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22.03.2016, 14:37

Keine erhöhte Gefahrenlage

Brüssel weckt bei der DFB-Elf böse Erinnerungen

Am Dienstag hat sich die deutsche Nationalmannschaft in Berlin getroffen, um sich auf die anstehenden Länderspiele gegen England am Samstag und Italien am kommenden Dienstag vorzubereiten. Allerdings rückt der Fußball durch den Terroranschlag in Brüssel erneut in den Hintergrund. Bei der deutschen Nationalmannschaft kommen Erinnerungen an die schlimmen Ereignisse von Paris und die Spielabsage von Hannover gegen die Niederlande wieder hoch.

Oliver Bierhoff
Betroffen über Anschläge in Brüssel: DFB-Teammanager Oliver Bierhoff.
© picture allianceZoomansicht

Teammanager Oliver Biehoff bestätigte, dass die schlimmen Meldungen aus Belgien auch die Vorbereitung auf die Testspiele beeinflussen. "Das ist eine schwierige Situation. Wir werden sicher mit der Mannschaft über das aktuelle Geschehen sprechen müssen. Da geht ja jeder anders mit um", so der 47-Jährige. "Aber dass wir uns damit beschäftigen müssen, ist ja klar."

Schon bei der Ankunft in Berlin sei erkennbar gewesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld deutlich schärfer waren, als noch im vergangenen Jahr. Seit den Anschlägen in Paris im vergangenen November, bei denen viele Menschen ums Leben kamen, während die DFB-Auswahl in Paris gegen EM-Gastgeber Frankreich spielte - und die darauffolgende Absage der Partie gegen die Niederlande in Hannover wegen Anschlagsgefahr - wurde die Polizeipräsenz erhöht. Für das Duell Deutschland gegen England am Samstag wurde gar die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen.

"Es ist ein Thema, das uns in den letzten Wochen und Monaten immer wieder trifft und beschäftigt", sagte Bierhoff zur Terrorgefahr. Lukas Podolski, wohnhaft in Istanbul, zuletzt in der Türkei durch die Anschläge in Ankara und Istanbul erneut mit dem Terror konfrontiert, sieht eine "schwierige Situation", meint aber: "Man kann sich nicht verstecken, man kann nicht sein ganzes Leben ändern." Shkodran Mustafi ist derselben Meinung, wie Podolski: "Ich glaube, jeder Mensch hat Angst", so der Verteidiger, der aber betont: "Man muss lernen, mit dieser Angst umzugehen."

Das werden die Nationalspieler nun versuchen, damit am Samstag wieder ein denkwürdiges Duell mit den "Three Lions" aus England zustande kommt. "Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass es irgendwelche Auswirkungen auf unsere Spiele haben wird", sagt Bundestrainer Joachim Löw zur Situation.

Keine erhöhte Gefahrenlage

Erhöhte Sicherheit, aber keine erhöhte Gefahrenlage sei bei den beiden anstehenden Länderspielen in Berlin und München zu erwarten. Zum aktuellen Zeitpunkt lägen "keine konkreten Erkenntnisse für eine Gefährdung der beiden Partien vor", teilte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert mit, allerdings könne im "öffentlichen Raum niemand eine hundertprozentige Sicherheit garantieren." Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden seien die Sicherheitskonzepte für die Spiele nochmals überprüft und einzelne Maßnahmen angepasst worden, so Große.

Özil, Draxler und Bellarabi angeschlagen

Derweil sind mit Mesut Özil, Julian Draxler und Karim Bellarabi drei Akteure angeschlagen zur Nationalelf gereist und sollen im Teamhotel ebenso regenerieren und individuell üben wie die zuletzt in ihren Vereinen stark beanspruchten Akteure. Eine zweite Gruppe werde laut Co-Trainer Thomas Schneider im Amateurstadion von Hertha BSC die erste Einheit absolvieren.

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Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 22.03., 13:13 Uhr
Bierhoff zu den Anschlägen - "Thema, das uns beschäftigt"
Auch im Lager der deutschen Nationalelf waren die Ereignisse von Brüssel bei der Zusammenkunft am Dienstag Thema. Teammanager Oliver Bierhoff äußerte sich bei seiner Ankunft in Berlin zu den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt: "Wir werden uns natürlich als Sportliche Leitung zusammensetzen und überlegen, wie wir damit auf die Mannschaft zugehen. Es wird mit Sicherheit ein Thema sein, das die Spieler nach den Ereignissen von Paris beschäftigen wird."
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