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14.01.2013, 10:07

Wuppertal: Präsident legt Amt nieder

Runge: Das Ende einer Ära

Der langjährige Präsident des Wuppertaler SV, Friedhelm Runge, hat am Samstag, nach über 20 Jahren im Amt, seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Nach vehementen Rücktrittsforderungen der letzten Zeit will der 73-Jährige nur noch bis März finanzielle Verbindlichkeiten begleichen. Spieler und Verantwortliche wollen den Verein verlassen. Die Folgen für den WSV sind nicht abzusehen.

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Friedhelm Runge
Aus und vorbei: Nach über 20 Jahren legt Friedhelm Runge sein Amt als Präsident beim Wuppertaler SV nieder.
© imago Zoomansicht

Mit einem 10:1-Sieg beim Landesligisten TSV Ronsdorf ist der WSV in die Testserie gestartet. Doch vom Spiel sprach am Samstag in Wuppertal niemand mehr: Unmittelbar nach dem Abpfiff verteilte Präsident Friedhelm Runge eine Erklärung, in der der 73-Jährige seinen sofortigen Rücktritt ankündigte.

Weil auch Vorstandsmitglied Lothar Stücker sein Amt niedergelegt hat, übernimmt nun der Verwaltungsrat die Geschäfte. Runge sicherte zu, allen finanziellen Verpflichtungen bis zum 31. März 2013 und auch etwaigen Forderungen aus der juristischen Auseinandersetzung mit dem Vermarkter Banf nachzukommen. Der Verein hat bei Runge nach eigenen Angaben 2,8 Millionen Euro Verbindlichkeiten, sei sonst aber schuldenfrei.

Nachfolger sind noch nicht in Sicht. Der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Heiner Düssel kündigte eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von acht Wochen an. Während Christian Knappmann (BVB II) und André Wiwerink (Lotte) den WSV schon verlassen haben, bat Kapitän Tom Moosmayer um die Freigabe. Auch Felix Haas (Oberhausen), Marco Quotschalla (SV Wehen Wiesbaden), Mehmet Boztepe und Marcel Landers gelten als Wechselkandidaten.

Jörn Koldehoff

14.01.13
 

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