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29.08.2017, 11:20

Kuntz nominiert fünf Titelverteidiger und 14 Neulinge

Neustart der U-21-Europameister

Mit sechs Europameistern, 14 Neulingen und einem neuen Vertrag bis 2020 ausgestattet geht U-21-Nationaltrainer Stefan Kuntz in die nächste Amtsperiode. Waldemar Anton (Hannover 96), Thilo Kehrer (FC Schalke 04), Lukas Klünter (1. FC Köln), Nadiem Amiri (TSG 1899 Hoffenheim) und Levin Öztunali (1. FSV Mainz 05) waren bereits beim Titelgewinn in Krakau (1:0 im Finale gegen Spanien) im Kader, wobei auch Klünter noch auf seinen ersten Einsatz in einem offiziellen U-21-Länderspiel wartet.

Jonathan Tah
Zurück im Kreis der U 21: Leverkusens Jonathan Tah.
© imagoZoomansicht

Zudem kehren mit Jonathan Tah, der die EM verletzungsbedingt knapp verpasst hatte, der lange Zeit verletzte Lukas Klostermann sowie der knapp an einer EM-Nominierung gescheiterte Timo Baumgartl in den Kreis der U 21 zurück. Unter den potenziellen Debütanten finden sich gleich fünf Spieler von Zweitligaklubs sowie mit dem Bremer Bruderpaar Johannes und Maximilian Eggestein eine Besonderheit. "Nach dem EM-Titelgewinn in Polen stehen wir mit dieser Mannschaft nun vor einem Neuanfang. Ich freue mich darauf, das Team über eine komplette Qualifikationsphase zu begleiten, und bin auf die vielen neuen Spieler in unserem Kader gespannt", so Kuntz, "Ziel ist die Qualifikation für die EM 2019 in Italien und die Weiterentwicklung der einzelnen Spieler." Den Begriff Titelverteidigung vermied Kuntz dabei. Die U-21-EM 2019 dient auch als europäische Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Als einziger U-21-Europameister, der noch spielberechtigt wäre, fehlt Felix Platte im Aufgebot. Torsten Frings und Kuntz hatten sich zuvor darüber abgestimmt. Der Stürmer konnte wegen einer Blessur nicht voll trainieren und wurde deswegen für keines der beiden Spiele nominiert und soll in Ruhe in Darmstadt in Tritt kommen.

Auch auf Mahmoud Dahoud verzichtete Kuntz, für den Dortmunder wurde Unions Marcel Hartel nachnominiert.

In der Länderspielpause wartet zunächst ein Testspiel in Paderborn am kommenden Freitag gegen Ungarn (18 Uhr) sowie vier Tage später in Osnabrück das erste EM-Qualifikationsspiel gegen Kosovo (19 Uhr). Zudem muss sich die DFB-Auswahl gegen Aserbaidschan, Norwegen, Israel und Irland durchsetzen.

Der deutsche Kader

Tor: 23 Svend Brodersen (FC St. Pauli), 1 Nils Körber (Preußen Münster), 12 Alexander Nübel (FC Schalke 04)
Abwehr: 6 Waldemar Anton (Hannover 96), 5 Timo Baumgartl (VfB Stuttgart), 13 Jannes Horn (1. FC Köln), 20 Thilo Kehrer (FC Schalke 04), 3 Lukas Klostermann (RB Leipzig), 2 Lukas Klünter (1. FC Köln), 14 Pascal Stenzel (SC Freiburg), 4 Jonathan Tah (Bayer 04 Leverkusen)
Mittelfeld/Sturm: 10 Nadiem Amiri (TSG 1899 Hoffenheim), 15 Aymen Barkok (Eintracht Frankfurt), 18 Marcel Hartel (Union Berlin), 19 Johannes Eggestein (SV Werder Bremen), 8 Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen), 17 Florian Neuhaus (Fortuna Düsseldorf), 7 Levin Öztunali (1. FSV Mainz 05), 16 Suat Serdar (1. FSV Mainz 05), 22 Janni Serra (Borussia Dortmund), 21 Tim Skarke (1. FC Heidenheim), 9 Cedric Teuchert (1. FC Nürnberg), 11 Gian-Luca Waldschmidt (Hamburger SV)

Michael Pfeifer/jer

 
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