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Deutschland

Deutschland

8
:
0

Halbzeitstand
4:0
Rumänien

Rumänien


DEUTSCHLAND
RUMÄNIEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.









Deutsche U 21 zerlegt Rumänien

Mallis Blitztreffer: Der Startschuss einer 8:0-Gala

Die U-21-Auswahl stellte trotz des bereits feststehenden Play-off-Einzugs im abschließenden Gruppenspiel gegen Verfolger Rumänien eindrucksvoll unter Beweis, warum der Gruppensieger nur Deutschland heißen konnte. Am Ende fertigte die Elf von Horst Hrubesch völlig überforderte Gäste mit 8:0 ab und blieb damit auch im 22. Qualifikations-Match in Serie unbesiegt.

Durch den 2:0-Erfolg gegen Irland hatte die deutsche U-21-Auswahl bereits den vorzeitigen Einzug in die EM-Play-offs geschafft, sodass die abschließende Partie gegen Rumänien einen niedrigeren Stellenwert einnahm. Diese nutzte Trainer Horst Hrubesch, um etwas an der Personalschraube zu drehen, zumal mit Meyer (Absage wegen grippalen Infekts), Leno (Adduktorenprobleme) und Bittencourt (Gelbsperre) drei potenzielle Stammkräfte nicht zur Verfügung standen. Schließlich entschied sich der Coach für vier Veränderungen: J. Hofmann, da Costa, Malli und Heintz ersetzten Korb, Geis, Schulz und Bittencourt.

Die Wechsel sollten sich bezahlt machen, denn die DFB-Auswahl legte los wie die Feuerwehr: Nach nicht einmal 30 Sekunden klingelte es erstmals, nachdem Can eine Flanke von J. Hofmann auf den Elfmeterpunkt direkt in den Lauf von Malli weiterleitete, der anschließend Keeper Branescu umkurvte und locker einschob (1.).

Deutsche Jubeltraube
Beim 8:0 gegen Rumänien durfte die DFB-Auswahl häufig jubeln.
© imagoZoomansicht

Das Hofmann-Duo wirbelt

Die rumänische Defensive wirkte völlig überfordert, naiv, fand kaum Zugriff in den Zweikämpfen und ließ die Offensivkräfte der DFB-Elf permanent gewähren. So auch in der 12. Minute, als das Hofmann-Duo mal wieder Schlagzeilen schrieb: Jonas brach links durch und bediente Philipp im Zentrum, der nur noch den Fuß hinhalten musste - 2:0! Nur vier Zeigerumdrehungen später verlagerte sich das Geschehen auf die linke Seite: Can führte einen Freistoß an der Außenlinie schnell aus, Younes drang in den Strafraum ein, tanzte locker an Balasa vorbei und schloss dann eiskalt ins lange Eck ab (16.).

Nach der Turbo-Anfangsviertelstunde nahm die Hrubesch-Elf ein wenig den Fuß vom Gaspedal, ließ die Osteuropäer zumindest ein bisschen aufkommen, mehr als Halbchancen (26., 37.) kamen dabei aber nicht heraus. Wenn die Hausherren das Tempo nur ein wenig anzogen, wurde die rumänische Defensive bereits kräftig durcheinandergewirbelt. Einzig die schwache Chancenverwertung von P. Hofmann verhinderte einen noch höheren Zwischenstand. Erst klärte Tiru einen Schuss des Lauterers kurz vor der Linie (35.), dann klatschte die Kugel gegen den Querbalken (37.).

Wenn es beim einen Hofmann nicht klappte, musste es eben der Namensvetter richten. Nach einem haarsträubenden Fehler von Tiru setzte Malli den Neu-Mainzer stark mit einer Hereingabe von links in Szene. Hofmann nahm die Kugel kurz an, narrte zwei Gegenspieler, schob dann aus sechs Metern cool ins linke Eck ein (44.) und markierte den deutlichen sowie hochverdienten Pausenstand.

