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06.01.2016, 19:00

Der Sportdirektor erklärt die neuen Leitlinien beim DFB

Flick: "Fokus mehr auf individuelle Qualität legen"

Das neue Jahr begann für Hansi Flick so wie das alte endete: mit viel Fußball. Während der DFB-Sportdirektor im Dezember noch bei der U-18-WM in Israel weilte, wird er sich am Samstag auf den Weg ins spanische La Manga machen, um sich dort einen Eindruck vom Trainingslager der deutschen U-16- und U-17-Nationalmannschaften zu verschaffen. Auf der Website des DFB ließ der 50-Jährige das vergangene Jahr Revue passieren lassen und gab einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben.

Hansi Flick
Hat klare Vorstellungen und Ziele: DFB-Sportdirektor Hansi Flick.
© picture allianceZoomansicht

Das Jahr 2015 stand beim DFB ganz im Zeichen der Entwicklung einer neuen Spielauffassung, wie Flick betont: "Die Spielkonzeption beinhaltet Strategien und Taktiken für spezifische Spielsituationen, die von jedem Trainer individuell konzipiert werden können und sollen. Deshalb war es unser Ansatz, in der Spielauffassung allgemeine Leitlinien zu erstellen, die für alle Situationen, Mannschaften und Spieler gültig und verständlich sind."

Ein wesentliches Kriterium, so der 50-Jährige weiter, sei dabei, "dass wir - insbesondere in der Ausbildung - den Fokus mehr als bisher auf die individuelle Qualität legen. Wir benötigen technisch versierte Spieler, Spieler, die über die Fähigkeiten verfügen, auch unter Druck die besten Lösungen zu finden und umzusetzen."

Flick: "Wollen antizipieren und nicht spekulieren"

Konkret hat der DFB unter der Federführung von Hansi Flick 17 Leitlinien konzipiert, "von denen wir überzeugt sind, dass sie eine wertvolle Orientierung für unsere Spielerinnen und Spieler und unsere Mannschaften sind", erläutert der DFB-Sportdirektor. Zu den übergeordneten Leitlinien gehöre etwa das vermehrte Suchen von Eins-gegen-eins-Situationen. Genauso wie, "dass wir antizipieren und nicht spekulieren wollen", betont Flick.

Zudem wurden auch generelle Leitmotive entwickelt, die künftig in allen deutschen Auswahlteams zum Tragen kommen sollen. Darunter fallen Grundsätze wie: "Wir wollen den Ball. Oder: Wir gestalten das Spiel zu jederzeit aktiv. Oder: Wir suchen persönliche Duelle weil wir der Überzeugung sind, diese gewinnen zu können", präzisiert der ehemalige Co-Trainer von Bundestrainer Joachim Löw seine Vorstellungen.

Rio als "riesige Herausforderung und tolle Chance"

Auch mit seinen sportlichen Zielen für das Jahr 2016 hält Flick nicht hinter dem Berg: "2016 stehen drei große Turniere an. Allen voran natürlich die Europameisterschaft mit der A-Nationalmannschaft. Diese Mannschaft ist das Flaggschiff des DFB. Alle im Verband wollen helfen, dass wir in Frankreich erfolgreich sind."

Doch auch die U-19-WM im eigenen Land sowie die Teilnahme der Frauen- und der U-21-Nationalmannschaft an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro hat der gebürtige Heidelberger auf der Agenda: "Es wäre toll, wenn wir mit der U 19 den Erfolg, den wir 2014 in Ungarn hatten, bestätigen könnten. Und sowohl für unsere Frauen als auch für das Team von Horst Hrubesch wird Rio eine riesige Herausforderung und eine tolle Chance."

kon

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