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10.02.2014, 12:19

Hamburg II: Owomoyela als Hoffnungsträger

Cardoso schließt Rücktritt aus

Nicht nur bei den Profis - auch rund ums Regionalligateam des Hamburger SV herrscht dicke Luft. Trainer Rodolfo Esteban Cardoso wird im Sommer aufhören, jedoch nicht vorzeitig zurücktreten. Hoffnungsträger ist Patrick Owomoyela: Der 34-Jährige unterschrieb einen Vertrag bei der HSV-Reserve und soll als Leitwolf die jungen Spieler führen.

Enttäuscht: Hamburgs U-23-Coach Rodolfo Esteban Cardoso.
Enttäuscht: Hamburgs U-23-Coach Rodolfo Esteban Cardoso.
© ImagoZoomansicht

Mit den Worten "Spaß hatte ich weniger" verabschiedete sich Owomoyela als Co-Kommentator des Bundesligaspiels HSV gegen Hertha BSC. Denn nach dem 0:3 ist der Job als TV-Mann in Gefahr: Der 34-Jährige könnte schneller als erwartet als Retter sein Bundesliga-Comeback feiern. Dabei hatte der gebürtige Hamburger Ende Januar den HSV-Vertrag in dem Bewusstsein unterschrieben, dem Regionalliga-Team im Abstiegskampf helfen zu können.

Seit November hatte sich der Rechtsverteidiger, der mit Borussia Dortmund zweimal Deutscher Meister wurde, beim HSV-Nachwuchs fit gehalten. Und in den Testspielen offenbarte er trotz fehlender Spritzigkeit und mit 80 Prozent Kraft seine im Regionalliganiveau herausragenden Qualitäten. "Die Aufgabe bei Sky ließe sich sicher mit dem Aufwand bei der Zweiten des HSV vereinbaren und bietet mir auch eine berufliche Perspektive", sagt Owomoyela.

Der eine Leitwolf (auf dem Platz) fraglich - der andere (auf der Trainerbank) demontiert: Am Donnerstag wurde Rodolfo Cardoso mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. "Ich bin sehr enttäuscht, dass ich das aus der Presse erfahren habe", kommentierte der Argentinier. Ein Trainerwechsel an sich ist angesichts Cardosos Bilanz seit seinem Amtsantritt 2009 sicher nicht von der Hand zu weisen: So stehen die Ränge 13, 5, 8, 8, 14 und aktuell 12 zu Buche, obwohl Nachwuchschef Michael Schröder öffentlich von der 3. Liga träumt und der Etat groß genug für die Spitzengruppe sein dürfte.

Aber der Stil stieß nicht nur bei Cardoso und seinem Co-Trainer Soner Uysal (36) übel auf. Denn als Nachfolger ist Josef Zinnbauer im Gespräch - und der arbeitete zuletzt beim Karlsruher SC mit dem derzeitigen HSV-Sportchef Oliver Kreuzer zusammen.

"Ich bin jetzt fast 18 Jahre im Verein. Da hätte ich mir einen besseren Umgang gewünscht", sagte der 45-Jährige, der nicht nur im Regionalliga-Abstiegskampf steckt, sondern im März auch noch seine Prüfungen für die Fußballlehrer-Lizenz vor der Brust hat. Einen - eigentlich logischen - sofortigen Rücktritt lehnte Cardoso ab: "Ich lasse meine Jungs jetzt nicht im Stich!"

Harald Borchardt

 

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