Schulz fügt sich nahtlos ein

Mit frischem Personal (U-19-Europameister Stark und Schulz) ging der DFB-Nachwuchs den zweiten Durchgang wesentlich lockerer an. Die taktischen Veränderungen zogen eine knapp 15-minütige Anlaufphase nach sich, ehe der feststehende Play-off-Teilnehmer wieder zielstrebig nach vorne agierte. Leitner hatte nach einem von Stark verlängerten Eckstoß Pech, dass Branescu seinen Kopfball an die Latte lenkte (60.), P. Hofmann vergab per Volley aus fünf Metern einen weiteren Hochkaräter (61.). Im dritten Anlauf binnen kürzester Zeit klappte es aber mit dem fünften Treffer: Nach einem sehenswerten Doppelpass zwischen Schulz und Can an der Sechzehnerkante tauchte der Herthaner frei vor Torhüter Branescu auf und verlud diesen (63.).

Malli (66.) und Leitner (77.) verpassten es, zu erhöhen. Dafür war dann da Costa zuständig: Nach einem Sololauf von Schulz netzte der Ingolstädter aus 16 Metern per strammen Rechtsschuss ein (80.). Einen Wehrmutstropfen brachte die Schlussphase allerdings mit sich: Antreiber Can verletzte sich nach einem Zweikampf mit Balasa (82.), biss aber auf die Zähne, machte weiter und sah noch zwei weitere Treffer seiner Kollegen: Stark per Kopf (86.) und J. Hofmann mit seinem zweiten Treffer (89.) setzten den krönenden Abschluss für einen Kantersieg.

Am Freitag wird in Nyon Deutschlands Gegner für die Play-offs am 9./10. und 13./14. Oktober ausgelost. Nur die Sieger der sieben Duelle qualifizieren sich für die Endrunde in Tschechien, wo im Sommer 2015 auch die Olympia-Tickets vergeben werden.

Am Donnerstag, den 13. November (18 Uhr) testet die U-21-Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Ingolstadt.

05.09.14
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Deutschland
Aufstellung:
Horn (2) - 
da Costa (2)    
Knoche (1,5) , 
Heintz (1,5) , 
C. Günter (2)    
Can (1,5) , 
Leitner (2,5)    
Hofmann (1)        
Malli (2)        
Younes (2)        
P. Hofmann (3)    

Einwechslungen:
46. N. Schulz (2)     für C. Günter
46. Stark (2)     für Younes
67. Klaus für Malli

Trainer:
Hrubesch
Rumänien
Aufstellung:
Branescu (4) - 
Balasa (5) , 
Tiru (5,5) , 
Boldor (5) , 
Filip (5) - 
Nedelcu (5) , 
Cretu (5) - 
Bumba (5)    
Iancu (4,5)        
Tanase (5)    
Puscas (4,5)

Einwechslungen:
24. Rotariu (4) für Tanase
55. Buziuc (5) für Iancu
67. Popadiuc für Bumba

Trainer:
Stelea

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Malli (1., Rechtsschuss, Can)
2:0
P. Hofmann (12., Linksschuss, Hofmann)
3:0
Younes (16., Rechtsschuss, Can)
4:0
Hofmann (44., Linksschuss, Malli)
5:0
N. Schulz (63., Linksschuss, Can)
6:0
da Costa (80., Rechtsschuss)
7:0
Stark (86., Kopfball, Leitner)
8:0
Hofmann (89., Linksschuss)

Spielinfo

Anstoß:
09.09.2014 18:00 Uhr
Stadion:
MDCC-Arena, Magdeburg
Zuschauer:
2163
Spielnote:  1,5
einseitiges, aber sehr kurzweiliges Spiel mit vielen starken deutschen Kombinationen, Torszenen und Treffern.
Chancenverhältnis:
18:4
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Benoit Bastien (Frankreich)   Note 2
keine Probleme in einem harmlosen Spiel.
Spieler des Spiels:
Jonas Hofmann
Auch in hohem Tempo sehr ballsicher mit Zug zum Tor und starker Übersicht, auch defensiv wirkungsvoll.