen schmissen in der Zwischenrunde dann gleich ohne einen Sieg die Eintracht aus Frankfurt aus dem Wettbewerb (2:2, 3:3), und es könnte noch weiter gehen für die Portugiesen. Denn im Heimspiel gegen Neapel gab es unter dem neuen Trainer Luis Castro einen 1:0-Erfolg. Dabei war Porto in der ersten Hälfte überlegen, blieb aber torlos. Seinen Anteil daran hatte auch Schiedsrichter Pavel Kralovec aus Tschechien, der einen regulären Treffer von Carlos Eduardo wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gab - Fehlentscheidung! Doch als Napoli im zweiten Durchgang aufkam, schlug der Goalgetter zu: Jackson Martinez nahm eine zu kurze Kopfballabwehr nach einer Ecke volley und traf zum 1:0, das Porto ein kleines Polster für das Rückspiel gibt.

Valencia schon so gut wie durch

Mehr als eine Vorentscheidung hat schon der FC Valencia als Gast von Ludogorez Rasgrad erreicht. Die Spanier gingen in der in Sofia ausgetragenen Partie schon in der 5. Minute durch Barragan in Führung und ließen sich auch durch eine überzogene Rote Karte gegen Keita nicht aus dem Konzept bringen. Valencias Schlussmann Diego Alves parierte den auf Keitas Foul folgenden Strafstoß von Bezjak, Fede erzielte noch vor der Pause mit einer schönen Direktabnahme den Treffer zum 2:0. Der Erfolg der "Fledermäuse" geriet in der Folge nie in Gefahr, Senderos sorgte per Kopf sogar noch für das 3:0, das Valencia ganz beruhigt in das Rückspiel gehen lässt. In dem wird Juninho Quixada fehlen: Der Brasilianer in Diensten von Rasgrad handelte sich in der Schlussphase noch einen Platzverweis ein.

Bilder des Spieltages
Europa League, 2013/14, Achtelfinale
Europa League, 2013/14, Achtelfinale
Dank nach oben

Pandev brachte Napoli in Front und bedankt sich bei höheren Mächten.
© Getty Images

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