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Juventus Turin

Juventus Turin

Italien
0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hinspiel: 1:2
Nach Hin- & Rückspiel: 1:2
Benfica Lissabon

Benfica Lissabon

Portugal

JUVENTUS TURIN
BENFICA LISSABON
15.
30.
45.



60.
75.
90.
















Juventus Turin scheidet kurz vor dem "Finale a casa" aus

Benfica erkämpft sich den Traum vom Triple

Der Traum vom "Finale a casa" ist ausgeträumt: Juventus Turin scheitert im Europa-League-Halbfinale auf dem Weg ins Endspiel im eigenen Stadion an Benfica Lissabon. Das 0:0 im Rückspiel reichte den Italienern nicht, um die 1:2-Hinspiel-Pleite vergessen zu machen. Die Portugiesen haben nun die Chance, die Schmach aus dem Vorjahr, als man im Finale dem FC Chelsea 1:2 unterlag, wieder auszubügeln und das Triple klar zu machen.

Jan Oblak (hinten), Andrea Pirlo (re.)
Mit den Fingerspitzen: Jan Oblak (hinten) rettete gegen Andrea Pirlo (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Juventus-Coach Antonio Conte hatte beim 3:1-Sieg gegen Sassuolo Calcio noch Barzagli, Ogbonna, Isla und Marchisio eine Chance gegeben. Nun setzte er mit Caceres, Bonucci, Lichtsteiner und der wiedergenesene Vidal wieder auf bewährtes Personal.

Benfica Lissabon hatte seit dem Hinspiel in der heimischen Liga frei. Trainer Jorge Jesus nahm nach dem 2:1-Erfolg trotzdem vier Änderungen vor: Statt Artur Moraes stand die etatmäßige Nummer eins Oblak zwischen den Pfosten. Zudem fehlte André Gomes gelbgesperrt, Sulejmani und Cardozo saßen auf der Bank. Dafür durften Ruben Amorim, Gaitan und Lima von Beginn an ran.

Und auch sie hatten Anteil daran, dass Benfica in der Anfangsphase mehr Druck machte als die Hausherren. Die konzentrierten sich erst einmal darauf, nicht wie im Hinspiel ein frühes Gegentor zu kassieren - was diesmal gut klappte. Nach acht Minuten traute sich die "Alte Dame" nach vorne, Oblak lenkte Pirlos Distanzschuss über die Latte.

In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel. Lissabon ließ das Leder in den eigenen Reihen rotieren und suchte die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr. Juve hingegen stand hinten sicher und wagte sich immer wieder mit schnellen Kombinationen in die Offensive. Wirkliche Hochkaräter blieben aber auf beiden Seiten Mangelware.

Nach einer guten halben Stunde verlagerte sich das Spiel zusehends in die Hälfte der Adler, weil Juve mehr und mehr das Kommando übernahm. Die Conte-Schützlinge entschieden reihenweise Zweikämpfe für sich. Einziges Manko blieb das Fehlen herausragender Tormöglichkeiten. Kurz vor dem Pausenpfiff allerdings hatte Bonucci per Kopf Pech (43.) und Luisao rettete nach einem Flugkopfball von Vidal auf der Linie (45.+1).

Zweimal Gelb in sechs Minuten, zweimal Rot an der Seite

Paul Labile Pogba (re.), Lazar Markovic
Intensives Beharken: Paul Labile Pogba (re.) und Lazar Markovic schenken sich nichts.
© Getty ImagesZoomansicht

Zunächst schien es so, als hätte Juve die Überlegenheit aus den Minuten vor der Halbzeit konservieren können. Dann aber schockte Rodrigo die Italiener mit seinem plötzlichen Schuss (50.). Dieser wirkte wie ein Wachmacher für seine Kollegen, die wieder Spaß am eigenen Offensivspiel fanden. Gaitan und Rodrigo ließen aber die letzte Konsequenz vermissen (52., 56.).

Mitten in diese Phase fielen auch eine Reihe von Gelben Karten, die Schiedsrichter Mark Clattenburg zückte. Perez kam dabei besonders schlecht weg, sah innerhalb von sechs Minuten zweimal Gelb. In Addition bedeutete das Gelb-Rot (67.). Die Iberer mussten die Schlussphase also zu zehnt überstehen, igelten sich um den eigenen Strafraum herum ein und verteidigten das 0:0 mit allen Kräften.

In der 82. Minute ließen die Italiener ihre Fans endlich jubeln - doch dann ertönte ein Pfiff. Osvaldo hatte nach einem artistischen Querpass von Pogba eingenetzt. Allerdings war der 21-Jährige im Abseits gestanden. Der Treffer zählte nicht.

Kurz vor Schluss wurde es hitzig: An der Seitenlinie sahen der Auswechselspieler Vucinic und der ausgewechselte Markovic nach einer Rudelbildung jeweils Rot (89.). Garay musste kurz darauf verletzt vom Feld getragen werden, nachdem ihn Pogba unabsichtlich mit dem Fuß am Kopf erwischt hatte. Benfica musste die restlichen Minuten also zu neunt überstehen. Und schaffte dies auch! Die Portugiesen retteten das 0:0 über die Zeit und zogen so ins Endspiel ein. Für die Conte-Schützlinge ist der Traum vom "Finale a casa" hingegen geplatzt.

Kommenden Montag (21 Uhr) ist Juventus Turin in der Liga bei Atalanta Bergamo gefordert und kann unter Umständen bereits die Meisterschaft klar machen. Benfica Lissabon spielt tags zuvor (17 Uhr) gegen Vitoria Setubal. Das Finale der Europa League steigt am 14. Mai im Juventus Stadium in Turin. Die Adler werden gerne wiederkommen.

Europa League, 2013/14, Halbfinale
Juventus Turin - Benfica Lissabon 0:0
Juventus Turin - Benfica Lissabon 0:0
Los geht's

Die Spieler von Juventus Turin und Benfica Lissabon stehen vor dem Anpfiff des Rückspiels bereit
© getty images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Juventus Turin
Aufstellung:
Buffon
Bonucci    
Vidal    
Pirlo
Pogba
Asamoah    
F. Llorente    

Einwechslungen:
73. Giovinco für Bonucci
78. Osvaldo für F. Llorente
79. Marchisio für Vidal

Trainer:
Conte
Benfica Lissabon
Aufstellung:
Oblak    
Luisao
Garay
Perez    
Gaitan    
L. Markovic        
Rodrigo        

Einwechslungen:
69. André Almeida für Rodrigo
76. Salvio     für Gaitan
86. Sulejmani für L. Markovic

Trainer:
Jorge Jesus

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Rote Karten
Juventus:
Vucinic
(89., Rangelei)
Benfica:
L. Markovic
(89., Rangelei)

Gelb-Rote Karten
Juventus:
-
Benfica:
Perez
(67.)

Gelbe Karten
Juventus:
Asamoah
(1. Gelbe Karte)
Benfica:
Rodrigo
(1. Gelbe Karte)
,
Oblak
(1.)
,
Salvio
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Juves Ersatzspieler Vucinic und Benficas bereits ausgewechselter Markovic sahen nach einer Rangelei jeweils die Rote Karte (89.).

Spielinfo

Anstoß:
01.05.2014 21:05 Uhr
Stadion:
Juventus Arena, Turin
Zuschauer:
40775
Schiedsrichter:
Mark Clattenburg (England)