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Borussia Dortmund |
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FC Kopenhagen |
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1:0 (0:0)Hinspiel: 1:0Nach Hin- & Rückspiel: 2:0 |
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Personal: Aus der zuvor in Köln siegreichen Elf strich Matthias Sammer vier Akteure: Amoroso (verletzt), Koller (Sperre), Ewerthon (ohne Spielberechtigung) und Reuter. Herrlich, Sörensen, Heinrich und Oliseh nahmen ihre Plätze ein. Kopenhagens Coach Hans Backe verzichtete gegenüber dem Hinspiel (0:1) auf Torhüter Pedersen und Poulsen (Sperre); Kihlstedt und Christiansen vertraten sie.
Die 3. Runde im Überblick Das Spiel im Live-Ticker
Taktik: Um links nicht wieder so in Bedrängnis zu geraten wie vor zwei Wochen, installierte Sammer mit Heinrich zusätzliches Personal auf dieser Seite. Die dritte Angriffsposition neben Sörensen und Herrlich teilten sich Ricken und Rosicky. Sie zogen einen Pendelverkehr zwischen Mittelfeld und Sturm auf. Kopenhagen, eine gefestigte und eingespielte Formation mit auffallend hohem Maß an taktischem Geschick, trat dem BVB im konsequent praktizierten 4-4-2-System entgegen. Ausgangspunkte vieler Angriffe: die Außenbahnen. Und von hinten schalteten sich Rytter (rechts) und Jensen ein; vor ihnen machten Bisgaard und Röll Druck.
Analyse: Allein wenn Rosicky tief in die Trickkiste griff und Pässe wie aus dem Lehrbuch schlug, sprang Dortmunds Kombinationsmaschine an. Weil vorne die Durchschlagskraft fehlte (Ricken, Sörensen, Heinrich), Ricken eifrig, aber unproduktiv spielte, und sich Rosicky (bei aller Raffinesse) längere Auszeiten gönnte, stieg der Zitterfaktor auf zerfurchtem Boden. Erschwerend kam hinzu, dass sich die ballsicheren, technisch versierten Gäste verstärkt in Borussias Hälfte einnisteten und turbulente Szenen im BVB- Strafraum heraufbeschworen. In erster Linie ihrer Abschlussschwäche und einer Portion Pech (Evanilson rettete gegen Fernandez auf der Linie) hatten sie es zuzuschreiben, dass Dortmund für sie die Endstation im diesjährigen UEFA-Cup-Wettbewerb bedeutete.
Fazit: Nur mühsam zwängte sich Borussia durch dieses UEFA-Cup-Nadelöhr. Wundersam inspiriert zeigte sich Dortmund nicht; unbequeme Kopenhagener verhinderten eine kreative Ausschmückung dieses Fußball-Abends.
Von Thomas Hennecke
